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Für die Fußballer der TSG Hoffenheim soll es in der ersten Champions-League-Saison hoch hinaus gehen. Deshalb wird wie am Mittwoch zwei Mal am Tag im Stadion am Gröben in Garmisch-Partenkirchen trainiert. Die Trainer und das Team ums Team herum haben als Gipfelstürmer schon einmal vorgelegt. Der trainingsfreie Dienstagmittag wurde für eine Klettertour zur Alpspitze (2628 Meter) im Wetterstein-Gebirge genutzt. Teil der TSG-Seilschaft um Trainer Julian Nagelsmann waren auch die beiden Geschäftsführer Peter Görlich und Frank Briel. Zurück im Teamhotel in Garmisch-Partenkirchen sprach das Führungsduo der Spielbetriebs-GmbH über die Gegenwart und Zukunft der TSG 1899 Hoffenheim. Dauerkarten für die Bundesliga Rund 17.000 Dauerkarten haben die Hoffenheimer für die Bundesliga verkauft. Der Club hat viel Werbung gemacht für seine Saisonabos, unter anderem auch auf zahlreichen, großen Plakaten in und um Heilbronn herum. "Es gibt eine leichte Steigerung bei den Dauerkarten", sagt Frank Briel. Im Vorjahr wurden rund 16500 abgesetzt. In der Bundesligaanfangszeit waren es aber auch schon 20.000. Die Vorbereitungen für die drei Gruppenspiele ab dem 18./19. September laufen, nächste Woche kommen Uefa-Vertreter aus Nyon in den Kraichgau, um beispielsweise Details beim Ticketing zu besprechen. Bei den drei Gruppenspielen der Königsklasse dürfen nur 25.641 Zuschauer in die Rhein-Neckar-Arena. Weil Dauerkarteninhaber ein Vorverkaufsrecht auf ihren Platz haben, 2500 Tickets an den Gästeverein gehen und der Uefa ein größeres Sponsorenkontingent zusteht, bleiben nicht mehr viele Tickets für den Einzelverkauf übrig. Mit rund 5000 verfügbaren Einzeltickets pro Spiel rechnet Frank Briel (43). Einnahmenplus und Personalaufwand 15 Millionen Euro fließen als garantiertes Startgeld in der Champions League in den Kraichgau. Der Rest hängt von einigen Variablen wie Punktprämien und TV-Erlösen ab. "Um die 25 Millionen Euro dürften es dann sein, je nachdem wie erfolgreich wir sind", sagt Frank Briel. Am Ende wäre dann vier Mal so viel erlöst wie in der Europa League. "Ein Großteil fließt in die Entwicklung des Kaders, um sportlich wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt Frank Briel. Investiert wird zudem in die Club-Infrastruktur in Zuzenhausen und in mehr Personal. "Es ist schon ein Unterschied, wenn noch ein Uefa-Wettbewerb zusätzlich organisiert werden muss", sagt Frank Briel zum erhöhten Personalaufwand. TV-Übertragung Erstmals läuft die Champions League in der neuen Saison nicht im Free-TV. Die Übertragungen teilen sich Sky und der Internet-Streamingdienst DAZN. Durchaus ein Problem, weil die Reichweite nicht so groß ist wie bisher. "Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Spiele in der ARD, dem ZDF oder woanders frei zu sehen wären", sagt Frank Briel. Denn: "Öffentlich-rechtlich hast du eine andere Ansprache gegenüber potenziellen Sponsoren", ergänzt Peter Görlich (51). Bei durchaus möglichen Heimspielen gegen Real Madrid, FC Barcelona oder Manchester United wird es übrigens kein Public Viewing im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim geben können. Denn an Champions-League-Heimspieltagen rollt hier mittags der Fußball. Die U 19 der TSG muss an der Youth League der Uefa teilnehmen und sich mit den U 19-Teams der TSG-Gruppengegner messen. Nagelsmann-Nachfolger "Im Winter sind wir sicherlich weiter", sagt Peter Görlich zur Neubesetzung des Traineramtes ab Sommer 2019. Im Idealfall soll dann der Nachfolger für Julian Nagelsmann (zu RB Leipzig) bereits feststehen. Wer sucht denn eigentlich den Nach-Nagelsmann-Mann aus? Wer hat das letzte Wort in der Trainerfindungskommission? "Wie wir das intern machen, das ist ein Thema, über das man nicht unbedingt reden muss", sagt Peter Görlich.
