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Der SV Leingarten, die Landesliga und Auswärtsspiele - diese Kombination will einfach nicht zusammenpassen. In der siebthöchsten Spielklasse warten die Unterländer in der jüngeren Vereinsgeschichte vergeblich auf einen Sieg in fremden Stadien. In der Runden 2014/2015, 2017/2018 und den bisherigen sieben Gastspielen dieser Saison hat sich der SVL auf gegnerischen Plätzen lediglich fünf Zähler erspielt.

Zum 32. Mal Heimwegfrust

37 Auswärtspartien ohne Sieg, eine rekordverdächtige Negativ-Misere. Am Samstagnachmittag machte sich das Schlusslicht beim neuen Tabellendritten Spfr Schwäbisch Hall nach einer 1:4-Pleite nun zum insgesamt 32. Mal in der Landesliga ohne dreifachen Punktgewinn auf den Heimweg.

"Wir wollen schon überall etwas Zählbares mitnehmen, wussten aber, dass es hier ganz schwer wird. Dieses Niederlage war zu erwarten", sagte Interimscoach Yannick Titzmann. Sein Trainerpartner Christoph Weiß ergänzte: "Letztlich haben wir uns nicht wirklich etwas ausgerechnet."

Volkan Demir und Günter Schmidt treffen

Dass es für Leingarten im schmucken Optima-Sportpark nichts zu holen gab, war auch der Treffsicherheit zweier Ex-Unterländer geschuldet. Volkan Demir, der im Sommer vom Oberligisten Neckarsulmer Sport-Union zu seinem Heimatverein zurückkehrte, traf ebenso doppelt, wie der Ex-Torjäger des FC Union Heilbronn, Günter Schmidt, der in dieser Runde bereits neun Mal getroffen hat.

"Ich bin vollauf zufrieden", freute sich Demir über seine Saisontore Nummer zehn und elf. "Es war aber schwierig, gegen einen Gegner, der nur hinten drin stand. Auch die Platzverhältnisse waren nicht optimal." Der Haller Kapitän sprach von einem ungefährdeten Sieg, da sein Team zusammengerechnet nahezu "80 Minuten auf ein Tor spielte".

Randaccio hält zweimal mit dem Fuß

Die Sportfreunde dominierten die Partie von Beginn an, ließen ihre ersten Möglichkeiten jedoch ungenutzt, auch weil SVL-Keeper Marco Randaccio zwei Mal stark mit dem Fuß einen Gegentreffer verhinderte. In der 34.Minute war die Leingartener Nummer eins dann aber machtlos. Demir setzte sich im Strafraum gekonnt durch und schloss zum 1:0 ab. Acht Minuten später war der Stürmer nach einer Ecke erneut erfolgreich.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts an der Überlegenheit der Platzherren, die den Gästen nicht eine klare Torchance gestatteten. Der Ehrentreffer durch einen Fernschuss von Nick Rieker kam in der 75. Minute aus dem Nichts. Der bis dahin nahezu beschäftigungslose Spfr-Schlussmann Yannic Weiss wirkte bei dem Treffer aus knapp 30 Metern unkonzentriert. Zuvor (58.) hatte Schmidt das 3:0 erzielt und sorgte danach auch für den 4:1-Endstand (83.).

Titzmann ist mit 60 Minuten zufrieden

"Wir hatten unsere gute Phasen. Mit rund 60 der 90 Minuten war ich zufrieden", bilanzierte Titzmann den ungleichen Kampf. "Wir müssen weiter daran arbeiten, gegen spielstarke Teams Lösungen zu finden." Es gibt noch viel zu tun, die Hoffnung, auch mal auswärts dreifach zu punkten, sie lebt weiter.

SV Leingarten: Randaccio, Hagel, Brnic, N. Werner, Kostadinovic (66. Kone), Gashi (46. Zeren), Rieker, Önsöz (25. Wiedmann), J. Werner. Karr (75. Schuller), Zamzow. Tore: 1:0 (32.) Demir, 2:0 (42.) Demir, 3:0 (58. Schmidt), 3:1 (75.) Rieker, 4:1 (83.) Schmidt. Schiedsrichter: Lukas Graser-Herbstreuth. Zuschauer: 220. Platzverweis: Gelb-Rot (81.) Brnic (SV Leingarten).

