News

Geschichte wiederholte sich tatsächlich. Als Sebastian Hoeneß erstmals als Trainer der TSG 1899 Hoffenheim den Rasen in Zuzenhausen betrat, da war er rund eine halbe Stunde zu spät dran. Das war schon vor 14 Jahren ganz genauso. Damals war der Spieler Sebastian Hoeneß gemeinsam mit Sejad Salihovic von Hertha BSC II aus der Bundeshauptstadt zum damaligen Drittligisten gewechselt. Im Trainingslager im österreichischen Leogang sollte das Duo erstmals mitwirken.

"Wir haben dann prompt verschlafen", erinnerte sich Salihovic nun 14 Jahre später. Trainingsbeginn war um 10 Uhr. "Wir standen erst um 10.30 Uhr auf dem Platz." Für die beiden ausgeschlafenen Neulinge gab es damals von Trainer Ralf Rangnick keine Geldstrafe. "Wir mussten ein Mannschaftsessen ausgeben", sagte Salihovic.

Zunächst steht eine Besprechung an

Am Mittwoch war Sebastian Hoeneß nicht der einzige Zuspätkommer. Alle kamen zu spät. Wegen Hoeneß. Statt um 15 Uhr ging das erste Mannschaftstraining erst um 15.24 Uhr los. Schuld daran: eine Mannschaftsbesprechung. Um was es ging? "Ich wollte den Jungs einen Einblick geben, wo es hingehen kann", sagte Sebastian Hoeneß über die Sitzung - ohne damit konkret zu werden.

Erstmals stand Hoeneß am Mittwochmittag im Fokus von Fotografen und Kameramännern. Klick, klick. "Herr Hoeneß, bitte einmal hierher schauen." Sein blaues Hoffenheim Käppi wollte der TSG-Trainer allerdings nicht abnehmen, als er darum geboten wurde.

20 Minuten durften einige wenige Pressevertreter dabei sein beim Trainingsauftakt. Mit Mundschutz und Abstand natürlich. "So ein Medienaufkommen habe ich noch nie erlebt. Wenn man sich darauf vorbereitet, dann ist man nicht mehr so, wie man ist", sagte Hoeneß. In den vergangenen Tagen ging es viel ums Drumherum für den Neuen, Personen und Abläufe kennenlernen. Nun sei er froh, endlich auch mal auf dem Platz zu stehen: "Das ist mein Kernjob, den mache ich am liebsten." Gerne hätten ihm dabei auch die TSG-Fans zugeschaut. Sich Autogramme geholt. Fotos gemacht.

Die Fans müssen in der kompletten Vorbereitung draußen bleiben. Es geht eben eng zu am Rande des Trainingsplatzes. Abstandsregeln wären mit Zuschauern nicht einzuhalten. Deshalb hat sich der Verein entschieden, auf Zuschauer zu verzichten. Auch das Testspiel gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden am nächsten Mittwoch in Zuzenhausen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Ein Blick von draußen erhaschen

Rund zehn Getreue hatten sich draußen am Zaun versammelt, um einen ersten Blick auf den neuen Trainer, die neuen Trikots und den ersten Neuzugang Mijat Gacinovic zu erhaschen. Der kam auf ausdrücklichen Wunsch von Sebastian Hoeneß im Tausch mit Steven Zuber. "Ich war von Anfang an involviert. Er kann für uns ein wichtiger Spieler sein. Er hat schon bewiesen, dass er zwei Dinge verkörpert. Er hat fußballerische Qualitäten, kann aber auch aggressiv gegen den Ball arbeiten", lobte Hoeneß den offensiv vielseitig einsetzbaren Serben.

Ishak Belfodil (Kreuzbandriss) trainierte erstmals wieder mit. Mijat Gacinovic stach im ärmellosen Shirt hervor. Es fehlten die Verletzten Havard Nordtveit (Fußbruch), Sargis Adamyan (Sprunggelenk) und Maximilian Baier (Knie). Stürmer David Otto bleibt weiterhin leihweise in Heidenheim.

John darf mal reinschnuppern bei den Profis

Der Heilbronner Marco John, als 18-Jähriger gerade von der U19 in die U23 befördert, durfte beim Auftakt ebenfalls mit den Profis trainieren. Motivation, Belohnung und Ansporn für den offensivstarken Youngster, es bald auch zu den Profis zu schaffen. 30 Profis standen auf dem Platz. "Man muss wissen, was auf einen zukommt. Es wird eine komprimierte Saison mit sehr vielen Spielen in einem kurzen Zeitraum", sagte Sebastian Hoeneß.

Nach fünfeinhalb Wochen Urlaub geht es dem Trainer nun darum, die Fitness aufzubauen, seine Spielidee den Profis nahezubringen. Auf seiner Agenda stehen zudem das gegenseitige Kennenlernen und die Entwicklung eines Teamgeistes. Hoeneß will beim Training auf vieles zurückgreifen, das auch Vor-Vorgänger Julian Nagelsmann wichtig war: "Es werden viele Elemente in einer Einheit zu sehen sein." Es kann nur leider keiner zuschauen.

