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Wo anfangen, wenn die gemeinsame Zeit, wenn die Beziehung endet? Vielleicht bei der ersten Begegnung an jenem 12. Februar 2016. Als jüngster Trainer der Bundesligageschichte betrat Julian Nagelsmann damals den pickepackevollen Presseraum im Clubzentrum in Zuzenhausen. Im gleißenden Scheinwerferlicht schluckte er kurz. Ganz schön viele Journalisten, noch mehr Fragen, die er allesamt rhetorisch beschlagen beantwortete. Und sofort den Eindruck vermittelte: Ich schaffe das.

Dabei dachten viele Fans und Journalisten, dass dieser Job eine Nummer zu groß für einen 28-Jährigen ist. Falsch gedacht. Jetzt ist Nagelsmann eine große Trainernummer. "Ich glaube, es war für mich und meine Karriere ein größeres Risiko. Meine Karriere hätte gar nicht angefangen, wenn das nicht geklappt hätte", erinnert er sich.

Hoffenheim war auf dem Weg in die 2. Liga. "Aus dem Abstiegssumpf nach Europa", stand neulich auf einem Plakat in der Fankurve. Es ist die treffende Zusammenfassung von 39 Monaten als Cheftrainer der Bundesliga-Mannschaft der TSG 1899. Klassenerhalt, Rang vier, Rang drei, die Champions League. "Hoffenheim hat in dieser Zeit die größten Erfolge erzielt. Danke, Julian", sagt Mäzen Dietmar Hopp. Das Transferplus, der Umsatz und Gewinn waren seit 1899 auch nie höher als in den vergangenen drei Jahren.

An diesem Samstag (15.30 Uhr, Sky) heißt der finale Gegner Mainz 05. Spielt die Konkurrenz mit, dann ist das Ticket für die Europa League noch drin.

Nagelsmann kennt die Schattenseiten des Lebens

Eine Erkenntnis aus mehr als drei Jahren: Der mediale Nagelsmann ist wie der reale. Diese Authentizität ist vielleicht sein größtes Erfolgsgeheimnis. Wer mit seinen Kumpels Benjamin Glück (Analyst) und Timmo Hardung (Teammanager) die Abhänge ums Trainingszentrum mit dem Golfcart hinabdüst, der hat Spaß an seiner Arbeit, Spaß bei seiner Arbeit - und kann auch dabei ein lockerer Typ sein.

Der Bayer ist nie um einen Spruch oder eine Meinung verlegen. Ein Sonnyboy, der auf der Sonnenseite des Lebens steht.

Das war aber nicht immer so.

Als junger Spieler träumte Julian Nagelsmann von einer großen Fußballer-Karriere, kickte im Nachwuchsbereich von 1860 München. Aus Verletzungsgründen platzte der Profitraum, beinahe zeitgleich starb der Vater. Andere zerbrechen schon an einem Unglück, ihn haben beide Schicksalsschläge stärker gemacht. "Meiner Persönlichkeitsentwicklung hat das nicht geschadet", sagt Nagelsmann. Die älteren Geschwister Andr und Vanessa waren längst schon aus dem Elternhaus. Teenager Julian kümmerte sich fortan um Mama Walburga, um den Verkauf des Elternhauses. "Ich musste sehr früh Verantwortung übernehmen." Das war ja auch in Hoffenheim so. Jüngster Bundesliga-Co-Trainer (2012/13), jüngster Meister-Trainer mit der A-Jugend (2013/14). Heute ist das Jungsein kein Thema mehr. "Im ersten halben Jahr bin ich 7,9 Millionen Mal nach dem Alter gefragt worden."

Früher galt in Sachen Trainer: Erfahrung setzt sich durch. Seit Nagelsmanns Amtsantritt gilt: Klasse ist keine Frage des Alters. Erst recht nicht in Kombination mit dem damals jüngsten Manager der Liga, Alexander Rosen. "Wir verlieren den Trainer Nagelsmann, meinen Freund Julian werde ich nicht verlieren", sagt Rosen. Beide kennen sich seit gemeinsamen Tagen in der Nachwuchsakademie. Neun Jahre im Verein haben Spuren hinterlassen. Bei Nagelsmann. Bei der TSG 1899. Zum Abschluss der gemeinsamen Zeit waren die Herren Nagelsmann und Rosen vor kurzem anderthalb Tage unterwegs. "Wir wollten Fallschirmspringen, das ist ausgefallen wegen Sturm und Lebensgefahr", erzählt Nagelsmann. Deshalb ging es bei vier Grad in der Schweiz zum Canyoning und Grillen: "Lustig war/’/s."