Wolfgang Guja konnte mit dem Punktgewinn leben. Zwar steckt der Landesligist TSG Öhringen damit weiter auf einem Abstiegsplatz fest, doch die Tendenz geht weiter nach oben. Nach dem 1:0-Sieg vergangenen Mittwoch in Löchgau folgte ein 1:1 beim TV Oeffingen. "Die haben schon eine gute Truppe", sagte Guja. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so gut gespielt wie am Mittwoch. Da haben wir es mit der Abstimmung nicht so hinbekommen. Dafür war es in der zweiten Halbzeit dann wesentlich besser."

Gastgeber hatte mehr vom Spiel

Die Oeffinger hatten deutlich mehr vom Spiel. Öhringen ließ viele Standardsituationen zu. Bei Ecken oder Freistößen wurde es dann auch immer wieder gefährlich. Der Führungstreffer durch Lutonda Nitti in der 35. Minute war dann auch verdient. Nach einem Eckball klärte die TSG nicht konsequent genug, der Ball kam erneut in die Mitte und Nitti erzielte das 1:0.

Kurz nach der Pause hatten die Gastgeber dann die große Chance zum 2:0, ließen sie aber liegen und wurden in der 67. Minute bestraft. Mert Sipahi passte den Ball nach Außen und lief sofort weiter ins Zentrum. Die Hereingabe von Amin Yazji verwertete er dann zum Ausgleich.

Siegchance vergeben

"Danach hätten wir auch noch das 2:1 erzielen können", sagte Guja. Doch Antonio Della Rocca vergab die große Chance nach einem Konter über Andreas Hofmann und Sipahi. "Das war schade, aber wir haben einen guten Fight abgeliefert", sagte Guja. "Ich denke, wir sind jetzt anders unterwegs als noch vor zwei, drei Wochen. Es passt jetzt besser." Erfreulich war, dass Jannik Jankowski nach langer Leidenszeit sein Comeback gab. Bitter war, dass Abwehrchef Philipp Schropp kurz vor Schluss Gelb/Rot sah.

Drei Hohenloher Teams stehen auf den ersten drei Plätzen der Landesliga. Die drei weiteren Mannschaften aus dem Bezirk stecken im Vorrunden-Endspurt mitten im Abstiegkampf. Die Spvgg Satteldorf hat nach dem 4:2-Sieg im Spitzenspiel gegen den SV Kaisersbach weiter drei Punkte Vorsprung auf den TSV Crailsheim. Dieser besiegte den SV Breuningsweiler knapp mit 1:0. Einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen das Schlusslicht SV Leingarten fuhren hingegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall ein.

Die Mannschaften auf den Abstiegsplätzen führt die SG Sindringen/Ernsbach auf Platz zwölf, dem vermeintlichen Relegationsrang, an. 13 Zähler hat die SGSE auf dem Konto - drei mehr als die Teams auf den Abstiegsrängen. Einen weniger als der Elfte Salamander Kornwestheim.

SGSE hat am Ende auch Glück

SGSE-Trainer Marius Müller freute sich am Samstag über den ersten Auswärtssieg des Vereins in der Landesliga. Mit 1:0 wurde der TSV Schornbach geschlagen. Den Siegtreffer erzielte Christian Baier in der 61. Minute. "Wir hatten zum Schluss aber schon auch Glück", sagte Müller. In der 89. Minute trafen die Gastgeber nur die Latte. Zwei Minuten später gab es Elfmeter für die Schornbacher.

Der TSV ließ die Chance auf den Ausgleich liegen, der Ball ging am Tor vorbei. "Heute hatten wir einfach mal das nötige Glück", sagte Müller. "In den letzten beiden Auswärtsspielen haben wir späte Gegentore kassiert."

Er zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams. Vor allem in der Defensive. Allen voran lobte er Torhüter Stefan Grötsch, der seine Mannschaft ein ums andere Mal vor einem Rückstand bewahrte. "Er war überragend", sagte Müller. "Aber insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung." Müller gab aber auch zu: "Der Gegner hatte vielleicht etwas mehr vom Spiel und insgesamt auch ein Chancenplus. Aber nach dem 1:0 hätten wir durch Baier und Yannick Lotfi auch nachlegen können."

