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In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Kommission Verbandsstruktur des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) mit nötigen Änderungen im Spielklassensystem und der Bezirksstrukturen auseinandergesetzt. Am Mittwoch stellte der WFV die Vorschläge des Abschlussberichtes, die in den Verbandstag im Mai nächsten Jahres eingebracht werden sollen, offiziell vor. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Warum ist eine Änderung des Spielsystems nötig?

Die allgemeine Mitgliederentwicklung (Rückgang) der Vereine sowie die Zunahme von Spielgemeinschaften, gerade im Jugendbereich, sind besorgniserregend. In Beispiel-Zahlen: Zwischen 2007 und 2017 wurden dem WFV 370 Mannschaften weniger gemeldet. Die Mitgliederzahl ging um rund 25 000 zurück.

"Die Neigung der Menschen, sich an einen Verein zu binden, ist nicht mehr so ausgeprägt wie früher", sagt der Kommissions-Vorsitzende Steffen Jäger. "Das ist aber keine spezifische Lage des Fußballs." Bei den A- und B-Junioren gab es in den vergangenen fünf Jahren in manchen Gebieten einen Rückgang von 20 Prozent. Um nachhaltig einen Spielbetrieb in idealtypischer Form mit mindestens 104 und maximal 190 Mannschaften pro Bezirk zu gewährleisten, braucht es eben Umstrukturierungen.

Was soll passieren?

Die Kommission empfiehlt die Änderung des bestehenden Spielsystems der Aktiven mit einer Verbandsliga, vier Landes- und 16 Bezirksligen (1-4-16) in das Modell 1-4-12. Also soll es nur noch zwölf Bezirksligen in den 16 Bezirken geben. Deshalb ist ebenfalls eine Bezirksstruktur-Reform angedacht. Die Veränderungen sollen in minimalem Maße stattfinden, damit weiterhin die Fahrten zu Auswärtsspielen gemäßigt bleiben.

Welche Folgen hat dies auf die Bezirke Unterland und Hohenlohe?

Im Verbreitungsgebiet der Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung sind die Auswirkungen der geplanten Reform gravierend. Denn demnach sollen das Unterland und ein Teil des Bezirks Hohenlohe zukünftig eine gemeinsame Bezirksliga bilden. Als kleinste Einheit und die Grundlage für den Spielbetrieb hat die Kommission die Schiedsrichtergruppen genommen. Damit würden die Unterländer Teams der beiden Schiedsrichtergruppen Kocher/Jagst und Heilbronn zusammen mit den Hohenloher Mannschaften aus den Gruppen Öhringen, Künzelsau und Bad Mergentheim eine Liga bilden - und dann auch nach Vorstellung der Kommission einen neuen Bezirk.

Hier klappt es mit den kurzen Wegen nicht mehr. Nehmen wir Teams der aktuellen Bezirksligen: Von Brackenheim nach Weikersheim sind es 104 Kilometer - einfach. Einen Bezug zueinander haben die Vereine nicht. Die Teams der beiden anderen Hohenloher Gruppen Schwäbisch Hall und Crailsheim würden in Richtung Rems-Murr spielen und auch dem Bezirk zugeteilt. Damit würde der momentan drittgrößte WFV-Bezirk Hohenlohe (199 Mannschaften) getrennt werden. Nur Ostwürttemberg (213) und Donau/Iller (200) stellen mehr Teams. Im kleinsten Bezirk Zollern spielen nur 83 Mannschaften von insgesamt 2482 im Verbandsgebiet.

Gab es keine andere Möglichkeit?

"Ich will gerne zugeben, dass es da unterschiedliche Sichtweisen geben kann", sagt Jäger. "Aber wenn wir die Anzahl der Bezirksligen verändern, muss es auch einen anderen Zuschnitt geben. Wir hätten kein Modell gefunden, das für alle passt. Bei einem Veränderungsprozess gibt es immer eine gewisse Härte. Wir haben sehr wohl gehört, was in der Raumschaft diskutiert worden ist." Aber er stellte auch nochmal klar: "Wir haben jetzt einen fachlich fundierten Abschlussbericht."

Wie geht es weiter?

Die Arbeit der Kommission Verbandsstruktur ist mit dem Abschlussbericht beendet. Sie empfiehlt einstimmig die Einführung des Modells 1-4-12c. Wobei das "c" eine Variante in der Einteilung der Landesligen darstellt. An dieses System soll dann auch die Verbandsstruktur mit dann zwölf Bezirken angepasst werden - demnach wären die Bezirke Unterland und Hohenlohe in ihrer aktuellen Form nicht mehr existent. Der Vorschlag geht an den Beirat und steht dann beim Verbandstag am 8. Mai 2021 zur Verabschiedung an.