Kein Angst vor zu viel Nähe zu den Spielern

Dieser Trainer ist ein Kumpeltyp. Sein Credo: Nur eine gute und enge Beziehung ermöglicht ein gutes Lernklima. Das sieht nicht jeder Kollege so: "Im Fußball herrscht die Angst vor, mit zu viel Nähe Autorität zu verlieren", sagt Nagelsmann: "Ich wusste, dass ich inhaltlich überzeuge." Der Vorteil seiner Mannschaft: "Ich konnte so sein, wie ich bin", sagt der 31-Jährige.

Am Donnerstag witzelte Nagelsmann mit Ersatztorwart Alexander Stolz nach dem Training. "So verschwitzt sehe ich echt scheiße aus." Dessen Antwort: "Dann schwitzt du also immer." Ob sich Alexander Stolz solch eine Replik auch bei einem anderen Bundesliga-Trainer getraut hätte? Eher nicht.

Julian Nagelsmanns Vermächtnis für Nachfolger Alfred Schreuder ist groß. "Wir haben einen Kader geschaffen, der rein theoretisch ohne Probleme 200 Millionen einbringen könnte", sagt Nagelsmann über sein gemeinsames Wirken mit Alexander Rosen. Ein Kader, "der dem Club Bundesligafußball wahrscheinlich über Jahrzehnte garantiert". Das zähle mehr als eine Saison in der Champions League.

Zu verdanken hat man das auch Dietmar Hopp. Nagelsmann stand vor einigen Jahren bereits im Wort, als U17-Trainer bei den Bayern zu beginnen. "Ich habe ihm das verweigert und gesagt: Du hast hier eine bessere Perspektive als bei den Bayern", erzählte Hopp neulich. "Dafür bin ich ihm heute noch dankbar", sagt Nagelsmann über den 79-jährigen Mehrheitsgesellschafter. Langweilig wird es mit Nagelsmann nie. Eine der Fan-Fragen bei einer Spieltags-Pressekonferenz handelte unlängst davon, was Julian Nagelsmann denn mit seinen Einkäufen aus dem Bioladen in Neckargemünd gekocht habe.

Also plauderte er vergnügt über das heimische Menü, mahnte, man möge doch bitte nicht so viel Fleisch essen. Man stelle sich kurz vor, sein Hoffenheimer Vorgänger Huub Stevens würde zu seinen Essgewohnheiten gefragt. Danke fürs Gespräch.

Jetzt geht es nach Leipzig

Jetzt geht es für Nagelsmann also weiter nach Leipzig. Seit elf Monaten ist das schon klar, er würde es wieder so früh verkünden. Das Risiko wählen. Ob das gut geht mit den zwei Alphatieren Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann? "Es wird sicher auch Reibung geben", sagt Nagelsmann. Ihn reizt die Herausforderung, sein Vorgänger und künftiger Chef Ralf Rangnick hat die sportliche Latte hochgelegt mit Rang drei, der Champions-League-Teilnahme und dem Pokalfinale nächste Woche gegen die Bayern. Er muss liefern, auch auf internationaler Bühne und im DFB-Pokal. Das ist der einzige Makel seiner Zeit im Kraichgau, der mangelnde Erfolg in Champions League, Europa League und DFB-Pokal.

Ein Titel soll her, das ist das Ziel für seine nächsten Jahre als Trainer, den es bestimmt irgendwann ins Ausland verschlagen wird. Fußball als Droge? Nicht für ihn. "Fußball ist nicht mein Lebenshobby", sagt Nagelsmann. Es gibt so viel mehr da draußen. Die Natur. Die Berge. Dort sieht er seine ferne Zukunft. Gemeinsam mit seinem Freund und Videoanalysten Benjamin Glück gibt es den Plan, eine Firma für Outdooraktivitäten zu betreiben.