Ja es gibt sie, die Sportstätten, die es nicht mehr gibt. So wie das Gelände an der ehemaligen Einfahrbahn der früheren Teststrecke des NSU-Werks in Neckarsulm, der heutigen Audi AG. Dort, wo einst die Motorräder Quickly, Max, Fox und Lux eingefahren wurden, rollte auch der Ball. Innerhalb des nahezu rechteckigen Straßenverlaufs erfüllte sich die Sportvereinigung Neckarsulm 1931 mit der zum größten Teil in Eigenregie erbauten Sportanlage einen lang gehegten Traum.

Auf diesem Areal zwischen Sulm und Neckar gingen die SVN-Kicker auf Torejagd. Mit dem Baubeginn des Pichterich-Stadion 1953 kündigte sich allmählich das Ende der SVN-Ära auf der Einfahrbahn an. Die Jugend spielte dort aber noch bis Anfang der 60er Jahre. Der 1958 gegründete SC Amorbach noch länger.

Für damalige Verhältnisse eine Vorzeige-Arena

Das Sportgelände verfügte über eine Fußballanlage nebst Laufbahn, eine Hoch- und Weitsprunganlage und ein Sportheim mit Umkleidekabinen sowie Duschen. Es war für damalige Verhältnisse eine Vorzeige-Arena. "Auch Tennisplätze gab es", erinnert sich Joachim Becker. "Ich glaube, es waren vier an der Zahl." Becker kickte einst in der Jugend der SV Neckarsulm - später auch für die Union Böckingen und den 1. Göppinger SV (2. Liga).

"Die halbe Jugend der Sportvereinigung stammte damals aus der Viktorshöhe", erzählt Becker vom nördlichen Neckarsulmer Stadtteil mit direktem Blick auf die Werksanlage, in dem auch der heute 73-Jährige aufgewachsen ist. "Wir haben unsere Sporttaschen für das Training gepackt und sind losgezogen. Auf der Höhe zwischen Amsel- und Eulenweg gab es einen Trampelpfad, der runter auf die Bahngleise führte." Verbotener Weise rannten die Jungs über die Schienen, vorbei am Schürrle-Bauernhof - auf dem überwiegend von der Familie Mehl Landwirtschaft betrieben wurde.

Die Sporttaschen über die Sulm geworfen

"Dahinter verlief die Sulm. Wir warfen unsere Taschen ans andere Ufer und sprangen dann selbst über das Flüsschen. Warst du gut, hat es gelangt. Aber wir sind auch schon mal ins Wasser gefallen", erzählt Becker. "Im Hochsommer ging es nach dem Training hinter dem Sportgelände zum Baden in den Neckar. Wir jungen Kerle haben uns am Ufer festgehalten, um nicht abgetrieben zu werden. Zu Hause gab es dann auch schon mal Ärger, kam man zu spät heim."

"Auf der Einfahrbahn ist der beste Fußball gespielt worden, wir haben dort erstmals 1959 gekickt", erzählt SCA-Gründungsmitglied Johann Leimbeck, der zuvor in der Jugend der SVN spielte und später die Amorbacher Fußballer als Abteilungsleiter führte.

Mit Fahrrädern, die mitunter aus Teilen vom Schrottplatz zusammengebaut wurden, ging es den "Schuldenbuckel" hinunter, wie die Bundesmustersiedlung Amorbach in ihren Anfängen despektierlich genannt wurde. "Oder zu Fuß durch den Wald", sagt Leimbeck, und wie die "Viktorshöhler" über die Zuggleise. "Wurde man von der Bahnpolizei erwischt, hat das zwei Mark Strafe gekostet."

Waschen am Wasserhahn vor dem Sportheim

Auf der Einfahrbahn durften die Amorbacher nur spielen, trainiert wurde am Hundeplatz, dort wo heute das Neckarsulmer Rugby-Team seine Heimpartien ausrichtet. "Duschen war nur möglich, wenn keiner der Tennisspieler da war, dann ließ uns Sportheimwirt Karl Rauch hinein und hat danach auch geputzt. Ansonsten hieß es: waschen am Wasserhahn vor dem Sportheim", erzählt Leimbeck. "Mein Vater war sonntags der Platzkassier und verkaufte nebenher noch Bier, damit der Schiedsrichter bezahlt werden konnte." Auf dem Heimweg leisteten sich Spieler und Fans auch schon mal einen Zwischenstopp unten in der Kolonie in der Gaststätte "Im schönsten Wiesengrund".

Eine Umkleidekabine wie auf der Einfahrbahn hatte damals schon etwas von Luxus, wie Leimbeck zu berichten weiß. "In Offenau mussten wir uns in einer Gaststätte umziehen und bei den Heinsheimern auf dem Gehweg. Die haben uns nach dem Spiel zwei Eimer Wasser hingestellt."