Kommentar: Emotionslos

Der Sport lebt von Emotionen. Eine Struktur-Reform lässt sich aber besser emotionslos bewältigen. So ist die Kommission Verbandsstruktur des Württembergischen Fußball-Verbandes an die Sache herangegangen. Nüchtern, sachlich ohne den Blick auf Einzelschicksale. Auch wenn der Kommissions-Vorsitzende Steffen Jäger betont, den Aufschrei aus Hohenlohe wahrgenommen zu haben. An der Meinung des Gremiums änderte dies nichts.

Nun ist es wahrscheinlich, dass die Fußball-Bezirke Hohenlohe und Unterland, zwei gesunde Bezirke wohlgemerkt, in ihrer aktuellen Form in einigen Jahren nicht mehr existieren. Das wird am Anfang zu Problemen führen. Zu Unannehmlichkeiten, wie sie alle Veränderungen mit sich bringen können. Fußballer, die auf dem Platz so gerne feste Laufwege haben, müssen dann neue Fahrtwege einstudieren. Teils deutlich weitere als bisher.

Aber drehen wir es mal um: Veränderungen bieten auch Chancen. Diese müssen gesucht und auch genutzt werden, sollte der Vorschlag nächstes Jahr beim Verbandstag verabschiedet werden. Dem Alten nachzutrauern bringt dann nichts mehr. In den vergangenen Jahren wirkte der Amateurfußball etwas eingefahren. Selbst Derbys erzeugten nicht mehr allerorts die großen Emotionen. Neue Gegner bieten auch neue Potenziale und frische Anreize. So eine Landpartie von Brackenheim nach Weikersheim oder umgekehrt kann auch ihre schönen Seiten haben. Es ist eine Möglichkeit, die Region auf andere Art kennenzulernen.

Während sich die Amateurfußballer der Region wegen der Coronavirus-Pandemie und des daraus resultierenden Saisonabbruchs in einem bisher nie gekannten Sommerloch befinden, läuft hinter den Kulissen eine rege Diskussion. Obwohl die vom Württembergischen Fußball-Verband (WFV) erdachte Spielklassen-Reform tendenziell auf leicht positive Resonanz stößt, herrscht in der Region noch Skepsis.

VfL Brackenheim

Die sportliche Heimat des Zabergäuer Fahrstuhlclubs wechselt regelmäßig zwischen Landes- und Bezirksliga, die am stärksten von den Strukturreformen betroffen sind. VfL-Trainer Tom Irrgang ist ein Verfechter des Status quo. "Die Zuschauer waren in den letzten Jahren schon dünn gesät. Fahrten nach Crailsheim machen Auswärtsfans wohl kaum mit." Auch persönlich reize ihn eine Bezirksligapartie nicht, für die er bis zu 100 Kilometer zurücklegen müsste. "Solche Strecken sind abschreckend in der Bezirksliga."

Das Argument, mehr Balance ins spielerische Niveau der verschiedenen Bezirke zu bringen, verfängt bei ihm nicht. "Die Ligen funktionieren gut", findet Irrgang, und die Vorteile der Reform überwögen die Nachteile nicht.

SV Leingarten

Zweifel am Inkrafttreten der Ligenreform hat Manfred Geier keine. Der Abteilungsleiter des Landesligisten SV Leingarten sorgt sich um die Geschäftsgrundlage des regionalen Fußballs: "Die meisten Vereine sind auf die Zuschauereinnahmen angewiesen. Wir leben von den Derbys. Langwierige Auswärtsfahrten wären ein Problem. Die sollten eigentlich eine Ausnahme sein."

Dass nur wenige Unterländer Vereine in höheren Ligen vertreten sind, sieht er nicht allein dem Bezirk geschuldet, "da spielen vielerlei Faktoren hinein". Vor allem mit Blick auf die Kollegen im östlichen Nachbarbezirk beschleichen ihn Zweifel: "Für den Fußball in Hohenlohe wird das ganz schwierig. Die werden auseinandergerissen."

TSV Neuenstein

Klare Worte findet Roland Karle. Der Abteilungsleiter des Bezirksligisten moniert, dass Hohenlohe für die Versäumnisse anderer Bezirke auseinandergerissen werden soll. "Wo auch immer die Vereine zugeteilt werden, bleiben wir Juniorpartner. Für mich ist das die Spaltung eines super funktionierenden Bezirks mit dem langfristigen Ziel des WFV, das Modell 1-3-9 durchzuboxen." Bezeichnend sei, dass der Verband lediglich eine alibimäßige Regionalkonferenz in Frankenbach einberufen hatte, "dabei ist das Unterland nicht so sehr betroffen wie wir".

