Fußball in Baden-Württemberg ist weit mehr als Bundesliga und Profisport. Rund 2.500 Vereine und über 250.000 aktive Spieler machen das Ländle zu einer der stärksten Amateurfußball-Regionen Deutschlands. Das Ligasystem reicht von der Oberliga Baden-Württemberg als fünfthöchster Spielklasse bis hinunter zur Kreisliga C — und auf jeder Ebene wird mit vollem Einsatz und echter Leidenschaft gekickt.
Das Besondere an Baden-Württemberg: Drei eigenständige Fußballverbände teilen sich das Bundesland. Der Württembergische Fußballverband (WFV), der Badische Fußballverband (BFV) und der Südbadische Fußballverband (SBFV) organisieren jeweils ihren eigenen Spielbetrieb. Erst auf Ebene der Oberliga treffen Teams aus allen drei Verbandsgebieten aufeinander.
Von der Oberliga bis zur Kreisliga
Ausführlich erklärt: In unserem Ratgeber zum Ligasystem in Baden-Württemberg findest du den kompletten Aufbau aller Spielklassen, die drei Verbände und die Auf-/Abstiegsregeln.
Die Oberliga Baden-Württemberg steht an der Spitze des Landesfußballs. Hier kämpfen die besten Amateurvereine um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Darunter folgen die drei Verbandsligen — je eine pro Verband. Auf Landesliga-Ebene wird es noch regionaler: In Württemberg spielen drei Staffeln, dazu kommt unter anderem die Landesliga Odenwald im badischen Raum.
Ab der Bezirksliga wird der Fußball richtig lokal. Die 16 württembergischen Fußballbezirke organisieren jeweils ihren eigenen Spielbetrieb. In der Kreisliga treffen sich dann die Dorfvereine — und genau hier schlägt das Herz des Amateurfußballs. Ob Flutlichtspiel am Freitagabend oder Sonntagmorgen-Kick auf dem Hartplatz: In der Kreisliga erlebst du Fußball in seiner ursprünglichsten Form.