Bundesjugendspiele auf dem Hauptspielfeld

Uwe Feyrer spielte in der Jugend für die SV Neckarsulm und später als Aktiver für den "Klassenfeind" Sportfreunde Neckarsulm, die auf dem ehemaligen Schlacke-Platz bei der jetzigen Pichterich-Sporthalle ihre Heimat hatten. Neben dem eigentlichen Spielfeld war auf der Einfahrbahn noch ein zweiter Platz, weiß Feyrer. "Da gab es Tore mit einem Netz aus Maschendraht. Auf dem Hauptspielfeld wurden auch die Bundesjugendspiele der Schulen durchgeführt. Wir marschierten damals im Gleichschritt mit der Fahne voraus von der Steinachschule auf der Viktorshöhe durch die Stadt auf das Sportgelände."

In welchem Jahr die Einfahrbahn vom NSU-Werk überbaut wurde, ist unbekannt. "Wir haben bis 1966 darauf gespielt. Es war eine schöne Zeit, dennoch waren alle Amorbacher froh, als unser eigenes Sportgelände am Waldeck eingeweiht wurde", sagt SCA-Urgestein Johann Leimbeck.

Alexander Rosen sprach tatsächlich von seinem ersten Treffen mit Sebastian Hoeneß, dem neuen Trainer der TSG 1899 Hoffenheim. Und nicht etwa vom ersten Rendezvous mit seiner Gattin. "Die Chemie muss passen, da geht nichts über das persönliche Gespräch, über das in die Augen schauen, den ersten Moment: Kann man sich vorstellen, miteinander zu arbeiten?", erzählte Hoffenheims Sportdirektor am Montag. Der neue Trainer hatte mächtig Eindruck hinterlassen.

Eigentlich wollte sich Rosen in der Anbahnungsphase der Trainerfindung erst nach dem Wochenende wieder bei Kandidat Sebastian Hoeneß melden, zunächst das Gesehene und Gehörte sacken lassen, erinnert sich der TSG-Sportchef. "Ich kam nicht umhin, ihm noch nachts eine Nachricht zu schreiben", erzählte Rosen nun. Wenn das mal nicht Liebe auf den ersten Trainerblick ist?

Nicht lange nachgedacht

Jetzt sind Trainervorstellungen wie jene von Sebastian Hoeneß grundsätzlich dafür da, die gegenseitige Wertschätzung öffentlich kund zu tun, voneinander zu schwärmen. Voller Optimismus in die Zukunft zu schauen. Ganz wie bei Beziehungen im Privaten, stellt sich erst mit der Zeit (und den Ergebnissen) heraus, ob die große Liebe eine auf Dauer und mehr als bloße Schwärmerei ist. Das war ja in der Vorsaison gut zu beobachten, als die Liaison mit Trainer Alfred Schreuder zu einem abrupten Ende kam. "Ich musste nicht lange überlegen. Ich wollte die Chance ergreifen", sagt Sebastian Hoeneß über seinen Sprung aus Liga drei zum Europapokalteilnehmer TSG 1899 Hoffenheim.

Am Sonntag stellte sich Hoeneß vor dem Schloss Seehälde in Zuzenhausen seiner neuen Mannschaft vor, am Mittwoch um 15 Uhr stehen dann alle gemeinsam erstmals auf dem Trainingsplatz. Zuschauer sind dabei nicht zugelassen. Mit Mehrheitsgesellschafter Dietmar Hopp telefonierte Hoeneß bereits ebenso wie mit einigen Spielern. Kontakt zu seinen Hoffenheimer Vorgängern als Cheftrainer suchte Hoeneß hingegen nicht.

Im Vorjahr noch hatte Alexander Rosen ein Meinungsbild bei Führungsspielern wie Benjamin Hübner eingeholt, ob das mit Cheftrainer Alfred Schreuder passt. Man habe nun keine interne Umfrage gestartet, sagte Alexander Rosen. Hoeneß weiß genau, was von ihm bei der TSG 1899 erwartet wird: "Einen für die Mannschaft passenden Spielstil entwickeln, eine gute Atmosphäre schaffen, Potenziale ausschöpfen, Spieler entwickeln und am Ende erfolgreich Fußball spielen." Es gibt leichtere Aufgaben in der Bundesliga, aber ganz sicher auch komplexere als die TSG Hoffenheim.

Englische Woche als Tagesgeschäft

Ziele setzt sich der Neue erstmal nur für die Vorbereitung. Klar ist auch dem 38-Jährigen: "Es wird eine herausfordernde Saison, die es in der Form noch nicht gab", sagt Sebastian Hoeneß. Corona sei Dank. Ab Oktober reiht sich Englische Woche an Englische Woche. Donnerstags Europa League. Sonntags Bundesliga. "Das nötigt Respekt ab. Wir werden uns ein paar Fragen stellen müssen, was das für uns bedeutet", blickt Hoeneß Wochen mit wenig Training und hoher Belastung entgegen. Immerhin: Genau solche Zeiten (elf Pflichtspiele in 35 Tagen) hat er mit der U23 des FC Bayern München in Liga drei so formidabel gemeistert, dass die kleinen Bayern am Ende Drittligaerster wurden. "Diese Erfahrung ist für mich schon wertvoll", sagt Hoeneß. Was einmal geklappt hat, das soll erneut hinhauen.