Die angestrebte Strukturreform ist in Roland Karles Augen bereits beschlossene Sache, die Abstimmung im kommenden Jahr lediglich pro forma. Neben ausbleibenden Fans fürchtet er, dass letztlich Spieler und Vereine auf horrenden Fahrtkosten sitzen bleiben.

Bezirk Unterland

Ulrich Preßler, der Vorsitzende des Bezirks Unterland, ist hingegen zuversichtlich, dass die Reform vor allem mit Blick auf das Spielniveau Früchte tragen wird. "Gerade die Vereine aus dem Unterland können sich selten länger als eine Saison in der Landesliga halten. Das Niveau anzugleichen, ist der Gedanke der Reform." Weniger skeptisch setzt er sich mit den Auswärtsfahrten auseinander: "Andere Sportarten sind das gewöhnt. Außerdem werden viele Derbys erhalten bleiben", ist er sich sicher. Dennoch gibt er zu, Reformen wie diese seien immer ein "tiefer Einschnitt. Da gibt es immer Gewinner und Verlierer, so was ist leider unvermeidbar."

Positiv sei dagegen die "offensive Informationspolitik des WFV". Im Gegensatz zu früheren Reformbestrebungen versuche der Verband inklusiver zu agieren. Auf verschiedenen Regionalsitzungen wurden Meinungsbilder eingeholt, die in den neuen Vorschlag eingeflossen sind. Trotzdem vermisst Preßler den Weitblick: "Die Resonanz war ein bisschen schwach. Manche Funktionäre scheinen sich der Tragweite nicht bewusst zu sein."

Der Blick geht nach hinten. In der Tabelle der 2. Liga sowieso, denn da können die Verfolger Hamburger SV (zwei Punkte zurück) und 1. FC Heidenheim (drei Punkte) dem VfB Stuttgart noch die Mission sofortiger Wiederaufstieg vermasseln. Aber Hamadi Al Ghaddioui schaut auch nach hinten auf die eigene Abwehr. Und der Stürmer schaut mit Zufriedenheit hin. Zuletzt beim 2:0 in Dresden gab es kein Gegentor - erstmals seit dem 22. Februar, dem Heim-2:0 gegen Jahn Regensburg.

"Wir haben versucht, hinten möglichst nichts anbrennen zu lassen", sagte Al Ghaddioui im Vereins-TV. Der VfB hatte in den drei Partien zuvor nach dem Corona-Neustart zu viele Gegentore kassiert. Zwei in Wiesbaden, drei in Kiel, zwei gegen den HSV. Nun war es wichtig, dass mal zu Null gespielt wurde.

Am 28. Juni soll die Rückkehr perfekt sein

Fünf Spieltage sind es in der 2. Liga noch. Am kommenden Sonntag kommt der VfL Osnabrück nach Stuttgart, dann folgt am 14. Juni das brisante Derby beim Karlsruher SC, der im Kampf um den Klassenerhalt ganz dringend jeden Punkt braucht. Am 17. Juni geht es gegen den SV Sandhausen, am 21. Juni muss der VfB zum 1. FC Nürnberg und zum Schluss kommt der SV Darmstadt 98 in die Mercedes-Benz-Arena. Dieses Spiel ist am 28. Juni. Dann soll die Rückkehr in die Bundesliga perfekt sein.

Es wäre sicher kein Nachteil, könnte der VfB im Endspurt darauf setzen, dass die Abwehr in der Lage ist, einen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die beiden jüngsten Siege sollten die Brust breiter gemacht haben. "Ja", sagte Hamadi Al Ghaddioui, "ein bisschen Sicherheit gibt das auf jeden Fall."

Schlechte Erinnerungen an das Hinspiel

Denjenigen Spieler beim VfL Osnabrück, der dem VfB richtig weh tun könnte, müssen die Stuttgarter allerdings nicht fürchten. Stürmer Marcos Alvarez traf am vergangenen Freitag beim Osnabrücker 2:2 gegen Regensburg zwei Mal, seine Saisontore zwölf und 13. Alvarez war es auch, der beim Hinspiel-0:1 des VfB als Torschütze herausstach. Aber die Nummer neun des VfL Osnabrück ist gelbgesperrt.

Trotzdem warnte Hamadi Al Ghaddioui. Der VfL werde kratzen und beißen. "Wenn sie jetzt nicht die Punkte holen, dann können sie da unten wieder reinrutschen. Das wollen sie natürlich um jeden Preis vermeiden." Osnabrück steht mit 34 Punkten auf Platz 14 der Tabelle, zwei Zähler vor Nürnberg und zwei weitere Punkte vor dem KSC auf dem Abstiegs-Relegationsplatz.