Ohne Trainer Martin Wöhrle ist der TSV Pfedelbach am Montagabend in die Vorbereitung auf seine zweite Landesliga-Saison gestartet. Während die Spieler schwitzen, weilt der Coach noch im Urlaub. "Unser Primärziel ist der Klassenerhalt. Ich gehe davon aus, dass es wie letztes Jahr viele Mannschaften geben wird, die gegen den Abstieg spielen", sagt Wöhrle. Aber die Pfedelbacher wissen mittlerweile, auf was es in der Liga ankommt. Neue Gesichter gab es beim Trainingsauftakt nur wenige zu sehen. Das Team hat lediglich Michael Steigauf verlassen, der in seine fußballerische Rente ging. Aus der eigenen A-Jugend kommt Robin Volkert, von der SGM Bretzfeld/Verrenberg Nico Hütter und Kevin Schmidgall. Das Quartett an Neuzugängen komplettiert Tim Lück, der zuletzt in Müncheberg (Nähe Berlin) spielte. Warten auf zwei Rückkehrer Noch eine Weile verzichten muss das Trainerteam Wöhrle/Michael Blondowski/Sejad Halilovic auf Oliver Schöne (Kreuzbandriss beim letzten Saisonspiel der zweiten Mannschaft) und Torhüter Patrick Bauer, der sich in der vergangenen Wintervorbereitung das Kreuzband riss. "Ende Herbst, spätestens zur Rückrunde, dürfte er aber wieder dabei sein", sagt Wöhrle. Trotzdem wird die Vorbereitung kaum vergleichbar mit der vergangenen Saison sein. Da fehlte ein Großteil der Mannschaft noch - verletzungs- oder urlaubsbedingt. Erst im November hatte Wöhrle seine Mannschaft komplett zusammen. "Ich gehe davon aus, dass dies nun besser ist", sagt Wöhrle. Für ihn leitete am Montag der spielende Co-Trainer Michael Blondowski die erste Trainingseinheit. Wöhrle erwartet ausgeglichenes Feld Martin Wöhrle rechnet mit einer schweren Runde für sein Team und einem relativ ausgeglichenen Feld an der Spitze. "Es sind gute Aufsteiger dazu gekommen", sagt Wöhrle. Unter anderem der erste Pfedelbacher Gegner im August: die Aramäer Heilbronn. "Die sind ziemlich souverän aufgestiegen und haben Potenzial", sagt Wöhrle. Der Unterländer Bezirksliga-Meister verstärkte sich unter anderem mit zwei ehemaligen Öhringern: Lukas Zucknick und Riccardo Madaro. "Ich schaue zuversichtlich auf die Saison", sagt Wörhle. "Unser Ziel ist es, an die vergangene Rückrunde anzuknüpfen und uns weiter zu verbessern. Im Spielaufbau haben wir noch Potenzial nach oben. Wir wollen uns ansonsten stabilisieren und besser in die Runde kommen als in der vergangenen Saison." Da blieb der TSV bei seiner Landesliga-Premiere zunächst sieben Spiele ohne Sieg. Am Ende stand Platz fünf. Viele Hohenloher Mannschaften "Wir wollen so schnell wie möglich die Punkte holen, um den Klassenerhalt zu sichern", sagt Wöhrle. "Aber es sind viele gute Mannschaften dabei. Viele Hohenloher Teams." Der Tabellendritte der vergangenen Saison, die Spvgg Satteldorf, dürfte ebenso wie der TSV Crailsheim zum erweiterten Favoritenkreis gehören. Einer der Topfavoriten sind die Sportfreunde Schwäbisch Hall. Verbandsliga-Absteiger TSG Öhringen, der nächste Woche in die Vorbereitung einsteigt, peilt einen einstelligen Tabellenplatz an, für den Aufsteiger SSV Gaisbach geht es um den Klassenerhalt. Aber schon die Zahl von sechs Hohenloher Teams in der 16er-Staffel ist bemerkenswert. "Für mich gehört auch Heimerdingen zu den Favoriten", sagt Wöhrle. Der TSVH spielte eine ganz starke Rückrunde und gehört seit Jahren zu den spielstärksten Mannschaften der Landesliga.