Die Nervosität und Anspannung waren Sebastian Hoeneß bei seiner ersten Pressekonferenz als Erstligatrainer anzusehen. Es sind ja auch sonderbare Zeiten, in denen Journalisten Fragen per Telefon stellen, nur eine Kamera für den Internet-Stream alles aufzeichnet.

Kein lockerer Spruch, kein harter Hund

Hoeneß präsentierte sich als ruhiger, sachlicher und unaufgeregter Typ. Ein Poltergeist wie sein Onkel Uli ist Sebastian wohl kaum. Keiner, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat wie Julian Nagelsmann. Keiner, der gerne auch den harten Hund gibt wie Vorgänger Alfred Schreuder. Wie er sich selbst sieht? "Man wird meinen Stil feststellen. Mir ist es immer wichtig, authentisch zu sein", sagt Sebastian Hoeneß über Sebastian Hoeneß. Die Mischung aus Rationalität und Emotionalität mache es. "Ich würde mich selbst als kommunikativen und bodenständigen Typen beschreiben", sagt er. Mit dieser Kombination hat er zumindest schon einmal Alexander Rosen überzeugt.

Baustellen sieht Alexander Rosen nur beim TSG-Trainingszentrum

Bundesligist Hoffenheim ist nach Ansicht des Sportdirektors personell gut aufgestellt. Einen großen Umbruch gibt es bei der TSG diesmal nicht.

Die TSG Hoffenheim befindet sich im Umbaumodus. "Hier am Trainingszentrum steht ein Kran, das ist unsere größte Baustelle", witzelte Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen am Montag. Infrastrukturell soll alles noch ein bisschen besser werden als es jetzt schon ist.

Vor einem Jahr noch bezogen sich die Begriffe "Hoffenheim" und "Umbau" anders aufeinander. "Der große Umbau der Mannschaft hat damals stattgefunden", sagt Rosen. Im Sommer 2019 verließen gleich vier Leistungsträger für deutlich mehr als 100 Millionen Euro den Kraichgauclub. "Die Mannschaft bleibt nun in ihrem Kern zusammen", ist sich Rosen sicher. In Sebastian Rudy (Rückkehr zum FC Schalke 04) hat die TSG nur einen Leistungsträger verloren. "Wir haben zusätzliche Optionen durch Leihspieler und eigene Talente", sagt Rosen.

Klar ist aber auch ihm in Sachen Transfermarkt: "Es wird noch einiges passieren, wenn die großen Player loslegen." Weil Transfers in diesen speziellen Zeiten bis zum 5. Oktober möglich sind, sind Prognosen kompliziert. "Wir sind im Grundsatz gut aufgestellt, aber es wird sich auf der Zu- und Abgangsseite auch bei uns noch etwas tun", sagt Rosen. Keiner wisse zudem, ob es Verletzungen gebe oder "außergewöhnliche Marktlagen", wie es Rosen formuliert.

Zwei Rückkehrer zur TSG stehen besonders im Fokus. Stürmer Ishak Belfodil war fast ein Jahr lang verletzt und hatte mit seiner Kritik an der medizinischen Abteilung für viel Wirbel gesorgt. Nun steigt er am Mittwoch ins Training mit der Mannschaft ein, auch Kevin Vogt ist nach seiner Leihe nach Bremen wieder zurück. "Ein Neustart ist natürlich immer auch eine große Chance", sagt Alexander Rosen. "Ich freue mich, zwei Spieler zu haben, die ihren sportlichen Wert für Hoffenheim schon gezeigt haben", ergänzt Trainer Sebastian Hoeneß.

Pro von Lars Müller-Appenzeller

Dieser Corona-Sommer ist anders: Das Transferfenster steht noch wochenlang sperrangelweit offen, bis 5. Oktober - gut zu wissen für Fans des VfB Stuttgart. Dass Sportdirektor Sven Mislintat seinen Aufstiegskader stark redet, ihm grundsätzlich Erstligatauglichkeit attestiert, mag manche nervös machen. Aber das kann tatsächlich funktionieren.

Denn die Mannschaft ist jung und hungrig, kennt das Gefühl unter Druck zu stehen. An jedem Spieltag ist die Ausgangslage bei Anpfiff eine grundsätzlich andere: In der Bundesliga sind die jungen Stuttgarter die Jäger und nicht wie in der vergangenen Saison in der zweiten Liga die Gejagten. Das wird diesem Kader helfen.