Sieben Saisontore, aber kein Stammplatz

Dass sich der VfB mit Mannschaften schwer tut, die sich vor dem eigenen Tor verbarrikadieren und allein auf Konter setzen, ist in dieser Saison hinlänglich bewiesen worden. Ein frühes 1:0 würde den Stuttgarter Ambitionen also gut tun. So wie es in Dresden war, als Hamadi Al Ghaddioui in der 18. Minute traf. Auf sieben Saisontore kommt der Mittelstürmer in der 2. Liga. Einen Stammplatz in der VfB-Startelf hat er nicht. Zu viele Alternativen gibt es im Kader.

Trainer Pellegrino Matarazzo hätte sich gewünscht, dass in Dresden mehr Stuttgarter Offensivpower zu sehen ist. Al Ghaddioui sagte nun: "Natürlich erhofft man sich, dass man so einen Gegner komplett auseinanderspielt." Aber: "Es ist halt auch kein Wunschkonzert."

Wobei der dringende Wunsch der VfB-Bosse und der Stuttgarter Fans, die Erstliga-Rückkehr perfekt zu machen, schon verwirklicht werden sollte. Sportdirektor Sven Mislintat sagte nach der Rückkehr aus Dresden: "Es geht jetzt um alles. Wir haben noch nichts gewonnen, haben es aber selbst in der Hand."

Der erste Dreier nach der Corona-Zwangspause hat bei der TSG 1899 Hoffenheim das Selbstvertrauen wieder wachsen lassen. "Wir haben gesehen, dass man nicht immer guten Fußball spielen braucht, um zu gewinnen", sagt Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder mit Blick zurück auf die finalen 30 Minuten, in denen das 3:1 gegen den 1. FC Köln nochmal arg ins Wackeln geriet.

Einige neue Spieler

Beim dritten TSG-Spiel innerhalb einer Woche an diesem Samstag beim FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) dürften einige neue Spieler das Hoffenheimer Trikot tragen. Nicht nur aus Gründen der Belastungssteuerung. Florian Grillitsch hat Adduktorenprobleme und droht auszufallen. Er wäre nicht der einzige Stammspieler, dem nur die Zuschauerrolle bleibt.

Abwehrchef wird fehlen

Nach seiner Gelb-Roten Karte wird Kapitän und Abwehrchef Benjamin Hübner erstmals in einem Hoffenheimer Pflichtspiel im Jahr 2020 fehlen. Immer wieder patzten seine verteidigenden Nebenleute in der Abwehrkette entscheidend. Zuletzt Kevin Akpoguma beim 0:3 gegen Berlin, danach Ermin Bicakcic beim 1:1 in Paderborn. Auch Stefan Posch sah schon schlecht aus, beispielsweise beim 0:1 in Freiburg im Februar. Die große Frage vor dem Hoffenheimer Gastspiel beim FSV Mainz lautet: Wer ersetzt den eigentlich Unersetzbaren als Leader und Stabilisator?

Es mangelt Schreuder nicht an Optionen

Alfred Schreuder wäre als Hoffenheimer Trainer sicherlich auch für den diplomatischen Dienst geeignet. "Wir haben mehrere Möglichkeiten", sagt der Niederländer und bleibt im Vagen. Infrage kommen Ermin Bicakcic, Havard Nordtveit, aber auch Lucas Ribeiro oder der seit Donnerstag volljährige Melayro Bogarde.

Auf der Doppelsechs davor dürften Diadie Samassekou und Sebastian Rudy für Stabilität sorgen. Christoph Baumgartner wird nach seinem Karrierehöhepunkt gegen Köln (zwei Tore, eine Vorlage) an die Stelle seine bisherigen Karrieretiefpunkts zurückkehren. Und zwar auf der Zehnerposition.

In zwei Partien neun Gegentore

Gegen den FSV Mainz 05 setzte es für die TSG zuletzt in zwei Partien neun Gegentore. Erst ging vor etwas mehr als einem Jahr beim 2:4-Abschied von Julian Nagelsmann ein 2:0-Vorsprung und damit die Europa League flöten, weil Christoph Baumgartner unnötig vom Platz flog. In der Hinrunde stolperten die Hoffenheimer nach sechs Siegen in Serie mit dem 1:5 gegen Mainz gewaltig. Das Heimdebakel aus dem November spielt nun bei der Vorbereitung keine Rolle mehr.

Trotz Überzahl ließen sich die Kraichgauer damals ein ums andere Mal auskontern. "Das passiert dann einfach im Fußball, weil du denkst, du kannst einen Schritt weniger machen", blickte Schreuder zurück. Danach war die TSG erst einmal aus dem Tritt. Und jetzt?