Vielleicht dann doch eine TV-Show?

Pläne können sich aber auch ändern. Vielleicht wird Nagelsmann dann doch eine große Samstagabend-Show moderieren. Das Talent dafür hätte er. Neulich kochte er fast anderthalb Stunden lang bei einer Talk-Show mit Profiköchen. Er schnibbelte mit Akribie und Akkuratesse, die er wohl auch beim Wetthäkeln oder Fingerhakeln an den Tag legen würde. "Schlag den Nagelsmann", das könnte als TV-Show funktionieren.

Das Spiel in der B7 zwischen Horrheim und Riexingen II wird erneut gespielt. Das Sportgericht hat das ursprüngliche 5:2 des SVH annulliert, weil der Schiedsrichter auf Rote Karte und Elfmeter entschieden hat, als der SGM-Torwart einen Horrheimer Spieler im eigenen Strafraum beleidigt hat. Elfmeter hätte es aber nicht geben dürfen, sondern nur indirekten Freistoß. Die Partie endete dieses Mal mit 4:2 für Horrheim.

Am 15.Mai sollte das Entscheidungsspiel um den Kreisliga-B-besten im Bezirkspokal Rems-Murr zwischen dem TSV Schornbach II und Iraklis Waiblingen ausgetragen werden.Der TSV Schornbach hat aufgrund von Personalproblemen das Spiel abgesagt. Damit ist Kreisliga-B-bester der Iraklis Waiblingen.

14. Mai 2019

Ungesunde Nulldiät

Gegen oben TOP. Gegen unten FLOP. Den Erfolgen gegen die Spitzenteams 1. FC Mühlhausen (1 : 0), beim Quasi-Meister SV Waldhof II (1 : 1) und zuletzt gegen den FC Victoria Bammental (2 : 0) stehen drei torlose Unentschieden gegen die Abstiegskandidaten TSG Eintracht Plankstadt, FT Kirchheim und am Muttertag beim Aufsteiger TSV Kürnbach gegenüber.

Im 60 km entfernten Kürnbach musste ASC-Trainer Alexander Stiehl kurzfristig auf die erkrankten bzw. verletzten Angreifer Levin Sandmann, Stefan Berger und Nazmi Bulut verzichten. Trotzdem bleibt es ein Rätsel, warum Neuenheim dieses Einbahnstraßen-Spiel NICHT gewinnen konnte. Denn auf dem seitlich leicht abschüssigen Naturrasen im idyllischen Dorfberg-Stadion agierte der Gast von der ersten bis zur letzten Minute dominant, spielbestimmend und angriffsfreudig.

Das erste Ausrufezeichen setzte ASC-Mittelfeldlenker David Kiefer mit einem Kopfball-Aufsetzer neben den TSV-Pfosten (13.). Auch der Kopfball von Caner Tilki nach einem Freistoß von Ugur Beyazal verfehlte das Ziel (22.). Fünf Minuten später lenkte TSV-Torwart Marcel Fesenbeck einen formidablen Volleyschuss von Ugur Beyazal spektakulär über die Latte (27.) - siehe Videopost auf ASC Facebook. 

Dann der nächste Rosinenbomber via Heidelberger Luftbrücke. Ugur Beyazal schlug den nächsten Freistoß in den TSV-Strafraum. ASC-Kapitän und -Antreiber Jannik Oestreich stieß wie ein Falke in die exakt dosierte Flanke. Doch TSV-Keeper Marcel Fesenbeck, der beste Kürnbacher, panterte auch dieses Kopfball-Ungeheuer über die Latte (38.) - siehe Videopost auf ASC Facebook. 

Beim Pausenpfiff des untadeligen Schiedsrichters Fabian Hilz aus Stutensee konnte TSV-Trainer Daniel Kreuzer drei Kreuze schlagen, dass bei seiner ausschließlich reaktiven Mannschaft hinten die Null stand. Dabei sollte es auch im zweiten Durchgang bleiben. Im RNZ-Kurzbericht konstatierte "MG" treffend: "Auch nach der Pause war Neuenheim die überlegene Mannschaft, spielte aber keine klaren Chancen heraus."