Die demographische Entwicklung macht sich bei den Vereinen in sinkenden Mitgliederzahlen bemerkbar. Im Nachwuchsbereich der Fußballclubs lässt sich dies durch rückläufige Mannschaftsmeldungen dokumentieren. Zur Saison 1980/1981 waren im Bereich des württembergischen Fußballverbandes (WFV) 6500 Jugendmannschaften (Jungen und Mädchen) gemeldet. Bis 2009/2010 stieg die Zahl auf 10.500 Teams an. 2014/2015 waren es nur noch 8890 und zur Runde 2016/2017 derer 8355. In der abgelaufenen Saison 2017/2018 erholten sich die Team-Meldungen etwas auf 8473, was einem Zuwachs im Bereich der Bambinis und F-Junioren zu verdanken war, während in den älteren Jahrgängen der Schwund anhielt. Für die Spielrunde 2018/2019 ist wieder ein geringer Rückgang zu erwarten. Gleichbleibende Staffelstärken im Bezirk Unterland Der Kickschuh drückt im Nachwuchsbereich bei beiden Geschlechtern. Deutlich in der Abwärtsspirale bewegen sich die Nennzahlen bei den Mädchen und Juniorinnen. 2009/2010 meldete der WFV den Höchststand von 908 weiblichen Nachwuchs-Mannschaften, 2017/2018 waren es nur noch 517. Der Bezirk Unterland verweist gegen den allgemeinen Trend auf weitgehend konstante Zahlen zwischen 29 und 31 Teams, was die vergangenen drei Jahre betrifft. Für die Saison 2018/2019 ist die Meldefrist noch nicht beendet, doch Bezirks-Jugendleiterin Carmen Czeilinger geht von gleichbleibenden Staffelstärken aus. Auf "niedrigem, aber konstantem Niveau" bezeichnet Ulrike Straub-Leibbrand, Referentin Frauen- und Mädchenfußball im Bezirk Unterland, die aktuelle Situation in der Region und bezieht auch die aktiven Frauenmannschaften in ihre Bilanz mit ein. "Wenn sich die Zahlen auf diesem Stand stabilisieren, ist das in Ordnung." Wichtig ist für Straub-Leibbrand, dass sich die jeweilige Kaderstärke bei den "Frauen auf circa 20 verlässliche Spielerinnen" einpendelt um den Regelspielbetrieb mit Elfer-Mannschaften zu gewährleisten. Bei Bedarf: Norwegen-Modell Im Unterland dürfen die Vereine bei Bedarf flexibel im Norwegen-Modell antreten. Das heißt, bei Mangel an Spielerinnen kann auch mit einer Neuner-Mannschaft auf verkleinertem Spielfeld angetreten werden. Der jeweilige Gegner muss sich danach richten. Zum Ende der vergangenen Runde wurde einige Male auf das Flex-System zurückgegriffen. Ein intakter Nachwuchsbereich als Unterbau ist die Voraussetzung für einen funktionierenden Spielbetrieb der Frauen. Um Mädchen für den Fußballsport zu begeistern, haben die Verantwortlichen der Bezirksjugendleitung ihre Bemühungen in den vergangenen Jahren verstärkt. "Leider werden die Angebote von den Vereinen viel zu wenig genutzt", bezieht sich Carmen Czeilinger auf Kooperationen zwischen Schulen und Verein oder den AOK-Mädchentreffs. "Hier sind die Vereine gefordert, die Initiative zu ergreifen", sichert Straub-Leibbrand interessierten Clubs die Unterstützung der Bezirks-Jugendleitung zu. Nur drei Spielerinnen schnuppern rein Gut angenommen wird dagegen der alljährliche Tag des Mädchenfußballs, den alle Mädchen besuchen dürfen, insbesondere diejenigen, die noch keinem Verein angehören. Am Samstag wurde dieser vom FC Kirchhausen ausgerichtet. "65 Mädchen im Alter zwischen fünf und 15 Jahren haben teilgenommen, jedoch nur wenige, die noch keinem Verein angehören", berichtet Czeilinger von nur drei Spielerinnen, die den Aktionstag zum "reinschnuppern" nutzten. "Es geht auch darum, die Spielerinnen, die bereits einem Verein angehören, zu motivieren und bei der Stange zu halten", ist für Straub-Leibbrand der Tag des Mädchenfußballs für die Bestandserhaltung unverzichtbar. "Es fehlen aktuell nicht nur Spielerinnen, sondern auch Trainer und Betreuer. Aber das ist inzwischen ein allgemeines Problem, mit dem auch der männliche Jugendbereich zu kämpfen hat." Annika Fromm gewinnt bei Verlosung In Kirchhausen bekamen alle ein T-Shirt mit dem aufgedruckten Logo der Veranstaltung geschenkt. Bei einer Verlosung gewann Annika Fromm vom FC Kirchhausen den Hauptpreis, ein Trikot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft.