Die Favoritenrolle war für die TSG schon häufig Ballast

Als aktueller Tabellensiebter sind die Hoffenheimer beim Auswärtsdoppelpack in Mainz und danach in Düsseldorf eigentlich in der Favoritenrolle. "Ich kann verstehen, wenn Außenstehende denken, dass es nun für uns einfacher wird, wenn man auf die Tabelle schaut", sagt Schreuder und schränkt gleich wieder ein: "Aber so sind die Ergebnisse in dieser Saison nicht gewesen, dass man gegen Teams, die in der Tabelle hinter einem stehen, einfach gewinnt. Meistens war es andersherum."

Nach dem Ende der Sieglos-Serie will der 47-Jährige nicht gleich in den Europa-Angriffsmodus schalten. "Europa ist für mich immer noch kein Thema. Natürlich wollen wir das schaffen. Aber sechs oder sieben andere Vereine eben auch", sagt Schreuder.

Klar, irgendwie sind beinahe alle unzufrieden mit der unter- und bald wohl auch abgebrochenen Fußballsaison. Solange sie nicht als Aufsteiger feststehen oder etwas glücklich den Klassenerhalt schaffen. Für ein paar Trainer aber ist das Ende schon tragisch: Ihr Abschied zum Saisonende war bereits beschlossene Sache - in Teilen hatten sie aber noch Großes vor und wurden ausgebremst.

Dieter Gerweck (FVS Sulzfeld):

Ein Pokalendspiel zum Ende seiner Zeit in Sulzfeld sollte es werden, stattdessen wird die 2:3-Niederlage vom 1. März gegen die SpG Kirchardt/Grombach die letzte Partie von Dieter Gerweck beim FVS gewesen sein. Auch wenn der Pokal noch nicht offiziell abgebrochen ist, so ist es doch unwahrscheinlich, dass der Verband den Wettbewerb noch zu Ende spielen lässt, weil die Viertelfinals, in denen die Teilnehmer für den Verbandspokal ausgespielt werden, absolviert sind. Kurios dabei ist, dass der FVS Sulzfeld derzeit trotzdem der einzig feststehende Vertreter des Kreises für den Verbandspokal ist, weil die anderen Halbfinalteilnehmer entweder nicht teilnahmeberechtigt oder aufgrund ihres Aufstieges ohnehin qualifiziert sind.

Das wird Dieter Gerweck, der in der Winterpause 2016/17 Heiko Hafendörfer abgelöst hatte, nicht mehr betreffen. Doch wie fällt sein Rückblick aus? "Es war eine schöne Zeit", sagt Gerweck. Nach dem Kreisliga-Abstieg 2016 fand sich Sulzfeld allerdings auch in der A-Klasse schnell in unteren Gefilden wieder - nach dem Trainerwechsel wurde zunächst der Klassenerhalt zum neuen Saisonziel. Nach Rang acht gelang ein Jahr später mit Platz fünf die erste Positionierung in Nähe der Aufstiegsränge.

"Ein Glücksfall", dass die gute Jugendarbeit Früchte trug und zur Saison 18/19 die Spieler der A-Jugend-Aufstiegsmannschaft vorab zum Kader stießen. Die Eingewöhnung war erwartungsgemäß nicht problemlos, so dass nochmals Platz acht zu Buche stand. "In der Saison jetzt haben wir, nach den viel zu vielen Gegentoren zuvor, viel Zeit in die Defensivarbeit investiert", sagt Gerweck.

Dass es trotz allem nicht zu einer Spitzenplatzierung reichte, liegt vor allem an der Bilanz aus den Topduellen. "Da fehlen uns neun Punkte aus drei Partien, in denen wir hätten gewinnen müssen, am Ende aber komplett mit leeren Händen dastanden." So bleibt aus der Spielzeit vor allem eine beeindruckende Pokalbilanz in Erinnerung.

Dominic Roth (SC Siegelsbach):

Auch Dominic Roth hat an die Saison 19/20 naturgemäß keine guten Erinnerungen. Erst das Aus im Kreispokal trotz eines Sieges in der zweiten Runde gegen den FC Rohrbach a.G. wegen eines Formfehlers, dann der wahrscheinliche Abbruch der Spielzeit mit einem Punkt Rückstand auf B1-Spitzenreiter TSV Zaisenhausen. So bleibt eine mögliche Rückkehr in die A-Klasse, in der Dominic Roth das Team in der Saison 16/17 als seine erste Trainerstation von Markus Skamrahl übernommen hatte, versagt.