Natürlich wäre es wichtig, dass Nicolas Gonzalez beim VfB bleibt - und dann nicht die beleidigte Leberwurst gibt. Liegt ein gutes Angebot für ihn auf dem Tisch, muss man ihn natürlich ziehen lassen. Und dann wäre genug finanzieller Spielraum entstanden, um adäquat nachzubesetzen. Bei der Torjägerthematik darf zudem nicht vergessen werden, dass Sasa Kalajdzic nach seinem Kreuzbandriss wie ein Neuzugang zu sehen ist - ein hoffnungsvoller Neuzugang.

So oder so ist und bleibt der VfB Stuttgart eine junge Mannschaft, die Lehrgeld bezahlen und nicht von Woche zu Woche gewinnen wird. Sven Mislintats Personalpolitik macht unmissverständlich klar, dass nicht Glanz, Gloria und Europapokalträume zu erwarten sind. Dieser Kader steht tatsächlich für einen Neuanfang. Für ein kleines, realistisches, traditionsbefreites Ziel. Und das ist zunächst der Klassenerhalt.

Contra von Andreas Öhlschläger

Der VfB steigt gleich wieder ab in die 2. Liga. Warum nicht mit dieser provokanten Prognose beginnen? So muss es in der neuen Saison nicht zwingend kommen für den Bundesliga-Rückkehrer, aber ganz sicher sind jene Zeiten vorbei, in denen die Stuttgarter allein gemäß ihrer einst ruhmreichen Tradition gesteigerte Ansprüche stellen konnten.

Demut muss die Basis sein. Und Vorsicht. Der Aufstieg war eine glanzlose Sache, mal abgesehen vom kurzen Vollgas-Intermezzo mit dem 5:1 gegen Sandhausen und dem 6:0 in Nürnberg. Nicolas Gonzalez als eindeutig bester Torschütze des Teams dürfte dem VfB in der aktuellen Transferphase noch verloren gehen. Die interne Nummer zwei der Goalgetter, Hamadi Al Ghaddioui, hat wahrscheinlich nicht die Qualität fürs Fußball-Oberhaus. Spielmacher Daniel Didavi war mal wieder in wichtigen Phasen verletzt. Und auf defensive Stabilität konnte man sich beim VfB nie verlassen.

Zudem fehlte es im Kader an Profis, die in kritischen Momenten Führungsstärke demonstriert hätten. Solche Spieler sind weiterhin Mangelware beim VfB. Es mag sein, dass Sportdirektor Sven Mislintat ein üppiges Portfolio vielversprechender Talente sieht, aber es fehlt an Profis mit Widerstandsgeist, die kratzen und beißen können.

Sicher, das sind Klischeebegriffe. Aber beim Projekt Erstliga-Klassenerhalt vor allem auf theoretische spielerische Qualitäten in der Mannschaft zu setzen, wäre leichtsinnig. Der VfB Stuttgart hat zurzeit keinen Kader, der für stürmischen Gegenwind gemacht ist. Das kann schief gehen.

Laufwege sind wichtig. Die besseren hatte gestern im Unterländer Bezirkspokalfinale der vergangenen Saison der SC Böckingen - vor allem beim Gang zum Elfmeterpunkt. Mit 6:4 nach Elfmeterschießen holte der Bezirksliga-Aufsteiger gegen den Beinahe-Bezirksliga-Absteiger SC Ilsfeld den Titel. Nicht immer gelang es beiden Teams, die Laufwege der anderen zu stören.

Hygienevorschriften werden sehr ernst genommen

Dafür wurden die Abläufe und Wege neben dem Platz in Biberach genau überwacht. Die Hygieneregeln wurden ernst genommen. Wer unterwegs keine Maske aufsetzte, wurde höflich darauf aufmerksam gemacht.

Dass die Böckinger am Ende die Trophäe in Empfang nahmen, war der besseren Spielanlage, aber in erster Linie dem Matchglück geschuldet. Denn dieses vermisste SCI-Spielertrainer Karim Mahmoud. Vor dem dramatischen Finale des Finales hatte der SC Böckingen zunächst alles im Griff. Bis auf Torben Hierl. Er konnte zu keinem Zeitpunkt gestoppt werden. Nach einer Viertelstunde ging er im Strafraum zu Boden. Die Ilsfelder hätten nur zu gerne einen Elfmeterpfiff gehört, doch der blieb aus. Auch ein Punkt in Sachen fehlendem Matchglück.

Böckingen kombiniert, ist aber ineffizient

Bis dahin hatte der SCB gut kombiniert, ließ aber das Tempo vermissen, um die gut stehende Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Die Drangphase ging weiter, das 1:0 schossen aber die meist abwartenden Ilsfelder. Hierl setzte sich durch und zog in der 27. Minute einfach ab. Schon acht Minuten darauf fiel der Ausgleich: Thomas Muth kam zum Abschluss und traf zum 1:1-Halbzeitstand.

