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Karlsruhe/Kassel. Der Amateurfußballkongress vom 22.-24. Februar 2019 in Kassel stellt die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Vereine in ganz Deutschland. Ein entscheidendes Thema zur Entlastung der Clubs ist die Digitalisierung. Wie schon beim letzten Amateurfußballkongress 2012 ist die Basis, also Vertreter aus Amateurfußballvereinen, direkt eingebunden. In Diskussionen und Workshops bringen sie ihre Sichtweise aus der Praxis ein und können so zu praktikablen und hilfreichen Handlungsempfehlungen beitragen. Als ein Ergebnis des Kongresses 2012 wurde die schrittweise Umstellung von spielbetrieblichen Angelegenheiten auf die online-Anwendungen im DFBnet beschlossen. Mittlerweile werden beispielsweise 99 Prozent der Sportgerichtsvorgänge und 94 Prozent der Spielberichte online abgewickelt. Zum Ende der Saison 2017/18 kam dann das Ende des gedruckten Spielerpasses, der Dank DFBnet Pass Online nicht mehr notwendig ist. „Wir als Vereinsverantwortliche, die sich jede Woche um die Belange vor einem Spiel kümmern, sehen in Pass Online eine große Erleichterung“, betont Christian Kühner von der SG DJK/FV Daxlanden. Der Verein mit drei Aktivitätsmannschaften habe eine hohe Fluktuation an Spielern innerhalb der Mannschaften. Früher waren sie gezwungen, die Pässe und Passmappen an einen Ort zu bringen, damit dort die Betreuer für das folgende Wochenende alle Pässe richten konnten. Auch sei es sehr mühsam gewesen, Passbilder und Unterschriften zu besorgen. Kühner: „Durch Pass Online fallen die genannten Aufwände komplett weg. Das System Pass Online lässt sich allgemein sehr gut bedienen und ist nahezu selbst erklärend, auch für neue Betreuer.“ Durch die Pflicht ab dieser Saison die Spielerbilder online zu hinterlegen, wirkten auch die Spielberichte auf Fussball.de professioneller, da nicht nur die Spieldaten zu sehen sind, sondern auch die Spielerbilder, sofern man die Zustimmung der Spieler habe. „Unser Verein und alle Personen, die aktiv Pass Online nutzen, stehen dem modernen Ansatz weg von Spielerpässen auf Papier hin zu einem Online System inklusive online Spielerpässen sehr positiv gegenüber und begrüßen die komplette Umstellung auf Pass Online“, schließt Kühner. Welche Schwerpunkte in die nächste Zukunftsstrategie Amateurfußball einfließen, diskutieren die Delegierten dann im Februar. Aus dem bfv sind insgesamt elf Vertreter dabei, vier davon aus den Amateurfußballvereinen. Ka, 17.01.2019
Mosbach/Königsbach. Den Schiedsrichtermangel bekommen unsere Fußballkreise deutlich zu spüren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, bilden die Schiedsrichter-Vereinigungen Mosbach und Pforzheim auch in diesem Jahr wieder Neulinge aus. Jammern hilft nicht, anpacken ist angesagt: Aufgrund dessen bieten die SRvgg Mosbach und Pforzheim in den kommenden Wochen wieder Neulingslehrgänge an. Denn Nachwuchs ist unter den Schiedsrichtern stark gefragt. Und dieses Hobby bringt euch nicht nur sportlich weiter: Ihr übernehmt Verantwortung – nicht nur auf dem Platz – und könnt dadurch eure Persönlichkeit entwickeln. Ihr lernt, in Kürze schwierige Entscheidungen zu treffen. Ihr stärkt euer Selbstbewusstsein, trainiert Körper und Geist und helft fast nebenbei auch noch anderen dabei, ihren Sport ausüben zu können. Als Unparteiische steht Fair Play für euch an oberster Stelle – das