In der Nachspielzeit muss gezittert werden

Sindringen/Ernsbach ließ die Möglichkeiten aber liegen und so musste bis in die Nachspielzeit gezittert werden. "Der Zusammenhalt ist zurzeit einfach da", sagte Müller. "Es herrscht ein positiver Spirit." Wie groß der Zusammenhalt im Verein ist, zeigten auch die Einwechslungen. Die reaktivierten Kamil Scherba, Felix Stürzl und auch Müller selbst kamen zum Einsatz.

"Es war wichtig, jetzt mit einem positiven Erlebnis ins Derby zu gehen", sagte Müller. Nächsten Samstag kommt der TSV Pfedelbach nach Sindringen. mars

Ab der 77. Minute hatte der Manager des FSV Hollenbach nur noch einen Gedanken. "Jetzt sollten wir mal wieder zu Null spielen", sagte Karl-Heinz Sprügel. Das war dem Verbandsligisten in dieser Saison bisher noch nicht oft gelungen. Am Samstag klappte es dann mal wieder, ohne Gegentor zu bleiben. Ausgerechnet gegen den Angstgegner FC Wangen gelang ein 3:0-Sieg.

In der 77. Minute hatte Torben Götz den entscheidenden Treffer erzielt. "Der Sieg war heute lebenswichtig", sagte Sprügel. "Nicht nur, weil wir damit vorne dranbleiben." Sein Blick ging auch nach hinten in der Tabelle. "Es ist alles sehr eng, da muss man aufpassen."

Allerdings hatten die Hollenbacher zuletzt so ihre Probleme. "Jetzt bin ich wieder optimistisch", sagte Sprügel. Er hofft, dass sein Team das Zwischentief nun überstanden hat. "Wir wollten heute unbedingt gewinnen", sagte Trainer Martin Kleinschrodt. "Das ist unser Angstgegner." Seit dem Abstieg aus der Oberliga war es der erste Sieg gegen das Team aus dem Allgäu. "Hintenraus war es ein verdienter Sieg", sagte FC-Trainer Adrian Philipp. "Obwohl es die längste Auswärtsfahrt ist, komme ich gerne hierher. Das ist eine angenehme Truppe und auch die Leute außenrum sind sehr angenehm."

Zurückhaltender Beginn des FSV

Allerdings begannen die Hollenbacher sehr zurückhaltend, fast etwas ängstlich. "Es war schwer, reinzukommen", sagte Marius Uhl, der erneut in der Innenverteidigung spielte. Allerdings wieder an der Seite von Abwehrchef Manuel Hofmann. "Es war ein Fehlpassfestival am Anfang", meinte Lorenz Minder.

Bedingt war dies aber auch durch die Platzverhältnisse. Der Rasen war tief und uneben. "Mit jeder Minute wurde er schlechter", meinte Uhl. Die Hollenbacher wurden dagegen von Minute zu Minute besser. In der ersten Viertelstunde gaben noch die Gäste den Ton an. "Ich habe zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen", sagte Adrian Philipp. "In der ersten waren wir besser. Aber nicht ganz so viel wie Hollenbach in der zweiten." Erst nach rund 20 Minuten gestaltete der FSV das Spiel ausgeglichener und übernahm das Kommando.

Im Spiel nach vorne bleibt vieles Stückwerk

Doch im Spiel nach vorne blieb vieles Stückwerk. "Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt", sagte Kleinschrodt. Ein Schuss aus 17 Metern von Dennis Hutter (37.) war die gefährlichste Aktion der Gastgeber. Davor rettete Samuel Schmitt (15.) in höchster Not gegen Jan Gleinser. Ein Wangener Kopfball strich in der 31. Minute knapp am Pfosten vorbei. Ansonsten ließ Hollenbach auch nur wenig zu.

Kurz vor der Pause entwischte der starke Gleinser mal wieder Schmitt und kam zu Fall. Wangen forderte vehement Elfmeter, doch der Pfiff blieb aus, Glück für Hollenbach. "Da hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen", sagte Philipp. So ging es eben mit einem 0:0 in die Pause.