Es folgten 75 Minuten, die es in sich hatten. Böckingen kombinierte, ohne zu klaren Möglichkeiten zu kommen, Ilsfeld vergab zahlreiche Konterchancen. Wieder eine strittige Szene führte zum 2:1 des SCI. Chiedu Samson Nwegbu brachte Hierl kurz vor der Strafraumlinie zu Fall. Den Freistoß setzte er zum 2:1 in den Winkel. Allerdings kam Nwegbu mit einer Gelben Karte glimpflich davon. Die Ilsfelder hatte hier eine Notbremse erkannt.

Ilsfeld fehlt das Matchglück

Einen Freistoß von Basri Tiryaki (55.) entschärfte Torhüter Nico Pfeiffer. Drei Minuten später lief Mahmoud alleine aufs Tor zu, sein Abschluss geriet ebenso zu schwach wie in der 67. Minute. Fast im Gegenzug gab es dann einen Elfmeter für die Böckinger. "Ich verspreche, das war kein Elfmeter", meinte Pfeiffer nach dem Spiel. "Ich hatte den Ball in der Hand und der rennt in mich rein. Der Schiedsrichter hatte die Situation anders bewertet. Fatih Kara (70.) verwandelte sicher zum 2:2. In der 87. Minute musste dann Dorn nach einem Foul im Zweikampf vom Feld. Eine harte Entscheidung. So gingen die Ilsfelder in Unterzahl in die Verlängerung. Nichtsdestotrotz ging der SCI zum dritten Mal in Führung. Hierl (97.) wurde gefoult und verwandelte den Elfmeter selbst zum 3:2.

Böckingen lässt sich zu Frustaktionen hinreißen

Der SCB verlor nun kurz die Fassung, leistete sich einige Frustfouls und Sören Holzwarth (100.) musste mit Rot vom Feld, als er Mahmoud von hinten in die Beine trat. Langsam beruhigten sich die Gemüter wieder. Bei einem Konter lief erneut Hierl der Böckinger Abwehr davon, seine Hereingabe setzte Mahmoud an den Pfosten. Fast im Gegenzug rettete Pfeiffer gegen Kara. Doch der Böckinger Kapitän glich dann in der 113. Minute mit einem Freistoßtor zum 3:3 aus.

Wieder Mahmoud (117.) hatte dann den Siegtreffer auf dem Kopf, doch erneut traf er nur den Pfosten. Er war allerdings bei dem abgewehrten Ball auch etwas überrascht. Marcel Hetzer schoss wenige Augenblicke über das Tor. "Nach 90 Minuten war ich nicht zufrieden, nach 120 schon", sagte Mahmoud. "Im Elfmeterschießen kann man keinem einen Vorwurf machen." Der SCB hatte die besseren Nerven. Gleich drei Ilsfelder scheiterten an Torhüter Tim Gondek. Nach acht Schützen war damit schon Schluss. "Wir haben es uns unnötig schwer gemacht", meinte SCB-Trainer Sahin Özel. "Wir hatten Platz, unser Spiel aufzuziehen. Aber es hat uns etwas ausgebremst, weil es ein Finale war. Wir sind aber froh, das es so gelaufen ist."

SCB-Trainer Sahin Özel kommt sich wie in einem Film vor

"Das hätte ich vor einem Jahr nie gedacht, dass wir Meister werden und den Pokal holen", meinte Sahin Özel, Trainer des SC Böckingen. "Wir konnten ja wegen des Saisonabbruchs über den Meistertitel nicht richtig jubeln." Umso mehr freute er sich über das gewonnene Finale. "Das ist jetzt wie ein Film. Ich werde das erst später realisieren", sagte Özel. "Durch den Pokalsieg können wir jetzt Euphorie mit in die Runde nehmen, das ist ganz wichtig. Ich denke, bis dahin passt es auch mit den Neuzugängen.

SC Böckingen: Gondek, Nwegbu, Muth (111. Idzan), Kocak (61. Imer), Kara, Feyerabend (84. Karaman, 110. Kolic), Ibis, Tiryaki, Holzwarth, Yilmaz, Zounzounras.

SC Ilsfeld: Pfeiffer, Lauterwasser, Ziegler, Geiger, Yannick Fackler, Hetzer, Dorn, Fischer (90. Enchelmaier), Hierl (112. Zeltner), Chris Fackler (74. Güttler), Maile (53. Mahmoud).

Tore: 0:1 (27.) Torben Hierl, 1:1 (37.) Thomas Muth, 1:2 (52.) Torben Hierl, 2:2 (70.) Fatih Kara, 2:3 (98.) Torben Hierl (Foulelfmeter), 3:3 (113.) Kara.

Elfmeterschießen: Marc Enchelmaier vergibt, Marin Idzan 4:3, Elias Ziegler 4:4, Cem Ibis 5:4, Marcel Hetzer vergibt, Yannick Fackler vergibt, Alperen Yilmaz 6:4.

Karten: Gelb/Rot (87.) Philipp Dorn (Ilsfeld), Rot (100.) Sören Holzwarth.

Schiedsrichter: Benjamin Maier.

