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Die Saison 2017/2018 befindet sich auf der Zielgeraden. Noch drei Spieltage bis zum 9. Juni, dann ist die Punktrunde beendet. Anschließend rollt der Ball in den Relegationsspielen (siehe obenstehende Termine). Kein Aufstiegsspiel gibt es zwischen den Kreisligen A2/B2, dort steigt der B2-Zweite direkt auf. Nächsten Donnerstag werden auf dem Platz des SV Schluchtern die Pokalsieger der Senioren, Frauen und Männer ermittelt. Das Ziel, sich im ersten Jahr nach dem Aufstieg aus der Kreisliga B3 in der A3 im ersten Tabellendrittel zu etablieren, hat der SC Böckingen erfolgreich umgesetzt. Für die Saison 2018/2019 hat der SCB ein klares Ziel vor Augen, "Wir wollen um die Meisterschaft mitspielen", geht für den Sportlichen Koordinator Cengiz Aydügün der Blick in Richtung Bezirksliga. Diese Vorgabe wird mit einem neuen Trainerteam in Angriff genommen. "Michael Gläss hat bei uns in den vergangenen zwei Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet. Wir wollen jetzt aber den nächsten Schritt gehen." Als Spielertrainer wurde Timo Schwab (VfB Bad Rappenau) verpflichtet, der durch Co-Trainer Umut Calik (Aramäer Heilbronn) unterstützt werden soll. Als weitere Neuzugänge stehen fest: Emiliano Campo (SG Stetten/Kleingartach), Fabio Lombardo (SV Heilbronn am Leinbach), Filipe Andrade (Aramäer Heilbronn), Kevin Wall (Rückkehrer vom SC Siegelsbach), Etem Eksi und Halil Ibrahim Bostan (beide Rückkehrer vom SC Amorbach). "Wir werden noch zwei weitere Spieler holen, einen Innenverteidiger und einen Stürmer", sagt Aydügün. "Es läuft", ist Peter Wild, Vorstand des FV Wüstenrot mit dem Saisonverlauf zufrieden. Die erste Mannschaft steht in der Bezirksliga aktuell auf Platz drei, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Türkspor Neckarsulm. Dass es zum Saisonende für die Aufstiegs-Relegation reicht, da hat FVW-Chef so seine Zweifel. "Wir haben im Vergleich zur Konkurrenz das schwerste Restprogramm", sagt Wild. Am Sonntag wird zwar der Tabellenletzte Meimsheim empfangen, doch danach geht es zu den Sportfreunden nach Lauffen, ehe zum Saisonfinale Spitzenreiter Aramäer Heilbronn erwartet wird. Hoch erfreut ist Wild über den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A1. "Das war mit unserem dünnen Spielerkader so nicht zu erwarten. Unsere Zweite hat eine klasse Saison gespielt", lobt Wild. Wie auch immer das Rennen in der Bezirksliga um Platz zwei endet, die Weichen für die Runde 2018/2019 sind gestellt. Trainer Michael Hägele wird den Verein nach einem Jahr in diesem Sommer wieder verlassen. Sein Nachfolger heißt Michael Gundlach. Der 40-Jährige spielte einst unter anderem für Tura Untermünkheim. Der Öhringer ist aktuell Trainer der U17 des Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, sammelte zuvor schon Trainer-Erfahrung im Nachwuchsbereich des FSV Hollenbach. Gundlach ist Lehrer an der Gesamtschule Wüstenrot. Wie berichtet werden sich zum Saisonende die Wege des A2-Ligisten Spvgg Oedheim und dem Trainertrio Marcell Waldherr, Deniz Sürücü und Florian Hamm trennen. Inzwischen ist die Nachfolge geregelt. Neuer Cheftrainer wird Davide Pusceddu. Der 40-jährige gebürtige Marbacher wohnt in Heilbronn und spielte in seiner aktiven Zeit für den SGV Freiberg (unter dem Heilbronner Günter Major), GSV Pleidelsheim und Spvgg 07 Ludwigsburg. Unterstützt wird Pusceddu aus den eigenen Reihen durch Tobias Schwalbe (Co-Trainer) und Matthias Toth (Torwarttrainer). Die gemeinsamen Ziele sind: Die Mannschaften in allen Bereichen weiterentwickeln und in den nächsten drei Jahren um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen. Alexander Bertok