Mehr Schwung in Halbzeit zwei

Der FSV kam mit deutlich mehr Schwung zurück aufs Feld. Schon wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatte Michael Kleinschrodt eine Kopfballchance. Die Führung zeichnete sich schon jetzt ab und fiel dann auch in der 52. Minute. Nach einem Einwurf verlängerte Kleinschrodt per Kopf und Noah Krieger traf mit einer Direktabnahme.

In der 58. Minute zog dann Christoph Rohmer aus der Ferne ab. Torhüter Julian Hinkel parierte stark. Nur drei Minuten darauf hatte Okan Housein die große Chance zum Ausgleich. Doch sein Schuss nach Vorarbeit von Gleinser geriet zu hoch. Kurz darauf nahm Hollenbach ein Wangener Geschenk dankend an. Erik Biedenkapp vertändelte den Ball und brachte Lorenz Minder zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Kleinschrodt zum 2:0.

Nach einem langen Ball von Christoph Rohmer lief Torben Götz aufs Tor zu, umspielte Hinkel und schloss zum 3:0 ab. "Mit der wenigen Spielzeit schon so wenige Tore erzielt zu haben, ist ein Phänomen", sagte Kleinschrodt. Es war sein fünftes Saisontor. Fabian Schuler (83.) und Felix Gutsche (86.) versäumten es, das Ergebnis noch in die Höhe zu schrauben. "Wir haben heute keine einfachen Fehler gemacht und sind sicher gestanden", sagte Minder. "Das war der Unterschied zu den letzten Wochen." Und deshalb ging auch der Wunsch des Managers in Erfüllung.

FSV Hollenbach: Hörner, Hutter, Minder (82. Schuler), Kleinschrodt, Schmitt, Hofmann (84. Karausch), Limbach, Dörner (66. Götz), Rohmer, Uhl, Krieger (72. Gutsche) .

FC Wangen: Hinkel, Müller, Gleinser, Wellmann, Wetzel, Fleischer, Housein, Basar, Demircan, Maas, Biedenkapp.

Tore: 1:0 Noah Krieger (51.), 2:0 Michael Kleinschrodt (64.), 3:0 Torben Götz (84.)

Schiedsrichter: Marcel Lalka

Dem Tiefschlag des Freitagabends folgten für die Neckarsulmer Sport-Union übers Wochenende noch weitere. Das 0:3 der NSU beim bislang sieglosen Schlusslicht SV Sandhausen II hat die Unterländer auf einen Abstiegsrang rutschen lassen. Denn die Keller-Konkurrenz aus Rielasingen-Arlen (5:0 in Freiberg), Linx (3:2 in Pforzheim) und Freiburg (2:0 in Göppingen) nahm die Neckarsulmer Vorlage dankbar an - und verwandelte sie in drei Punkte.

Neckarsulm ist mit 17 Punkten nun Fünfzehnter. Gerade einmal ein Zähler vor dem Vorletzten aus Ilshofen. "Noch schaue ich nicht auf die anderen, auch wenn man beim Blick auf die Ergebnisse natürlich kurz denkt: Das hätte besser laufen können", sagt Neckarsulms Trainer Marcel Busch.

Besser laufen können, ja müssen, das hätte auch das NSU-Spiel beim Schlusslicht Sandhausen II. Dieses 0:3 saß. Die Diskrepanz aus gezeigter Leistung und dem Ergebnis macht die Analyse für den NSU-Trainer nach dem Debakel umso schwieriger. "Ich kann nicht draufhauen", sagt Busch. Wille und Engagement bei den Spielern seien vorhanden. Im Training im Übrigen auch.

Torwartfehler als Genickbruch

"Ein Gegentor bricht uns dann das Genick", sagt Busch über den Patzer von Torwart Marcel Susser, der zum 0:1 führte. Es fehlt zudem in der Offensive offensichtlich an Qualität. Nur Sandhausens U 23 hat weniger Tore als Neckarsulm erzielt. Früher garantierten ein Martin Hess oder Ouadie Barini eine zweistellige Anzahl an Saisontoren. Tore kosten jedoch Geld. Geld, das seit der Zoll-Affäre noch sparsamer eingesetzt werden muss.

"Wir müssen einfach mal eine unserer Torchancen nutzen", sagt Busch mit Blick auf das Heimspiel gegen den 1. CFR Pforzheim am nächsten Samstag (15.30 Uhr). Zudem sei es auch Mittelfeld- oder Abwehrspielern nicht verboten, Tore beizusteuern.