Während der nur auf's Verteidigen bedachte Gastgeber mit seinen "Zwölfendern" im Angriff - Kapitän Lukas Essig und Sturmpartner Marius Steinmetz haben immerhin je 12 Saisontore erzielt - in den gesamten 90 Minuten kein einziges Mal auf das Neuenheimer Tor schoss, zeigte der ASC trotz leichtfertiger Ballverluste eine konstruktive Spielstruktur und erarbeitete eine Serie von Standards, ohne die TSV-Abwehr um den fangsicheren Keeper Marcel Fesenbeck nochmals ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können.

Zu überhastet, ungenau und ziellos gerieten die finalen Neuenheierm Pässe bzw. Flanken. Erneut einen stabilen Endruck hinterließ hingegen die Viererkette um die unerschütterliche Innenbastion Dominik Räder und Fabian Springer, die mit den Nirwana -Bällen und den TSV-Angreifern keine Mühe hatte. Der unterforderte ASC-Torwart Sven Goos hatte zwar relativ viele Ballkontakte - allerdings nicht in seinem Kerngeschäft, sondern als eine Art elfter Feldspieler und erster Ballverteiler.

Trotz des aufrund des Spielverlaufs enttäuschenden Unentschiedens verteidigt der ASC Neuenheim (40 Zähler) seinen vierten Tabellenplatz vor dem punktgleichen FC Bammental, der im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Vfl Kurpfalz Neckarau nach zweimaligem Rückstand noch ein 2 : 2 erreichte.

Sein letztes Heimspiel in dieser spannenden Landesliga-Saison bestreitet der ASC am nächsten Sonntag um 15.00 Uhr gegen die SG ASV/DJK Eppelheim, die mit der 1 : 2-Heimniederlage gegen den Vorletzten FT Kirchheim ein weiteres negatives Saisonerlebnis auf dem Kerbholz hat.

TSV Kürnbach: Fesenbeck - Frick, Schnabel, J. Zieger, Steinmetz, Mayer, Essig, N. Zieger (90. Czemmel), Zengerle, Genc (73. Weiß), Prade

ASC Neuenheim: Goos - Dokara, Kiefer, Beyazal, Räder, Ring, Springer, Oestreich (83. Junge), Knorn, Schleich, Tilki (68. Gatzky)

 

(mk) Mit einem enttäuschendem 1:3 unterlag der VfR Mannheim der U23 des SV Sandhausen. In einer insgesamt eher mauen Partie setzten sich die Gäste schlussendlich verdient durch und bleiben somit dick im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, während die Rasenspieler in der Tabelle auf den 8. Platz abrutschten. 

Die Begegnung begann von beiden Seiten eher verhalten. Es war anzumerken, dass hier zwei Teams aufeinandertreffen, die sich in den letzten Spielen nicht gerade mit Selbstvertrauen volltanken konnten. Die erste Tormöglichkeit hatte es dafür aber in sich. Das Aluminium wies in dieser Situation jedoch eine gewisse Affinität zur Secerli-Elf auf, so dass der Nachschuss von Ahmed Cisse wieder aus dem Tor raussprang (13.). Für einige Akteure der in schwarz-weiß spielenden Hardtwälder war das Leder allerdings hinter der Linie. Schiedsrichter Schäffner sah dies nicht so und ließ das Spiel weiterlaufen.

Sandhausen hatte nun Blut geleckt und belohnte sich wenig später mit dem 0:1 durch Jan Dahlke (19.). Dieser ist ligaweit berüchtigt für seine Torgefahr und wurde in dieser Situation aufs sträflichste vernachlässigt, was er auch dankend annahm. Eine einfache Flanke, die mit einem Kopfball verlängert wurde, reichte aus, um den freistehenden Dahlke einschieben zu lassen.

Auch in den darauffolgenden Minuten produzierte der Tabellenzweite deutlich mehr Torgefahr als der VfR. Jascha Glückschalt sorgte mit einem wuchtigen Freistoß für den nächsten Aluminiumtreffer (24.). Das Offensivspiel der Blau-Weiß-Roten war praktisch nicht vorhanden. Möglichkeiten, einen eigenen Treffer zu erzielen, gab es in der ersten Halbzeit nicht zu notieren. Gepaart mit einer nicht immer sicher stehenden Abwehrreihe war der VfR mit dem 0:1-Rückstand zur Pause gut bedient. Immerhin hatten die Gäste drei Großchancen.