Endspurt in der Verbandsliga. Noch vier Mannschaften kämpfen an den letzten drei Spieltagen um die ersten beiden Plätze. Die schlechtesten Ausgangspositionen haben dabei der FSV Hollenbach und der TSV Ilshofen. Sie müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die Hollenbacher haben den kleinen Vorteil, bereits heute Abend vorzulegen. Sie treten um 18.30 Uhr beim TSV Essingen an. Mit einem Sieg könnte der FSV den Druck auf die Konkurrenz hoch halten. Bei einer Niederlage dürfte das Aufstiegsrennen endgültig erledigt sein. Ein Überblick über die Konstellation. FSV Hollenbach: Die Hollenbacher haben die schlechteste Ausgangslage, obwohl sie momentan auf Rang drei stehen − noch vor dem TSV Ilshofen. 50 Punkte hat der FSV auf dem Konto, 52 der Tabellenzweite Sportfreunde Dorfmerkingen, 54 Spitzenreiter Normannia Gmünd. "Für uns ist die Ausgangslage klar: Wenn wir eine Chance auf den zweiten Platz haben wollen, müssen wir alle drei Spiele gewinnen. Nur dann ist es noch möglich", sagt Abteilungsleiter Kurt Sprügel. "Mit der ersten Niederlage ist die Saison für uns erledigt." Das könnte also bereits am Freitagabend der Fall sein. An zwei Vereinen muss der FSV noch vorbeiziehen, um zumindest die Aufstiegsrelegation spielen zu können. "Essingen scheint nach dem Trainerwechsel noch mal Fahrt aufzunehmen", sagt Trainer Marcus Wenninger. "Aber wir müssen nach uns schauen. Vielleicht ist es ganz gut so. So hat keiner das Gefühl, dass Essingen es ausklingen lässt." Die Gastgeber stehen mit 37 Zählern im Mittelfeld der Tabelle − theoretisch wäre der Abstieg noch möglich. Nach dem 1:1 gegen das Schlusslicht Schwäbisch Hall trennten sich die Essinger von Dennis Hillebrand. Als Interimscoach übernahm Michael Hoskins. Und prompt gelang ein 4:0-Sieg gegen die SKV Rutesheim. "Ich hoffe, dass wir uns die letzten drei Spiele nochmal zusammenreißen können", sagt Wenninger. Auch die anderen beiden Partien der Hollenbacher sind kein Selbstläufer. Nach der Partie in Essingen steht das letzte Heimspiel gegen den SSV Ehingen-Süd an, der mit 34 Zählern auf dem besten Wege ist, die Klasse zu halten. Zum Saisonabschluss fahren die Hollenbacher am 9. Juni dann zum Tabellenfünften TSG Tübingen. TSV Ilshofen: Die Ilshofener rangieren derzeit mit 49 Punkten auf Rang vier − noch hinter Hollenbach. Aber als einzige Mannschaft des Spitzen-Quartetts hat der TSV noch vier Partien ausstehen. Damit folgt nun eine Englische Woche für die Ilshofener. Am Samstag um 14 Uhr kommt der FC Albstadt − immerhin das zweitbeste Rückrundenteam hinter Normannia Gmünd und noch vor dem TSV selbst−, am Mittwoch geht es zum Nachholspiel zu Calcio Leinfelden-Echterdingen (verlegt wegen des WFV-Pokalfinales) und zum Saisonabschluss und danach folgen noch die Partien gegen Schwäbisch Hall und Rutesheim. Der Ilshofener Einzug ins WFV-Pokalfinale hat dort neuen Schwung ausgelöst. Jetzt bleibt abzuwarten, wie das Team die Niederlage wegsteckt. "Wir müssen jetzt so schnell wie möglich regenerieren", sagt Michele Varallo. "Jedes Spiel in der Verbandsliga ist schwer." Und Maximilian Egner pflichtet bei: "Wir müssen uns jetzt in der Liga hochziehen. Dann sehen wir mal was dabei rauskommt." Auch Maximilian Gebert zeigt sich kämpferisch: "Uns darf dieses Spiel keinen Knick im Selbstvertrauen geben. Brust raus und die vier Spiele noch Vollgas geben. Wir müssen jetzt in der Liga das Beste daraus machen." Und das