Das alles mit nur zwei verlorenen Partien und einem Unentschieden. Wie nicht wenige im Kreis vertritt er daher die Ansicht, "dass es weiterhin einer C-Liga bedürfte", um die stärkere B1 als dann einzige B-Klasse mit zwei generellen Aufstiegsplätzen zu versehen. "Sehr schwierig" seien die vergangenen Wochen gewesen, da mehrere Szenarien für die aktuelle Runde kursierten, die den Verein mehr als andere Clubs hin- und hergerissen habe.

Wie es nun für Roth weitergeht? "Ich habe mich entschlossen, zu meinem Ex-Verein SV Rohrbach/S. zurückzukehren." Er hinterlässt beim SCS eine starke und gut ausgebildete Truppe, die, sofern sie von seinen Nachfolgern Dennis Cocic und dem bisherigen Co Daniel Özmen zusammengehalten werden kann, auch in der nächsten Spielzeit eine gewichtige Rolle spielen sollte. Roths Dank nach vier Jahren geht besonders an Daniel Özmen, "mit dem ich eine tolle Zusammenarbeit gepflegt habe".

Uwe Koser (VfL Mühlbach):

Ein unfreiwilliger Abschied steht in Mühlbach bevor, wo Uwe Koser den Kreisligisten verlassen wird. Sein vorerst letztes Spiel für die Blau-Weißen wird damit die 1:2-Niederlage gegen den Mitaufsteiger SV Gemmingen sein. Der VfL rangiert auf Rang vier und hätte nicht zuletzt durch die Rückkehr von Jan Koser in der Winterpause "sicherlich eine gute Rolle auch hinsichtlich des Relegationsplatzes spielen können", so Koser. Bei noch 13 ausstehenden Partien und vier Punkten Rückstand auf Rang zwei ein realistisches Ziel.

Fundament war dafür wieder mal die Defensive, die in elf der 17 bisherigen Saisonspiele im Schnitt maximal ein Gegentor zuließ. Nach den Höhepunkten seiner Zeit beim VfL gefragt, muss Uwe Koser nicht lange überlegen: "Das Jahr 2003 als uns das wohl einmalige Triple von Aufstieg, Pokalsieg und dem Gewinn der Stadtmeisterschaft gelang." Persönlich ist für den VfL-Coach klar, "dass ich so generell als Trainer nicht aufhören möchte". Auch wenn es coronabedingt derzeit auch für Übungsleiter schwer ist, neue Engagements zu bekommen, wird man Koser also wieder an der Seitenlinie sehen.

Das Gute am Schlechten: Den Spielern des VfB Stuttgart blieb am Donnerstagabend das Gebruddel erspart, das sich gerne von der Haupttribüne des Mercedes-Benz-Arena breit macht, sobald einem Spieler mit dem roten Brustring der erste Fehlpass unterlaufen ist, oder der VfB in Rückstand geraten ist. Das Schlechte am Guten: Die Stuttgarter Spieler erlebten nicht die Euphorie, die ein Stadion nach einem nicht für möglich gehaltenen Comeback erfasst.

Mit dem 3:2 (0:2)-Heimsieg im stimmungslosen Spitzenspiel der 2. Bundesliga, dem Corona-Kracher gegen den Hamburger SV, schob sich der VfB am HSV in der Tabelle vorbei auf Platz zwei. Sechs Spieltage vor dem Saisonende liegt die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo nun zwei Punkte vor den Hamburgern. Es war ein verrückter Auftritt mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Erst trafen für den HSV Joel Pohjanpalo (16. Minute) und Aron Hunt (45.+2); dann für den VfB Wataru Endo (47.), Niclas Gonzlez und der eingewechselte Gonzalo Castro (90.+2).

Erstes Pandemie-Heimspiel

Corona-Fußball ist puristisch: Wo bisher in dieser Saison im Durchschnitt 51657 Zuschauer für Jubel und Trubel gesorgt haben, hörte man unmittelbar vor dem ersten Pandemie-Heimspiel die Raben - von außerhalb des Stadions. "Auf geht´s Männer, auf!", gab nach dem Anpfiff VfB-Torhüter Gregor Kobel seinen Vorderleuten mit auf den Weg. Und so sah der Schlachtplan aus, den ihnen Pellegrino Matarazzo an die Hand gegeben hatte: "Lange die Null halten und das Spiel kontrollieren." Die Stuttgarter mussten früh umplanen - was wäre das eine Bruddelei gewesen.

Das Unheil kam mit dem ersten Eckstoß in der 16. Minute. VfB-Stürmer Nicols Gonzlez verlängerte am kurzen Pfosten mit dem Kopf, HSV-Stürmer Joel Pohjanpalo nickte ein, 0:1. Der von Matarazzo angekündigte Optimismus und das extreme Feuer waren einmal mehr selbst mitverschuldet erloschen. Und die Lunte zu einer Leistungsexplosion blieb gegen souveräne Hamburger nass. Der HSV lief mehr, gewann viel mehr Zweikämpfe.