Die zweiten 45 Minuten begannen aus Sicht der Heimmannschaft schon verheißungsvoller. Der eingewechselte Steffen Kochendörfer tankte sich mit einem Solo gegen mehrere Gegenspieler durch und prüfte den gegnerischen Schlussmann (48.). Da der Schuss aus einer schwierigen Position heraus erfolgte, hatte Nikolas Kristof keine Schwierigkeiten damit, den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Zwei Minuten später wurden die Hoffnungen auf ein Comeback allerdings durch Marius Schilling wieder zunichte gemacht. Auch hier sah die VfR-Abwehr nicht gut aus, da der Torschütze erneut frei stand und der Fokus komplett auf den Vorlagengeber gerichtet war, der die Verteidigung zum Tanz bat und schließlich ein gutes Auge für Schilling hatte.

Zumindest zeigte sich das Angriffsspiel im Vergleich zur ersten Halbzeit erheblich verbessert. Norbert Kirschner war dem Anschlusstreffer nach einem Zeric-Freistoß sehr nahe, fand aber im guten Nikolas Kristof seinen Meister, der den Kopfball abwehrte (53.). Eine Zeigerumdrehung später machte Dahlke den Deckel drauf und erzielte das 0:3. Der Angreifer wurde zwar mustergültig bedient, konnte sich allerdings erneut frei im Strafraum des Gastgebers bewegen und zeigte auch im Abschluss, weshalb sein Torkonto bereits prall gefüllt ist .

Nachdem Marcel Lentz wenig später eine weitere passable Möglichkeit durch Marius Schilling entschärfte, machte sich ein Großteil der 150 Zuschauer im Rhein-Neckar-Stadion ernsthaft Sorgen, ob diese Partie in einem Desaster enden wird. Dazu kam es allerdings nicht, da bei den Gästen die Offensivaktionen nach und nach weniger wurden und die Partie größtenteils vor sich hinplätscherte. In der letzten halben Stunde verlagerte sich das Spielgeschehen primär in die Hälfte der Sandhäuser, weil die Secerli-Elf sich mit dem 0:3 nicht zufrieden gab und ein wenig Ergebniskosmetik betreiben wollte.

Von einer Drangphase konnte hierbei aber nicht die Rede sein. Der eingewechselte Olaoye köpfte nach einer Ecke den Ball aufs Tor, brachte jedoch damit Kristof nicht wirklich ins Schwitzen (71.). Die nächste Gelegenheit zum Anschluss hatte Marc Haffa, der eine sehr gute Hereingabe von Marcel Gessel aber neben das Gehäuse köpfte (81.). Wenig später machte er es dann besser und verwertete eine Flanke von Arbnor Pacaj erfolgreich mit dem Kopf zum 1:3 Endstand (88.).

Am kommenden Samstag muss der VfR beim Tabellenvierzehnten TuS Bilfingen antreten, mit dem er nach der Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen hat. Um diese jedoch im Rückspiel zu begleichen, bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung. Für Bilfingen geht es immerhin noch um den Klassenerhalt.

 

Förster über Nacht erkrankt 
 
Keine Änderungen gibt es bei der Aufstellung für das letzte Heimspiel der Saison gegen Arminia Bielefeld. Cheftrainer Uwe Koschinat vertraut der gleichen Elf, wie beim Auswärtssieg in Heidenheim (3:2). Dabei muss der Coach aber auf den nach abgesessener Gelbsperre wieder spielberechtigten Philipp Förster verzichten, den über Nacht ein grippaler Infekt erwischte. 
 
Klos trifft zur Gästeführung 
 
Schon nach drei Minute taucht der SVS gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, doch Verlaat kann einen Freistoß von Gíslason nicht richtig kontrollieren. Ansonsten passiert in den Anfangsminuten nicht viel Nennenswertes, bis der Ball nach einer Viertelstunde auf einmal hinter Schuhen im Netz liegt. Nach einer hohen Hereingabe landet der Ball über Umwege bei Klos, der 14 Meter vor dem Tor ins rechte untere Eck trifft. Wie schon in den letzten beiden Heimspielen gehen die Gäste mit 1:0 in Führung. 
 