heißt eben zumindest Rang zwei und damit die Aufstiegsrelegation erreichen. Oder gar Gmünd noch überflügeln. Sportfreunde Dorfmerkingen: Es war schon überraschend: Ganz souverän trat der Aufsteiger in der Vorrunde auf und führte die Tabelle zur Winterpause noch an. In der zweiten Saisonhälfte gelangen dann bisher nur fünf Siege. Trotzdem stehen die Dorfmerkinger noch auf Rang zwei. In der Rückrunde weisen sie aber die schwächste Bilanz und auch Tendenz auf. Einige Verletzte brachten das Mannschaftsgefüge etwas durcheinander. Auch die Chemie schien nicht mehr ganz zu stimmen. Zumindest hinterließen die Dorfmerkinger beim Gastspiel in Öhringen diesen Eindruck. Die Sportfreunde sind in der Rückrunde immer für einen Ausrutscher gut. Am Samstag empfangen sie zu Hause den VfB Neckarrems, der noch Punkte für den Klassenerhalt benötigt. VfL Sindelfingen und Calcio Leinfelden-Echterdingen lauten die anderen beiden Gegner. 1. FC Normannia Gmünd: Eine ganz starke Rückrunde spielen die Gmünder bisher − auch wenn sie am Samstag in Hollenbach die erste Niederlage seit acht Spielen kassierten. Die Tendenz spricht klar für die Gmünder, auch wenn ihr Herzstück, Ex-Profi Andreas Mayer, mit einem Muskelfaserriss länger auszufallen droht. Prompt setzte es beim FSV eben die erste Niederlage. Auf Platz vier mit neun Punkten Rückstand auf Dorfmerkingen überwinterte Gmünd, nun stehen sie mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze. Das Restprogramm scheint machbar, aber nicht ungefährlich: Pfullingen, Neckarrems und Essingen heißen die Gegner. Für die beiden erstgenannten geht es noch um den Klassenerhalt. Sie werden die Saison sicher nicht ausklingen lassen, sondern um ihre Chance kämpfen.
Nun ist der Klassenerhalt auch rechnerisch sicher. Durch den 4:0-Sieg gegen den FV Löchgau hat der TSV Pfedelbach auch die Führung in der Rückrundentabelle verteidigt. Nun kommt der TV Pflugfelden zum vorletzten Heimspiel der Landesliga-Saison. Für den Aufsteiger geht es dabei noch um den Klassenerhalt. Danach geht es für die Pfedelbacher nach Leingarten, bevor zum Saisonabschluss der SV Fellbach kommt. "Ein riesiges Lob an die Mannschaft", sagt Trainer Martin Wöhrle. "Zuletzt stand nach einer Wahnsinnsleistung ein 4:0-Erfolg über den Tabellenzweiten FV Löchgau. Damit wurde auch vorzeitig der Ligaverbleib gesichert. Diesen Schwung wollen wir natürlich in die letzten Spiele mitnehmen." Die Gäste stehen momentan auf Rang 13 − einem Abstiegsplatz. Der rettende Platz elf ist nur drei Punkte entfernt. Die Pflugfeldener wollen also sicherlich ihre Chance nutzen und den Anschluss ans Mittelfeld halten. "Allerdings gilt es auch für uns, die heftige 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut zu machen", sagt Wöhrle. "Es verspricht also mal wieder ein intensives Spiel zu werden, bei dem wir die drei Punkte hoffentlich in Pfedelbach behalten können." Zuletzt gelang es den Pfedelbachern fast immer, die engen Spiele zu ihren Gunsten zu entscheiden. Mit einem Erfolg könnte der TSV auch den Unterländer Vertretern Schützenhilfe leisten, die alle drei noch in den Abstiegskampf verstrickt sind. Der SV Schluchtern trifft zu Hause auf den Tabellendritten Spvgg Satteldorf. Die Gäste um Trainer Martin Weiß haben nur einen Punkt Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz, Schluchtern nur drei Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. "Ich verlasse mich auf keine Eventualitäten, sondern nur auf meine Mannschaft. Und die hat eine gute Qualität, die sie aber auf den Platz bringen