Dritter Rückstand im dritten Spiel nach dem Re-Start

Der VfB Stuttgart wollte im Geisterspiel am Wasen begeistern, spielte aber völlig entgeistert. Was man notgedrungen als VfB-Chancen in der ersten Halbzeit bezeichnen musste: Ein Gonzlez-Kopfball nach dem ersten Eckball (26.) und ein Schüssle von Holger Badstuber (30.). Dem fehlten nach dem dritten Rückstand im dritten Spiel nach dem Re-Start der Plan, die Entschlossenheit und das Führungspersonal. Pascal Stenzel war das beste Beispiel dafür.

Stenzels Trilogie der Tragik

Da Kapitän Marc Oliver Kempf wie zuletzt auf der Bank saß und sein Vertreter Daniel Didavi beim 2:3 in Kiel am Sonntag vom Platz geflogen war, übernahm der Rechtsverteidiger Stenzel das Amt. Der 24-Jährige spielte unglücklich. Eine Trilogie der Tragik: In der 19. Minute rasselte er mit Holger Badstuber zusammen - Pohjanpalo kam so zum Abschluss. Kurz vor dem Pausenpfiff missriet Stenzel eine Ballverlagerung völlig. Und in der Nachspielzeit wurde er vom hinter ihm schiebenden Timo Letschert am Arm angeköpft, Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Strafstoß. Eine Fehlentscheidung. Aaron Hunt war/’/s egal, verwandelte quasi mit dem Pausenpfiff flach in die Mitte zum 0:2. So übernimmt man Verantwortung.

Doch das ist Fußball, Geisterspiel hin oder her: Der totgeglaubte VfB kam tatsächlich zurück. Es war ein Spiegel der ersten beiden Tore: Erst köpfte Wataru Endo einen Freistoßflanke in Eckfahnennähe zum Anschlusstreffer (46.), dann pfiff Christian Dingert einen umstrittenen Strafstoß. Diesmal war der zarte Kontakt von Orel Mangala mit HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes Diskussionsgrundlage. Niclas Gonzlez übernahm die Verantwortung und schoss den VfB nach einer Stunde zurück ins Spiel, das nun hin- und herwogte. Den Schlusspunkt hätte beinahe Pascal Stenzel gesetzt: Sein Freistoß landete in der 89. Minute aber nur am Pfosten. Und dann schloss Gonzalo Castro in der Nachspielzeit einen Konter mit dem 3:2 ab. Die VfB-Fans hätten getobt.

Es geht wieder los - und zwar gleich richtig. Beim Re-Start der Frauen-Bundesliga müssen die Frauen der TSG Hoffenheim am Samstag, 14 Uhr, beim FC Bayern München zum Verfolgerduell ran. Es geht um viel. Und ausgerechnet jetzt kann Trainer Jürgen Ehrmann nicht dabei sein.

Herr Ehrmann, zwischen der Entscheidung, dass die Saison fortgesetzt wird und dem Re-Start liegen gerade mal zehn Tage: Kann das gut gehen?

Jürgen Ehrmann: Letztlich haben sich alle auf eine Fortsetzung vorbereitet. Es hat nur die Entscheidung gefehlt. Als die dann kam, waren wir nicht untrainiert. Das Mannschaftstraining läuft jetzt in der dritten Woche, davor haben wir fünf Wochen in Kleingruppen trainiert. Selbst im Lockdown durften die Mädels raus.


Die Mannschaft ist fit, es kann guten Gewissens losgehen?

Ehrmann: Wir freuen uns sehr, dass es nun wieder losgeht. Klar ist das jetzt eine sportliche Herausforderung, wenn man bedenkt, wie lange nicht gespielt wurde. Aber wir achten sehr auf die Belastung und die Gesundheit der Spielerinnen.


Aber alle begrüßen, dass es nun weitergeht?

Ehrmann: Am Anfang war auch bei uns ein wenig Unsicherheit zu spüren. Es gibt aber mittlerweile in allen Lebensbereichen Lockerungen, außerdem haben wir großes Vertrauen in das Hygienekonzept, das uns den Re-Start ermöglicht. Von daher freuen sich jetzt alle, dass die Runde sportlich zu Ende gebracht wird.


Inwiefern ist der Neustart eine Chance für mehr mediale Präsenz?

Ehrmann: Für den Stellenwert des Frauen-Fußballs ist der Start in dieser Phase natürlich gut. Aber natürlich ist klar, dass die Stimmung in einem leeren Stadion auch nicht mehr so begeisternd ist.


Ohne dem Frauen-Fußball zu nahe zu treten: Wahnsinnig viel los ist auf den Rängen sonst auch nicht, oder?