Mit einem 1:0-Erfolg ist Oberligist Neckarsulmer Sport-Union vom ersten Testspiel bei der U23 der des Drittligisten Würzburger Kickers zurückgekehrt. Bei den Gastgebern stand eine sehr junge Mannschaft (bisherige A-Junioren) auf dem Platz. In einer ausgeglichenen Partie erzielte Neckarsulms Stürmer Alexander Albert das Tor des Tages. Beim gelungenen Einstand von Neu-Trainer Marcel Busch kamen vier Neuzugänge zum Einsatz. Der nächste Test steht an diesem Donnerstag gegen Verbandsligist Calcio Echterdingen um 19 Uhr auf dem Pichterich an. Am Samstag (15 Uhr) wird bei Bezirksligist SG Bad Wimpfen mit dem Ex-NSU-Kapitän Martin Hess getestet. Am Donnerstag ist dann auch klar, wie der erste Pflichtspielgegner der Saison heißt: Dann wird die erste Runde im WFV-Pokal ausgelost. Der Spielplan für die dritte Oberliga-Spielzeit ist bereits fixiert. Zum Saisonstart am 11. August (15.30 Uhr) erwartet die Busch-Truppe den SV Oberachern. Göppingen, Bahlinger SC und Normannia Gmünd heißen die folgenden Gegner. Das Höhepunkt der Hinrunde ist auf den 17. November (14.30 Uhr) terminiert. Dann gastiert Ex-Erstligist Stuttgarter Kickers im Pichterichstadion.
Der Vorstand des Württembergischen Fußballverbandes hat in seiner gestrigen Sitzung entschieden, den Beschluss des Bezirkstags Kocher/Rems vom 9. März 2018, ab der Saison 2018/19 den Bezirksnamen Ostwürttemberg zu führen, anzuerkennen. Die Anerkennung erfolgte mit der Maßgabe, dass auf Grundlage der Arbeitsergebnisse der einzusetzenden „Kommission Verbandsstruktur“ der geografische Zuschnitt des Bezirks zum Verbandstag 2021 eine Änderung erfahren kann, so dass dann möglicherweise eine erneute Umbenennung erforderlich wird. Der Verbandsvorstand betonte in diesem Zusammenhang außerdem seine satzungsgemäße Zuständigkeit, Beschlüsse der Bezirke auf ihre grundsätzliche Bedeutung und Wirkung hin zu überprüfen, also insbesondere auch solche, die den Bezirksnamen betreffen. Der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller, der an der Vorstandssitzung teilgenommen und die Gründe für den Bezirkstagsbeschluss erläutert hatte, äußerte sich zufrieden über das Ergebnis: „Ich freue mich für unsere Vereine, dass es gelungen ist, den Verbandsvorstand mit unseren Sachargumenten zu überzeugen. Kocher und Rems fließen zwar durch unser Bezirksgebiet, der Name Ostwürttemberg dokumentiert nach außen aber deutlich besser, dass auch die Vereine im Kreis Heidenheim Teil unseres Bezirks sind.“ Das Gebiet des Bezirks Ostwürttemberg – bisher Bezirk Kocher/Rems – umfasst den Landkreis Heidenheim sowie den Ostalbkreis. Die beiden Landkreise bilden zusammen die Raumordnungs- und Planungsregion Ostwürttemberg. Die Umbenennung des Bezirks erfolgt in Orientierung an diese eingeführte Begrifflichkeit.