Vier Oberliga-Niederlagen sind ein Novum

Der 37-Jährige gibt unumwunden zu: "Das ist die kniffligste Situation in meiner bisherigen Trainerkarriere." Vier Oberliga-Niederlagen am Stück kassierte Neckarsulm seit dem Aufstieg 2016 noch nie. So schlecht stand das Team seither um diese Jahreszeit auch noch nie da. Der Schwerpunkt der Trainingswoche schaut so aus: "Es wird viele Gespräche geben", sagt Busch. Fußball als Kopfspiel. Gefragt sind nun zudem Führungsspieler wie Kapitän Marc Schneckenberger oder Steven Neupert.

Zwei Hinrunden- und zwei Rückrundenspiele stehen in diesem Jahr noch an. Pforzheim, Stuttgarter Kickers, Freiberg und Dorfmerkingen heißen die Gegner bis zur Winterpause noch. "Wir dürfen nicht bei 17 Punkten stehenbleiben", fordert Busch. Vieles gibt dem Ex-Profi derzeit zu denken. Warum versagt die Mannschaft in der Favoritenrolle zu oft, während es gegen Top-Teams wie den VfB Stuttgart II funktioniert? Eine Antwort darauf ist nur schwer zu finden.

10. November 2019

gedENKE-Minute

der Umgang mit Leistungsdruck ist nicht nur ein Thema des professionellen Fußballs. Auch im Amateurfußball spielt der Leistungsgedanke eine immer größere Rolle, oft bis hinunter in die untersten Spielklassen. Dabei ist der offene Umgang mit persönlichen Drucksituationen und deren negative Auswirkungen gerade in einer überwiegend männlich dominierten Sportart eher die Ausnahme als die Regel. Noch immer haben viele Menschen Angst davor, über die Krankheit Depression zu sprechen. Am 10. November 2019 jährt sich der Todestag unseres ehemaligen Nationaltorhüters Robert Enke zum zehnten Mal. Der DFB, die DFL und die Robert-Enke-Stiftung regen dazu an, anlässlich dieses besonderen Datums Berührungsängste abzubauen und für einen offenen Umgang mit der Krankheit Depression zu werben. Wir laden unsere Vereine gerne dazu ein, an diesem Tag mit einer Gedenkminute ihre Solidarität zu zeigen.

Nach der vierten Niederlage in Serie könnte die Neckarsulmer Sport-Union am Wochenende auf einen Abstiegsrang abrutschen. "Ich finde jetzt keine Erklärung", sagte Thorsten Damm, der Sportliche Leiter. Auch wenn es nach einem 0:3 beim Schlusslicht komisch klingen mag: "Eigentlich war es ein ordentliches Auswärtsspiel von uns", sagte Damm.

Erst mit 15 Minuten Verspätung ging es los. Aufgrund des Dauerregens wurde die Partie kurzfristig vom Walter-Reinhard-Stadion auf den Kunstrasenplatz verlegt. Deshalb begann das Spiel nicht um 19.30 Uhr, sondern um 19.45 Uhr. In einer offenen Begegnung fehlte es lange an hochkarätigen Torchancen. Das änderte sich im zweiten Durchgang.

Torwart patzt vorm 0:1

Andreas Schiler nutzte nach 57 Minuten einen Patzer von NSU-Torwart Marcel Susser für die Gastgeber zum 1:0. Der Keeper ließ den nassen Flanken-Ball durch die Handschuhe rutschen. Neckarsulm fehlte es fortan an Selbstvertrauen und einmal mehr an Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

So kassierte man in der 86. Minute nach einem Konter das 0:2 durch Prince Jubin. Sandhausens Marc-Louis Lehr sah kurz vor Schluss die Rote Karte für ein rüdes Foul an David Gotovac. Trotz Überzahl kassierten die elf Neckarsulmer zu allem Überfluss auch noch das 0:3 durch Leon Rasic (90.).

Weiter geht es am nächsten Samstag mit einem Heimspiel gegen Pforzheim. "Unsere tabellarische Situation kann man nicht schönreden", sagte Thorsten Damm nach der achten Saisonniederlage im 15. Spiel.

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