Ehrmann: Wir haben doch auch einen Fanclub und Zuschauer, die immer kommen. Wenn du Glück hast, kommen mal 2000, und mal nur 600. Trotzdem ist da Stimmung, da ist es schon was anderes, wenn ein Stadion leer ist. Das hat bei uns dann jetzt eher Testspiel-Atmosphäre.


Los geht es am Samstag mit dem Spitzenspiel beim FC Bayern: Ist das Spiel zu diesem Zeitpunkt ein Nachteil?

Ehrmann: Das kann ich Ihnen nach dem Spiel erst sagen (lacht). Es ist aber für beide gleich: Keiner hat vorher gespielt, beide haben zum gleichen Zeitpunkt aufgehört. Im Endeffekt ist es egal.


Es geht aber schon noch um Platz zwei und die Qualifikation um die Champions League?

Ehrmann: Ganz genau. Das haben wir uns vor der Saison zwar gar nicht als Ziel gesetzt. Es wäre ja vermessen gewesen, uns auf die Augenhöhe von Wolfsburg und Bayern zu stellen. Die Saison hat es aber jetzt so erbracht, das wollen wir mitnehmen.


Inwiefern hat die kurze Anlaufphase ohne Testspiele Auswirkungen auf die Vorbereitung?

Ehrmann: Was gefehlt hat, waren die Zweikämpfe, die kamen jetzt erst wieder dazu. Und das Spiel elf gegen elf. Du kannst trainieren, was und so viel du willst: Ein Spiel elf gegen elf ist noch einmal was anderes.


Ist das taktisch ein Problem, sie konnten nichts ausprobieren?

Ehrmann: Wir hatten ja noch Zeit. Durch die Quarantäne konnten wir mehr trainieren als sonst.


Seit Sonntag ist Ihr Team in Quarantäne - ohne Sie. Warum?

Ehrmann: Ich bin Berufsschullehrer, in der Schule fehlen jetzt Kollegen, weil sie oder Familienangehörige zur Risikogruppe gehören. Unsere Schüler stehen kurz vor den Prüfungen, da war klar, dass ich das machen muss. Die Schule darf nicht unter dem Fußball leiden.


Und der Fußball?

Ehrmann: Der darf auch nicht leiden. Aber das ist jetzt eine außergewöhnliche Situation. Klar, der erste Gedanke war: So ein Mist, jetzt fehle ich ausgerechnet gegen Bayern und kann die ganze Woche nicht da sein. Es ist aber gar nicht so schlimm, die Mannschaft ist in guten Händen.


Inwiefern haben Sie trotzdem bei der Vorbereitung mitgemischt?

Ehrmann: Bis Sonntag war ich normal dabei. Für die Spielvorbereitung haben Gabor (Trainer Gallei, Anm. der Red.) und ich einen Plan entworfen, den er jetzt umsetzt.


Wer hat bei der Aufstellung das letzte Wort: Sie oder Ihr Trainerkollege?

Ehrmann: Das habe ich abgeben müssen. Sonst lassen wir beide unsere Trainingseindrücke einfließen. Jetzt sehe ich das Training nicht. Da wäre es ja blödsinnig, wenn ich jetzt sage, wer spielt - und wer nicht.


Wie werden Sie das Spiel verfolgen?

Ehrmann: Das ist noch nicht ganz sicher. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten. Die Mannschaft sehe ich aber nicht, das lassen wir schön bleiben. Vielleicht kann ich mit ins Stadion. Notfalls auf dem Sofa.


Werden Sie während der Partie Kontakt zu Gabor Gallei haben?

Ehrmann: Wenn ich ihn jetzt groß am Telefon beschäftige, hilft das ja auch nicht. Ich bin erreichbar, aber eigentlich haben wir das nicht vor. Alle wissen, was Sache ist und sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren.


Am Dienstag (14 Uhr) geht es weiter: Da steht das Viertelfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen an. Wieder mit Ihnen. Ihr Team ist Favorit?

Ehrmann: Vom Papier her. Klar haben wir Leverkusen auch schon geschlagen. Unser Gegner ist aber eine Wundertüte, sie haben gute Spielerinnen. Wir wissen nicht, wie sie drauf sind. Und wir müssen selber erstmal schauen, wie wir drauf sind.


Eine Woche später würde es im Halbfinale zu Hause gegen Potsdam oder Essen gehen - ein Knaller. Gefährlich, schon daran zu denken?

Ehrmann: Das machen wir nie. Das geht sonst schon vorher schief. Gerade nach einer so langen Pause gilt die alte Trainer-Weisheit: Du musst von Spiel zu Spiel denken.

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