macht euch zum Vorbild für Spieler, Trainer und Zuschauer. Ihr seid Teil eines Teams, werdet gefordert, aber auch gefördert: Mit Paten an eurer Seite erhaltet ihr die bestmögliche Unterstützung. Sowohl in Mosbach als auch in Pforzheim bekommt ihr in Theorie und Praxis die wichtigsten Grundlagen des Schiri-Daseins vermittelt. Neben dem richtigen Verhalten auf dem Platz bereiten euch die Lehrteams auf die administrativen Aufgaben als Schiedsrichter vor und ermöglichen euch interessante Einblicke in das Thema Gewaltprävention. Klingt gut? Dann nichts wie anmelden! SR-Neulingsausbildung Mosbach Start am Di 12.03.2019 um 18:30 Uhr im Sportheim des FV Mosbach Die weiteren Termine werden dann mit den Teilnehmern abgestimmt. Anmeldungen an Lehrwart Robin Siegl siegl.robin@t-online.de SR-Neulingsausbildung Pforzheim Sa/So 02./03.02.2019 Sa/So 09./10.02.2019 Sa/So 16./17.02.2019 im Sportheim des SV Königsbach Anmeldungen an Lehrwart Florian Kuppinger florian.kuppinger@badfv-pf.de Vorkenntnisse sind nicht notwendig, auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen. Junge interessierte Mädchen und Jungen können sich bereits ab 12 Jahren anmelden. KG, 17.01.2019
Karlsruhe. Bei der traditionellen Winterfeier ehrte der Badische Fußballverband in feierlichem Rahmen in der Sportschule Schöneck den Vorsitzenden des Satzungsausschusses Dr. Markus Schneider und Sven Wolf, bfv-Ansprechpartner für Homosexualität. Dr. Markus Schneider war seit 2004 Vorsitzender des Satzungsausschusses im bfv. Auch nach der Verleihung der Verbandsehrennadel in Bronze im Jahr 2012 bekleidete er das Amt noch knapp sieben weitere Jahre. Ende 2018 musste er der hohen Beanspruchung durch seinen Beruf Tribut zollen und sein Amt schweren Herzens niederlegen. bfv-Präsident Ronny Zimmermann: „‘Der Ball muss rollen‘– das war Markus‘ Motto. Deshalb war ihm immer wichtig, dass die in der Satzung verankerten Regelungen im Sinne des Fußballs ausgelegt werden und nicht stur an ihnen festgehalten wird.“ Nicht nur auf professioneller, sondern auch auf privater Ebene pflegen Zimmermann und Schneider einen freundschaftlichen Umgang. Umso schwerer fällt der Abschied. „Wir bedauern natürlich sehr, dass Markus sein Amt niedergelegt hat. Auch wenn die Gründe dafür absolut nachvollziehbar sind“, so Zimmermann, der Schneider herzlich für seine Verdienste dankte und ihm die silberne Verbandsehrennadel überreichte. Ebenfalls die Verbandsehrennadel in Silber erhielt Sven Wolf aus den Händen von Ronny Zimmermann. Der 38-Jährige engagiert sich bereits seit 20 Jahren bei seinem Heimatverein VfR Mannheim, wo er mittlerweile die Ämter des Presse- und Stadionsprechers, Webmasters, Spielleiters und Geschäftsführers in Personalunion vereint. Seit 2013 ist Wolf darüber hinaus im bfv offizieller Ansprechpartner für Homosexualität. „Auch Sven schätze ich nicht nur in seiner überaus wichtigen Funktion, sondern allen voran als Mensch“, bekundete Zimmermann in seiner Ansprache. Wolf werde als Kontaktperson für das Thema Homosexualität in ganz Deutschland gerne zu Rate gezogen, worauf sowohl er selbst, auch als der bfv mehr als stolz sein können. „Mit Sven Wolf haben wir einen kompetenten Ansprechpartner für dieses gesellschaftlich immens wichtige Thema. Danke für dein außergewöhnliches Engagement, mach weiter so!“, schloss Zimmermann mit den Ehrungen. Foto: Ehrung Sven Wolf (Quelle: bfv) KG, 17.01.2019