Die Uhren gehen diesen Sommer nicht anders, die Spanne zwischen der alten und neuen Saison aber kommt nicht nur David Pfeiffer kürzer als in den vergangenen Jahren vor. "Die Zeit ist sehr schnell vergangen", sagt der Trainer des VfB Eppingen, der es selber nur auf eine Woche Urlaub gebracht hatte. Kaum einen Monat nach dem letzten Spiel der Vorsaison bat der 35-Jährige seine Spieler zum Aufgalopp in die neue Verbandsliga-Runde. Wie nah die beiden Spielzeiten beieinander liegen, ließ sich bei der ersten Einheit an einigen Spielern ablesen. "Ein paar Jungs sind gerade zwei Tage vorher aus Mallorca zurückgekommen." Es war die Saisonabschlussfahrt. Nach der Saison ist vor der Saison, in dem Fall gilt das umso mehr. Denn der VfB Eppingen musste aufgrund besonderer Umstände zweigleisig planen: Lange war ungewiss, wann die Verbandsliga wieder den Spielbetrieb aufnehmen würde, da erst die Relegation abschließend die nominelle Stärke der Liga klärte. Inzwischen steht fest: 18 Teams sind in dieser Saison dabei, zwei mehr als im Vorjahr. "34 statt 30 Spiele - das macht einen Unterschied", sagt David Pfeiffer, der sein Team dem früheren Saisonstart entsprechend eine Woche eher als geplant zusammenrief. Die ersten Worte richtete Oliver Späth an die Mannschaft. Der Sportliche Leiter des VfB stellte die Neuzugänge vor, ehe der Ball rollte. Es ging gleich zur Sache Wie es sich für einen Auftakt gehört, gab es ein längeres Abschlussspiel. "Ganz so locker wie es sich anhört war es aber nicht, es ging schon zur Sache", sagt Pfeiffer, der in den kommenden Wochen den Kader für die Verbandsliga formen will. Denn nicht alle werden den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. "Wir haben viele junge Spieler dabei, die alle ihre Chance kriegen. Wenn es aber noch nicht reicht, werden der eine oder andere mit der Zeit zur zweiten Mannschaft gehen." Einige verletzte Stammkräfte der Vorsaison haben bisher noch gefehlt, bei den meisten sieht es jedoch gut aus, dass sie im Laufe der Vorbereitung einsteigen. Das gilt für Kapitän Manuel Hecker, der nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate ausfiel. "Er trainiert individuell, sobald es vom Arzt grünes Licht gibt, wird er ins Mannschaftstraining einsteigen." Bald wieder an Bord sollten auch Kevin Hass und Valerij Felk sein, die am Ende der Runde mit leichten Problemen ausgefallen waren. Gut sieht es auch bei Jan Friedrich nach seinem Schlüsselbeinbruch aus. "Auch bei ihm reden wir von Tagen, nicht mehr Monaten." Als letztes dürfte Keeper Kai Sauer zurückkehren, der sich das hintere Kreuzband gerissen hat. "Aber auch bei ihm läuft es gut. Er kann bald die Schiene wechseln und mehr belasten." Nach und nach werde sich der Kader herauskristallisieren. "Alles ist möglich, jeder kann sich in den Vordergrund spielen", sagt Pfeiffer. VfB testet hauptsächlich auswärts Seine Tests wird der VfB in erster Linie auswärts spielen, weil in der HWH-Arena, wie das Hugo-Koch-Stadion inzwischen heißt, die Vorbereitungen für das Spiel der TSG Hoffenheim gegen die Queens Park Rangers am 21. Juli laufen. Da werden die Spieler mit anpacken, um alles auf Vordermann zu bringen. Zwischen den Tests gegen Freiberg, Rutesheim, Schluchtern und Ilsfeld sowie der Stadtmeisterschaft wird es für den VfB am 22. Juli um 17 Uhr zum ersten Mal ernst: Im Verbandspokal wartet Landesligist VfL Neckarau. Die ersten drei Runden würde Pfeiffer gerne überstehen. "Aber noch ist das alles weit weg." Dabei sollte er inzwischen wissen, dass die Zeit rennt. Auf Eppingen wartet ein hartes Auftaktprogramm Seit zwei Tagen ist auch der Spielplan der Verbandsliga raus - und der beschert dem VfB Eppingen einen hammerharten Auftakt: Am Samstag, 11. August, sind die Kraichgauer beim FC Bruchsal gefordert, dem Tabellenvierten der abgelaufenen Runde. Das erste Heimspiel bestreitet der VfB dann eine Woche später gegen Aufsteiger ATSV Mutschelbach. "Sehr viele halten sehr viel von Mutschelbach", sagt VfB-Trainer David Pfeiffer. Es folgt eine Englische Woche mit einem Heimspiel am 22. August gegen Regionalliga-Absteiger Astoria Walldorf II und dem Auswärtsspiel vier Tage später beim bärenstarken FV Heddesheim. Damit nicht genug, kommt wiederum eine Woche später der VfR Mannheim nach Eppingen. "Das ist absolut hart", sagt Pfeiffer. "Du kannst gegen jeden ein negatives Ergebnis kassieren."