Yabo erhöht 
 
Wooten und kurz darauf Linsmayer sowie Daghfous versuchen es im Anschluss mit einer direkten Antwort, beide Male ohne Erfolg. Trotzdem zeigt sich Sandhausen unbeeindruckt und spielt munter nach vorne. Die beste Chance hat Behrens in der 37. Minute nach einer Flanke von Diekmeier. Doch sein Kopfball segelt knapp über das Bielefelder Tor. Wie schon der erste Treffer der Gäste fällt in der 42. Minute auch der zwei aus dem Nichts. Voglsammer kommt nach einem Befreiungsschlag der Sandhäuser an den Ball, schickt Yabo über links in den Strafraum und der erhöht kurz vor der Pause auf 2:0. Kurz darauf ist Pause am Hardtwald. 
 
Müller kommt für Daghfous 
 
Nach dem Seitenwechsel geht es zunächst ohne personelle Wechsel und einer ersten Torannäherung durch Wooten weiter. Doch der 17-Tore-Mann kann eine Diekmeier-Flanke nicht verwerten. Kurz darauf hat auch Bielefeld eine gute Chance durch Voglsammer, dessen Schuss nur knapp am linken Pfosten vorbeistreicht. In der 62. Minute ist es dann Taffertshofer, der es mit einem Schuss aus 20 Metern probiert, doch auch dieser Ball findet nicht sein Ziel. Kurz davor war Müller für Daghfous eingewechselt worden.   
 
Voglsammer macht das 3:0 
 
Irgendwie will der Ball heute nicht rein, denn auch Gíslasons Schuss aus aussichtsreicher Position fliegt in der 69. Minute am Tor vorbei. Und nachdem der SVS seine Chancen auch im zweiten Durchgang nicht nutzt, genügt der Arminia ein weiterer Abschluss zum dritten Treffer. Voglsammer verwertet in der 71. Minute einen Konter zum 3:0 für den DSC. 
 
Zenga und Vollmann im Spiel, Bielefeld verwaltet 
 
In der 78. Minute der zweite Wechsel beim SVS: für Taffertshofer kommt Zenga in die Partie, fünf Minuten später Vollmann für Gíslason. Aber seit dem dritten Gegentreffer geht beim SVS nicht mehr viel. Bielefeld verwaltet und hält den Ball in den eigenen Reihen, während Sandhausen vergeblich anläuft. Dieses Bild ändert sich bis zum Ablauf der Partie nicht mehr, weshalb der SVS im letzten Heimspiel der Saison dem DSC Arminia Bielefeld mit 0:3 unterliegt. Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt wurde dadurch vertagt. 
 
Das letzte Saisonspiel bestreitet der SVS nun am kommenden Sonntag, den 19. Mai, beim SSV Jahn Regensburg. 
 
SV Sandhausen: Schuhen – Diekmeier (C), Verlaat, Zhirov, Paqarada – Linsmayer, Taffertshofer (78' Zenga) – Gíslason (83' Vollmann), Daghfous (58' Müller) – Wooten, Behrens 
 
DSC Arminia Bielefeld: Ortega – Schütz, Behrendt, Pieper, Lucoqui – Yabo, Salger, Weihrauch – Edmundsson (77' Clauss), Klos (C, 88' Brandy), Voglsammer (83' Staude) 
 
Tore: 0:1 Klos (15'), 0:2 Yabo (42'), 0:3 Voglsammer (71') 
 
Zuschauer: 7.453   
 

"Wir sind von seiner Arbeit und seiner Spielphilosophie überzeugt. Darüber hinaus sehen wir eine große Wahrscheinlichkeit die gesteckten Ziele mit Serkan Secerli in der neuen Saison zu erreichen", so der Sportliche Leiter der Mannheimer, Jener Külbag. 
VfR-Sportvorstand Boris Scheuermann ergänzt: "Serkan Secerli ist ein talentierter, junger Trainer, von dem wir uns für die neue Saison frischen, offensiven Fußball versprechen. In diese Richtung planen wir mit ihm auch den Kader für die neue Runde!"

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