Das war ein kurzes Gastspiel. Nach nicht einmal zwei Wochen hat sich Fußball-Oberligist Neckarsulmer Sport-Union von Winter-Neuzugang Salvatore Varese getrennt. Der Mann für die Offensive wechselte in der Winterpause vom Regionalligisten Astoria Walldorf auf den Pichterich. Beim badischen Regionalligisten mangelte es zuletzt an Spielpraxis.

Die NSU teilt nun zur sofortigen Trennung mit: "Aufgrund einer aus Vereinssicht inakzeptablen und vertrauensschädigenden Verhaltensweise des Spielers ist nach übereinstimmender Meinung des Trainerteams und der sportlichen Leitung eine sofortige Trennung unausweichlich."

Nach Stimme-Informationen absolvierte der 23-Jährige ohne Rücksprache mit den Neckarsulmern ein Probetraining bei einem Verein in der Türkei - für die Neckarsulmer Verantwortlichen nachvollziehbarerweise ein unentschuldbares Verhalten.

So heißt es deshalb: "Die Sport-Union verkörpert seit jeher gewisse Werte und Normen, denen sich alle Verantwortlichen und Spieler verpflichtet sehen und die der Verein nicht für eine Einzelperson opfern möchte. Salvatore Varese bedauert sein Fehlverhalten und hat sich dafür entschuldigt." Dass die Schuld dafür nicht nur beim Spieler zu suchen ist, macht der letzte Satz der NSU-Stellungnahme deutlich: "Leider wurde der Spieler aus unserer Sicht von seinem Umfeld komplett falsch beraten."

Die Null, sie steht noch nicht am Mittwochmittag. Sie hängt noch nicht einmal am langen Arm des riesigen Krans. Bis Freitagabend wird das anders sein, dann wird der neue Stadionname Pre-Zero-Arena weithin sichtbar von der Außenhaut des Sinsheimer Fußballstadions leuchten.

Ob für die TSG 1899 Hoffenheim am Freitagabend gegen den FC Bayern München (20.30 Uhr/ZDF) auch die Null an der richtigen Stelle stehen wird?

Jene Null, die der Hoffenheimer Ex-Trainer und direkte Nagelsmann-Vorgänger Huub Stevens einst zum obersten Fußball-Credo erhob. Sicherheit zuerst. Bloß kein Gegentor kassieren. Also eine Herangehensweise, die so gar nicht zur Hoffenheimer Turn- und Spektakel-Gemeinschaft der vergangenen drei Nagelsmann-Jahre passt.

Der Witz mit der Null

"Einmal darf man den Witz mit der Null machen, dann ist aber auch gut", grinste Hoffenheims Geschäftsführer Peter Görlich am Mittwochmittag. Die Laune stimmt im Kraichgauclub. Nicht nur wegen des äußerst lukrativen Sponsoringdeals mit dem Neckarsulmer Entsorgungsunternehmen Pre-Zero, das dem Verein rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr über die nächsten fünf Jahre garantiert.

Das Hoffenheimer Fußballjahr startet mit einem Heimspiel gegen den Rekordmeister. Die Bayern verloren zuletzt zwei Mal in Sinsheim. 1:0 und 2:0 hieß es da jeweils für die TSG 1899. Die Null stand dabei an der richtigen Stelle, sozusagen. Und nun? Bangemachen gilt nicht. "Es ist schon wichtig, sich nicht vorher zu ergeben, wenn der rote Bus einfährt", sagt Julian Nagelsmann.

Gute Erinnerungen an ein 1:0 und ein 2:0

Da hilft vielen 1899-Spielern und auch dem Trainer das Bewusstsein, die Bayern schon zwei Mal besiegt zu haben. "Es ist nicht außer Acht zu lassen, wenn man schon in der Lage war, ihnen weh zu tun. Die Jungs wissen, dass es klappen kann", glaubt und hofft Nagelsmann zugleich.

Da ist noch ein anderer Aspekt. "Bayern ist am Freitag schon ein bisschen unter Druck. Wenn sie das Spiel nicht gewinnen würden, ist das eine Botschaft." Eine, die man beim Tabellenführer Borussia Dortmund gerne vernehmen würde. Die aber gleichsam auch bei der Hoffenheimer Konkurrenz um die internationalen Plätze ankäme.

Abschied Richtung RB Leipzig

Als Siebter starten die Hoffenheimer in die Rückrunde. Ein Punkt weniger als vor einem Jahr steht aktuell auf dem Konto. Sechs Unentschieden in Serie haben keine bessere Ausgangslage zugelassen. Mit dem erneuten Einzug ins internationale Geschäft will sich Julian Nagelsmann Richtung RB Leipzig verabschieden. Dafür ist ein Steigerungslauf nötig, so wie in der vergangenen Spielzeit, als es auch hieß: Das Beste kommt bei der TSG zum Schluss.