muss", sagt Fatih Ceylan, Spielertrainer des SV Schluchtern, vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die Spvgg Gröningen-Satteldorf. "Ich bin kein Mathematiker, aber ich weiß, dass wir in unseren drei verbleibenden Spielen neun Punkte holen können, und das ist auch unser Ziel", meint Ceylan zu den nur schwer zu kalkulierenden Abstiegs-Rechenspielen. Gegen Gröningen-Satteldorf zu bestehen, wird nicht einfach. "Die wollen ihre Chance auf den zweiten Platz wahren, aber gegen spielerisch starke Mannschaften haben wir in dieser Saison noch nie enttäuscht", zeigt sich Ceylan vorsichtig zuversichtlich. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gibt es für die SG Stetten/Kleingartach ein Fünkchen mehr Hoffnung. Einen verschärften Abstieg aus der Staffel I wird es in dieser Saison wohl eher nicht geben. Zu verdanken ist dies dann auch der Oberliga. Da aus der höchsten Spielklasse im Ländle kein Verein in die Verbandsliga Württemberg absteigt, verringert sich dort die Anzahl der Direktabsteiger von vier auf drei. Die Gefahr, dass neben Öhringen und Schwäbisch Hall ein Dritter geographisch der Landesliga I zugeordneter Verein absteigt, schwächt sich damit ab. Die SGSK empfängt am Sonntag um 15 Uhr den TSV Heimerdingen. Der TSV Crailsheim bekommt es bereits am Samstag im Duell der Tabellennachbarn mit dem TV Oeffingen zu tun. Der Siebte empfängt den Achten. Da geht es für beide um nicht mehr viel. mars/tok
Gleich das erste der vier ausgerufenen Endspiele verlor die TSG Öhringen am vergangenen Samstag. Nach dem 1:4 gegen Sindelfingen scheint der Abstieg aus der Verbandsliga nicht mehr zu verhindern zu sein. Um neun Punkte Rückstand in drei Spielen aufzuholen, braucht es schon ein ganz großes Wunder. Selbst ein Wunder hilft dem Schlusslicht Schwäbisch Hall nicht mehr, das am Samstag um 15.30 Uhr bei der TSG Tübingen spielt. TSG-Trainer Wolfgang Guja kündigte unter der Woche nochmal etwas Redebedarf an. Er erwartet jedenfalls beim vorerst vorletzten Verbandsliga-Heimspiel am Samstag um 15.30 Uhr gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen ein anderes Auftreten seiner Mannschaft. Die Gäste sind individuell sehr stark bestückt und gelten als spielstarkes Team. Das bekamen die Öhringer beim 1:4 im Hinspiel auch zu spüren. Derweil deutet sich für nächste Saison ein größerer Umbruch als erhofft an. Zumindest ein personelles Grundgerüst − durchaus mit ordentlicher Landesliga-Qualität steht. Fest zugesagt haben bereits Mert Sipahi, Johannes Deibert, Joachim Rup, Nico Braun, Ruben Götz (als Standby), Philipp Schropp, Lukas Baumann, Alexander Overcenko Yannick Jankowski und Nico Bäuerle. Den Verein verlassen werden Marin Kartela (Spielertrainer Ingelfingen), Kevin Müller, Hannes Wegner, der voraussichtlich aufhört, Daniel Alankus sowie Markus Herkert, der zum FSV Hollenbach wechselt und Volkan Demir, der sich dem Oberligisten Neckarsulmer Sport-Union anschließt. Mit Nico Sasso, Riccardo Madaro, Lukas Zucknick, Steffen Pscheidl und Nicolai Schiffmann laufen derzeit noch Gespräche. "Es herrscht aktuell eine große Unsicherheit, wie der Umbruch vonstatten geht", sagt der Sportliche Leiter Jürgen Birkert. "Dabei ist das Grundgerüst für die Landesliga sicher gut." Doch als externen Neuzugang konnte er bisher nur Antonio Della Rocca vom Rhein-Neckar-Landesligisten TSV Michelfeld verpflichten. Beim 1. FC Bruchsal sammelte er bereits Verbandsliga-Erfahrung. Bei den Aramäern Heilbronn spielte er in der Landesliga Württemberg. Dazu werden einige A-Jugendspieler integriert.