Marc Hofacker musste es erst einmal verdauen. "Krass, dass wir es geschafft haben", sagte der stellvertretende Abteilungsleiter des TSV Pfedelbach. Der Landesligist steht im Halbfinale des WFV-Pokals der vergangenen Saison. Mit 2:0 besiegte der TSV am Samstag im Öhringer Otto-Meister-Stadion den Ligakonkurrenten FV Löchgau. "Heute Nacht muss mich jemand zwei Mal zwicken, damit ich das glaube", meinte Hofacker. Und er gab zu: "Wahnsinn, mir sind Freudentränen gekommen. Das ist schon etwas Besonderes für einen Dorfverein mit unseren Mitteln."

Nun geht es nächsten Samstag im Halbfinale gegen den Regionalligisten TSG Balingen. "Das ist ein Bonusspiel", sagt Hofacker. Die Erstrundenpartie dieser Saison gegen die Neckarsulmer Sport-Union, das auf Samstag angesetzt war, wird hingegen verlegt.

Perfekter Einstand für Michael Blondowski

Der Erfolg war auch ein perfekter Einstand für Michael Blondowski in seinem ersten Pflichtspiel als Cheftrainer. "Wahnsinn, Halbfinale, Nebenziel erreicht", waren die ersten Worte, die er fand. "Es ist eine Sensation. Das Märchen geht weiter. Wir haben nicht damit gerechnet, aber darauf gehofft."

Aber trotz der Euphorie hatten die Pfedelbacher einen realistischen Blick auf das Spiel. "Ab der 35. Minute war Löchgau besser", sagte Blondowski. Und Kapitän Sergen Uzuner analysierte: "In der zweiten Halbzeit hatten wir zu wenig Entlastung." Ähnlich sah es auch der spielende Co-Trainer Markus Schilling: "Wir haben zwei Gesichter gezeigt. In der zweiten Halbzeit war bei uns nur noch Mentalität auf den Platz."

Pfedelbacher zunäch spritziger und spielfreudiger

Die Pfedelbacher waren zunächst das bessere Team, wirkte spritziger und spielfreudiger. Löchgau, das zu den Titelkandidaten der Landesliga-Saison gezielt wird, begann pomadig. Der TSV hatte die klareren Aktionen in der Offensive. Das 1:0 fiel durch einen Fernschuss von Janik Pfeiffer (14.) aus 25 Metern. Zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Löchgau hätte sich nicht beschweren können, wenn Jens Schmidgall in der 22. Minute das 2:0 nachgelegt hätte. Er lief alleine aufs Tor zu, schob den Ball jedoch am Gehäuse vorbei.

Nach einer halben Stunde kamen die Gäste besser in die Partie. Einen ersten Warnschuss von Kubilay Baki lenkte Torhüter Hannes Fischle mit einer prima Reaktion ins Aus. Acht Minuten später parierte Fischle erneut einen Fernschuss von Baki. "Er war der Man of the Match. Hat das Spiel für uns entschieden", sagte Blondowski.

Löchgau ist nach der Pause das bessere Team

Nach der Pause war dann Löchgau das ganz klar tonangebende Team. Pfedelbach schaffte es kaum noch, sich zu befreien und den Ball über eine längere Zeit in den eigenen Reihen zu halten. Doch so wie auf der einen Seite die Entlastung fehlte, fehlte auf der anderen die Durchschlagskraft. Der FV hatte auch zu wenige Ideen, um die TSV-Defensive in allzu große Verlegenheit zu bringen. So prüfte in der 81. Minute Terry Asare mal wieder Fischle, der aber mit dem Fuß abwehrte. Ein Schuss von Janis Lamatsch (87.) flog ganz knapp am Pfosten vorbei.

In dieser Phase spürten die Zuschauer, dass das Team Unterstützung braucht und feuerte den TSV mittels Standing Ovations an. Die Gastgeber mobilisierten die letzten Kräfte. Nach einem langen Abschlag von Fischle und einer Verlängerung ging Schmidgall in de Nachspielzeit aufs Tor zu und traf zum 2:0. "Das war am Ende Pfedelbach like, kämpferisch gut", meinte TSV-Co-Trainer Sead Halilovic. "Wir haben nur wenig zugelassen." Doch auch für ihn war es wie für Hofacker "nervenaufreibend". "Mir ging der Puls", sagte Hofacker.

Zuschauer verlassen das Stadion nach Schlusspfiff zügig

Nach einem kurzen Jubel der Mannschaft vor den Fans, verließen die Zuschauer zügig das Stadion - ganz den Corona-Vorschriften entsprechend. Und so wurde es eben eine einsame Siegesfeier des Teams. Das konnte aber verkraftet werden.

TSV Pfedelbach: Fischle, Hütter, Hilkert (82. Kevin Schmidgall), Schilling, Frank, Uzuner (62.) Bantel, Jens Schmidgall, Eberhardt, Gebert, Ehrle (86. Blondowski), Pfeiffer (68. Volkert).