Ungewöhnlich früh ist der VfR Gommersdorf in die Vorbereitung eingestiegen. Bereits am Sonntag rief der neue Trainer Thomas Nohe seine Mannschaft zum ersten Mal zusammen. "Wir haben dieses Jahr eine 18er-Landesligastaffel", sagt Nohe. "Die Saison beginnt bereits am 11./12. August. Davor werden bereits drei Pokalrunden gespielt haben." Nicht nur wegen des frühen Beginns wird er in der Vorbereitung nur selten den gesamten Kader beisammen haben. Schließlich ist es mitten in der Urlaubszeit. "Schließlich ist das ja Amateurfußball", sagt Nohe. Seine neue Mannschaft kennt der Höpfinger vor allem aus der Vergangenheit. "Wir haben schon oft gegeneinander gespielt", sagt Nohe. Aber er schaute sich auch zwei, drei Spiele der Gommersdorfer Teams in der vergangenen Saison an. Nach zwei jahren Trainerpause hat Nohe nun wieder Lust auf Fußball. "Die Pause hing mit meinem Beruf zusammen", sagt er. Seit er in Höpfingen aufhört hat, gab es einige Anfragen. "Ich habe grundsätzlich alle abgelehnt", sagt Nohe. "Als der Anruf von Gommersdorf kam, dachte ich, das kann man mal reden." Gedacht getan. Nohe gab sein Ja-Wort. Unterstützt wird er von Tobias Scheifler, der sich in der Rolle des spielenden Co-Trainers wohl fühlt und von Sebastian Stockert, der Torhüter ist nun Torwart-Trainer. Zwar halten sich bei den Gommersdorfern die Veränderungen im Kader wie üblich in Grenzen, doch trotzdem steht ein kleiner Umbruch an. Mit Stockert, Jan Conrad, Philipp Prümmer (alle Karriereende), Fabian Stöcklein (Trainer VfR II), Torben Götz (FSV Hollenbach), Tim Bender (SGM Elpersh./Markelsh.) stehen immerhin sechs Spieler nicht mehr zur Verfügung. Unter anderem Leistungsträger und Routiniers. Zudem fehlen Sascha Silberzahn (Auslandsaufenthalt nach Beendigung des Studiums) und Florian Stelzer (Auslandssemester) mindestens in der Vorrunde. Die Neuzugänge stammen in erster Linie aus den eigenen Reihen und sind jung und hungrig. Neu im Team sind: Uwe Walter (TSV Assamstadt), Luis Kaiser, Julian Reuther, Gabriel Mütsch (alle VfR II), Leon Volk (VfR-U19). "Der Kader hat damit ungefähr die gleiche Größe wie in der letzten Saison", sagt Team-Manager Jörg Olkus. "Wir wollten zwei, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft hochziehen. Die haben ja bereits vergangene Saison bewiesen, dass sie Landesliga spielen können." Daraus gilt es jetzt für Nohe die richtige Mischung zu finden. Auf ein bestimmtes System ist er nicht fixiert. "Das ist auch immer abhängig von den Spielern, die gerade zur Verfügung stehen. Ich denke, wir gehen es offensiver an als in der Verbandsliga aber mit einer geordneten Defensive", sagt der Trainer. "Das kann aber von Spiel zu Spiel wechseln." Am Sonntag um 15 Uhr steht nun in Seckach das erste Testspiel auf dem Programm. Während der Fußballtage auf dem heimischen Sportgelände eine Woche später testen die Gommersdorfer gegen den Oberliga-Aufsteiger TSV Ilshofen. Eine Woche später steht bereits das erste Spiel im badischen Verbandspokal auf dem Programm. In Sachen Zielsetzung sind sich Team-Manager und Trainer einig. Es lautet: vorne mitspielen. Aber bereits jetzt scheint klar zu sein, dass die Landesliga Odenwald diese Saison auch in der Spitze deutlich ausgeglichener sein wird als in der Vergangenheit. Zuletzt marschierten Gommersdorf, Lauda oder auch mal der TSV Höpfingen beinahe konkurrenzlos vorne weg. Nun gehören gleich fünf Teams zum Kreis der Titelkandidaten. Darunter die Gommersdorfer, Mitabsteiger Spvgg Neckarelz gilt vielleicht als heißester Aufstiegskandidat. Aber auch dort muss man erst sehen, wie es nach dem Abschied von Trainer Marc Ritschel und der Übernahme durch Stefan Strerath sehen, wie es weitergeht. Auch der FV Mosbach mit dem Gommersdorfer und Neckarelzer Ex-Coach Peter Hogen kann ein Wörtchen mitreden. Verstärkt hat sich außerdem der TSV Oberwittstadt, der in dieser Saison bereits Zweiter wurde. Eine frühe Vorbereitung auf den Fünfkampf ist da sicher nicht hinderlich.
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