Nur zwei Punkte trennen Rang eins und Rang vier der Bezirksliga. In den letzten drei Saisonspielen kann noch alles passieren. Zwei Spitzenmannschaften hat es in den vergangenen Wochen ganz schwer gebeutelt. Der SV Wachbach bekam drei Punkte gegen den TSV Neuenstein abgezogen (wir berichteten) und der SSV Gaisbach verspielte einen Sechs-Punkte-Vorsprung und rutschte auf Rang zwei der Tabelle ab. Nun ist im Saisonendspurt Nervenstärke gefragt. Der TSV Obersontheim (60) führt das Klassement an, Gaisbach folgt einen Punkt dahinter, Wachbach ist punktgleich und die SG Sindringen/Ernsbach ist Vierter mit 58 Zählern. "Ich war immer vorsichtig, wenn wir darüber geredet haben", sagt Gaisbachs Abteilungsleiter Fritz Zott. Intern gab er stetig den Mahner. Die Leistung seines Teams stellte ihn nicht immer zufrieden. "Ich habe immer mit den Führungsspielern und dem Trainer gesprochen. Wir hatten keine Dominanz mehr." Erhört wurde er nur selten. Zu trügerisch war die Sicherheit, dass das Team bis zum 6. Mai noch ungeschlagen war. Es folgte die Niederlage gegen die SG Sindringen/Ernsbach (0:1) und gleich darauf das zweite 0:1 in Obersontheim. Nach den Niederlagen in den beiden Spitzenspielen war die Tabellenführung weg. "Man kann nicht mehr als warnen", sagt Zott. "Jetzt ist es so. Zumindest haben wir den Kampf um Platz zwei noch in der eigenen Hand, wenn wir die restlichen Spiele gewinnen." Am Sonntag geht es zum Landesliga-Absteiger Tura Untermünkheim (5.). "Das wird nicht einfach", sagt Zott. "Ich hoffe, dass alle bis in die Haarspitzen motiviert sind. Im Moment denke ich nur von Sonntag bis Sonntag." Die Pause über Pfingsten tat da sicherlich gut, um den Kopf wieder frei zu bekommen. "Wachbach muss nach Niedernhall, Obersontheim nach Dünsbach. Das muss auch erstmal gewonnen werden." Bernd Fellmeth würde sich nach dieser Saison nur zu gerne mit einem Relegationsspiel vom Traineramt bei der SG Sindringen/Ernsbach verabschieden. Dort, in der Aufstiegsrelegation, stand die SGSE bereits in der vergangenen Saison, scheiterte aber unnötig am späteren Aufsteiger SV Leingarten. Vom Titelgewinn träumt man bei der SG höchstens. Schließlich müssten dazu gleich drei andere Mannschaften patzen. Am Sonntag haben die Sindringer die vermeintlich leichteste Aufgabe des Spitzenquartetts und reist zum Schlusslicht TSG Kirchberg/Jagst. Aber nach dem verkorksten Saisonstart (Platz neun am siebten Spieltag) stabilisierte sich die Mannschaft und holte in der Rückrunde bisher die meisten Zähler. Das macht auch Mut für den Endspurt. Tabellenführer Obersontheim hat den Bezirksliga-Sechsten TSV Dünsbach vor der Brust. Auch das ist kein Selbstläufer. Die Dünsbacher lieferten sich am vergangenen Spieltag einen offenen Schlagabtausch mit der SGSE, verloren dann aber mit 3:5. Die Obersontheimer standen von Saisonbeginn an in der Bezirksliga-Spitzengruppe. Am dritten und siebten Spieltag standen die Obersontheimer jeweils für eine Woche an der Spitze. Erst am Wochenende vor Pfingsten kehrten sie dahin zurück und wollen nun auch bis zum Schluss dort bleiben. Immer mal wieder einen Ausflug an die Spitze machten die Wachbacher. Dort heimisch wurden sie aber nie so richtig − im Gegensatz zu Gaisbach (Spieltag 16 bis 26 und zehn bis zwölf). Nun stehen die Wachbacher als gefühlter Spitzenreiter auf Rang drei. Ohne den Punktabzug wäre der SVW ganz vorne. Gegen die SGM Niedernhall/Weißbach wird sich am Sonntag zeigen, wie die Wachbacher es weggesteckt haben.