Nagelsmann setzt auf den Effekt, dass er sein Team nun durch mehr Training weiterentwickeln kann, weil der Rückrunden-Spielplan nach dem Aus im Europapokal nicht mehr 25 Partien vorsieht, sondern nur noch 17. Was besser werden muss, um unter die Top vier zu kommen? Ein bisschen mehr Glück als 2018 wünscht sich Hoffenheims Trainer. Zehn Tore nach abgefälschten Schüssen hat sein Team kassiert. "Wir haben so keines geschossen", sagt der 31-Jährige.

Nagelsmann fordert knallharte Manndeckung

Eine klare Botschaft geht an Nagelsmanns Verteidiger, die einerseits mehr eigene Torgefahr ausstrahlen sollen, andererseits die Ansage bekommen: "Ich verlange eine knallharte Manndeckung im Strafraum, das ist eine ganz einfache Hausaufgabe für die Rückrunde." Zu oft habe der Gegner im Hoffenheimer Strafraum abschließen können.

13 intensive Trainingstage liegen zum Rückrundenauftakt am Freitagabend hinter dem Team. "Die Laktatwerte sind so, wie sie sein müssen", sagt der Trainer der laufstärksten Mannschaft der Liga.

Sandhausen. Florian Hansch wird bis zum Ende der Saison 2018/19 an den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden ausgeliehen. Der 23-jährige Rechtsaußen wird unter Berücksichtigung der noch ausstehenden geringfügigen Formalitäten mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis an den Halberg wechseln. Hansch kam vor der laufenden Spielzeit vom Chemnitzer FC an den Hardtwald und absolvierte für den SVS insgesamt vier Pflichtspiele, davon eines im DFB-Pokal beim 6:0-Erfolg in Oberhausen. „Mit der Ausleihe möchten wir Florian mehr Spielpraxis geben als zuletzt bei uns. Wir sind überzeugt, dass dies in der 3. Liga gelingen wird und erwarten ihn zur nächsten Saison zurück beim SV“, erklärt Geschäftsführer Sport Otmar Schork. Hansch hat beim SV Sandhausen einen Vertrag bis 2021.
Veränderungen im Kader / 7 Testspiele geplant (sw) Mit einem tollen 4. Platz beim Sparkassen-Cup des SV Sandhausen startete der VfR Mannheim am vergangenen Wochenende ins Jahr 2019. Am kommenden Samstag beginnt um 10.30 Uhr dann auch draußen die Vorbereitung auf die restliche Verbandsliga-Saison. Mit 4 Zu- und 6 Abgängen gab es im Kader der Rasenspieler einige Veränderungen. Neben der Teilnahme beim MorgenMasters stehen insgesamt 7 Testspiele auf dem Programm. Neu beim VfR Mannheim sind ab sofort Jonathan Babari (19, Sturm, SV 98 Schwetzingen), Mahmut Cosgun (26, Mittelfeld, VfB Leimen), Daniel Olaoye (21, Mittelfeld, Nordvärmlands FF) und Arbnor Pacaj (17, Abwehr, VfR Aalen U19). Nicht mehr im Verbandsligakader für die Rückrunde stehen Florian Djahini, Daniel Gulde, Christopher Hiller, Gianluca Mantel, Jonas Meier-Küster und Yigzaw Tesfagaber. Djahini ist inzwischen zum SV 98 Schwetzingen gewechselt. Die anderen Spieler werden in der Rückrunde der U23 angehören, sollten sie nicht noch mit einem Wechselwunsch auf den Verein zukommen. Folgende Vorbereitungsspiele hat VfR-Cheftrainer Serkan Secerli vereinbart: SA 19.01.2019 15:00 Neckarsulmer SU (OL) - VfR SA 26.01.2019 13:00 VfR - SGV Freiberg U19 SO 03.02.2019 14:00 VfR - VfL Kurpfalz Neckarau(LL) SA 09.02.2019 14:00 VfR - SV Spielberg (OL) SO 17.02.2019 14:00 SpVgg 06 Ketsch (LL) - VfR SA 23.02.2019 11:00 VfR - TuS Rüssingen (VL) SO 24.02.2019 15:00 VfR - SG Wald-Michelbach (KOL)
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