FV Löchgau: Kretschmer, Kühnle, Trautwein, Haug, Baki, Lamatsch, Gurth, Wieland, Schwara, Sprigade (65. Asare), Andric.

Tore: 1:0 (14.) Janik Pfeiffer, 2:0 (90.+3) Jens Schmidgall.

Schiedsrichter: Marcel Lalka.

Zuschauer: 400

Ein bisschen Körperkontakt abseits des Fußballfeldes gab es dann doch. Nach dem Schlusspfiff klatschten die Spieler des TSV Obersontheim mit all ihren Anhängern über die Bande hinweg ab. Natürlich mit gebührendem Abstand. Auch zwischen der SGM Niedernhall/Weißbach und den Obersontheimern hatte in den 45 Minuten zuvor so einiges gelegen, als aus der knappen 1:0-Pausenführung des Favoriten ein 8:0 geworden war.

Völlig verdient krönte sich Obersontheim zum Bezirkspokalsieger und schaffte das Double. "Natürlich tut so ein Ergebnis erstmal brutal weh. Auf der anderen Seite habe ich meinen Jungs gesagt, dass ein 0:1 noch mehr weh getan hätte. Hinten raus ist uns wirklich der Sprit ausgegangen. Obersontheim hat einfach auch individuelle Klasse, ihrem Tempo konnten wir am Ende nicht mehr folgen", sagte SGM-Coach Klaus Heinle.

Gewissenhafte Corona-Maßnahmen

"Hier regiert die SGM", skandierte ein Anhänger von Niedernhall/Weißbach zum Schlag seiner Trommel vor der Brust wenige Minuten vor dem Anpfiff des Bezirkspokal-Finales. Und ja, mit Blick neben das Wachbacher Fußballfeld stimmte das schon. Wegen der gewissenhaften Corona-Maßnahmen auf jeweils eine Seite des Platzes verwiesen, waren die nur etwa über 100 Obersontheimer Fans zur Linken des einzigen Eingangs klar unterlegen unter den insgesamt etwa 350 Zuschauer.

Auf dem Feld gab am Anfang aber direkt ihr TSV den Ton an. Die Tormusik für den Favoriten ertönte bereits nach sechs Minuten. Marcel Hossner hatte sich über links leichtfüßig durch die träge SGM-Defensive getänzelt und aus spitzem Winkel einfach eingeschoben. 1:0. Nur zehn Minuten später hätte Hossner nachlegen können, schoss vom Elfmeterpunkt aber neben das Tor. Marco Pfitzer war im Strafraum gefoult worden.

SGM spielt munter mit

Die Trommel des Fans lag schon auf dem Boden und war einem Frustbier gewichen. Seine SGM steckte aber nicht auf und hatte dann insgesamt mehr von der ersten Hälfte. Was sie kaum hatte, waren aber klare Torchancen. Die vielen Flanken und langen Bälle fanden nur selten einen Abnehmer. Der Ausgleich lag zwar einige Male in der schwülen Luft, doch er fiel nicht. Trotzdem gab es Pausenapplaus für Niedernhall/Weißbach.

"Es war für uns eine ganz schwere erste Halbzeit. Wir hatten gegen den Ball und bei zweiten Bällen Probleme, haben viel schleifen lassen", monierte der Obersontheimer Trainer Michael Deininger: "Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und sehr, sehr gut umgesetzt."

Marco Pfitzer dreht mit vier Toren auf

Besonders Marco Pfitzer drehte nach Wiederanpfiff auf Seiten des TSV voll auf und sorgte mit dem 2:0 (50.) und 3:0 (53.) schnell für klare Verhältnisse. Die SGM stemmte sich mit offensiver Umstellung vergeblich gegen die drohende Niederlage.

Obersontheim nutzte die sich nun bietenden Räume eiskalt aus, spurtete Niedernhall/Weißbach Schritt für Schritt davon. TSV-Kapitän Tim Blümel erhöhte auf 4:0 (62.). Pfitzer machte sich mit zwei weiteren Treffern (72. und 88.) zum Man of the Match. Dazwischen trafen Hossner per direkt verwandeltem Freistoß (76.) und der eingewechselte Kai Graf.

zurück zur Startseite mehr News

Error message here!

Error message here!

Passwort vergessen?

Registriere dich (natürlich kostenlos) und werde Teil der fussball-in-bw.de-Community!

Als Rasen-Reporter kannst du:
- Bilder und Videos hochladen
- Spielberichte veröffentlichen
- Ticker schreiben
- und vieles mehr.
Gestalte fussball-in-bw.de, dein Portal für den Amateurfussball der Region, mit!

Error message here!

Error message here!

Error message here!



Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung sowie unsere Informationspflichten.

Passwort vergessen?
Trage die Email Adresse, mit der du dich registriert hast, in das Feld ein. Du erhältst dann einen Link, über den du dein Passwort zurücksetzen kannst.

zurück zur Anmeldung

schließen