Der FV Künzelsau ist bei seiner Trainersuche relativ schnell fündig geworden. Peter Chevalier wird nächste Saison den A1-Ligisten coachen. Jakob Chevalier wird ihm als spielender Co-Trainer zur Seite stehen. "Es waren einige Kandidaten da", sagt Vorsitzender Hans-Peter Frank. "Es haben sich auch einige auf die Zeitungs-Annonce gemeldet." Die Wahl fiel letztendlich auf Chevalier, der sich auch das eine oder andere Spiel anschaute. "Die sind schon fleißig am Sondieren von Neuzugängen. Vielleicht können wir schon nächste Woche Vollzug melden", sagt Frank. Am Sonntag steht für sein Team das Kellerduell beim Vorletzten TSV Pfedelbach II an. Dem Viertletzten Künzelsau kann aber nichts mehr passieren. "Wir müssen alle Spiele hoch verlieren und Pfedelbach II alle hoch gewinnen", sagt Frank. Neun Punkte trennen die beiden Teams. Dazwischen steht noch der SV Dimbach, der sieben Zähler weniger als Künzelsau hat, aber am letzten Spieltag pausieren muss. "Wenn wir in Pfedelbach nicht verlieren, wären wir auch rechnerisch durch", nennt Frank das Minimalziel. Auch die Planungen für nächste Saison passen. Bis auf wenige Wackelkandidaten bleibt das Künzelsauer Team zusammen. Frank: "Wir haben frühzeitig Gespräche geführt." Und er kündigt an. Eies ist klar, wir haben in den letzten beiden Jahren halblebig gekickt, das ist nicht unser Anspruch. Das muss sich ändern." Die Künzelsauer wollen sich künftig wieder weiter nach vorne orientieren. Wie auch immer das Rennen in der Bezirksliga Unterland um Platz zwei endet, die Weichen für die Runde 2018/2019 sind beim FV Wüstenrot gestellt. Trainer Michael Hägele wird den Verein nach einem Jahr in diesem Sommer wieder verlassen. Sein Nachfolger heißt Michael Gundlach. Der 40-Jährige war beim Tura Untermünkheim Co-Trainer. Der Öhringer ist aktuell Trainer der U17 des Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, sammelte zuvor schon Trainer-Erfahrung im Nachwuchsbereich des FSV Hollenbach. Gundlach ist Lehrer an der Gesamtschule Wüstenrot. Bereits heute Abend steht für den A3-Ligisten SV Berlichingen/Jagsthausen ein ganz wichtiges Spiel an. In Jagsthausen empfängt Spielertrainer Sebastian Leuz mit seinen Mannen den SC Amrichshausen. Der SV ist momentan Drittletzter mit 23 Punkten. Das wäre die voraussichtliche Relegation. Dahinter steht Igersheim (21) davor Niederstetten (23) und Amrichshausen (25). Der Sieger kann also etwas beruhigender auf die letzten beiden Spiele blicken. Für den TSV Hohebach ist es die vermutlich letzte Chance auf den Relegationsplatz: Der B4-Dritte empfängt am Sonntag den Zweiten SV Wachbach II. Nur einen Zähler liegen beide auseinander. Doch Wachbach hat einen großen Vorteil: Ein Nachholspiel steht noch aus. Damit hat es die Bezirksliga-Zweite selbst bei einer Niederlage noch in der eigenen Hand. Allerdings spielt der SVW II das Nachholspiel gegen den alles überragenden Tabellenführer SV Edelfingen (1. Juni), der die Meisterschaft schon lange sicher hat, aber trotzdem weiter sehr souverän auftritt. Dieser könnte dann selbst mitentscheiden, wer die Chance auf den Mitaufstieg bekommt: Am letzten Spieltag geht es nach Hohebach. mars/tok
Rund 600 Zuschauer seinen aus Ilshofen mitgereist, schätzt TSV-Abteilungsleiter Dario Caeiro. Damit waren sie zwar klar in der Unterzahl gegen den schwarz-weißen Ulmer Block, doch für ein Team, das seine Heimspiele meist vor 200 bis 300 Zuschauern absolviert, kann sich das sehen lassen. Auch beim bislang größten Spiel der Vereinsgeschichte. "Ich kann das genießen", sagte Caeiro trotz des deutlichen Halbzeitstandes. "So weit sind noch nicht viele Hohenloher Mannschaften gekommen", sagte er. Nur zwei haben es bisher geschafft, ins Endspiel des württembergischen Pokals einzuziehen - die TSG Öhringen und der TSV Crailsheim. Beide kassierten ebenfalls Finalniederlagen. Und so bleibt es dabei, dass noch keine Hohenloher Mannschaft den WFV-Pokal gewann. Der SSV Ulm ist dagegen nun mit acht Titeln der alleinige Rekordhalter.
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