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Viel verstanden hat Adrian Beck nicht, als er Ende August an sein Handy ging. Sein Gesprächspartner war Brian Rice, Trainer des schottischen Erstligavereins Hamilton Academical. Was er zu hören bekam, "das hat nichts mit dem Schul-Englisch zu tun, das ich mal gelernt habe", sagt Adrian Beck. Doch die Botschaft war trotz Sprachbarriere klar: Komm her, schau dir unseren kleinen, aber feinen Verein doch mal an - wir wollen dich ausleihen.

Hamilton, da denkt man ja zunächst eher an einen Formel-1-Weltmeister. Und nicht an eine 53 000-Einwohner-Stadt in Zentral-Schottland, dessen sportliches Aushängeschild in der schottischen Premiership Fußball spielt.

Schottland also. Die nächste Station auf einer Europa-Reise, die viel über den modernen Fußball aussagt. "Ich bin eigentlich nicht der Typ, der jedes halbe Jahr den Club wechselt", sagt Adrian Beck: "Aber Profifußball ist nun mal ein Geschäft." Wer spielen möchte, muss mitspielen. Vor 16 Monaten kickte der 22-Jährige noch für die Neckarsulmer Sport-Union in der Fußball-Oberliga. Fünfte Liga. "Da hießen die Gegner Backnang, Spielberg - und jetzt Celtic Glasgow", sagt Beck: "Fußball ist verrückt", lacht er in Schottland in sein Handy.

Neckarsulm war das Sprungbrett nach oben

Herausragende 27 Torbeteiligungen in 32 Oberligaspielen ermöglichen im Sommer 2018 den Sprung zu Regionalligist SSV Ulm. Das duale Studium bei der Volksbank Heilbronn opfert Beck für den Traum vom Profi-Fußball. Schon nach einer Halbserie kommt das Angebot eines belgischen Zweitligisten, Union Saint-Gilloise. Von Ulm geht es nach Belgien. Der Hohenloher greift zu, endlich angekommen im Paradies Profifußball. Eine Reise, die in der Jugend über Hollenbach und Hoffenheim führte.

Der Techniker Beck mit dem feinen Füßchen und der schottische Fußball, passt das? "Das habe ich mich auch gefragt", sagt sein ehemaliger Neckarsulmer Trainer Thorsten Damm. "Er war auch bei uns ein zäher Spieler. Einer, der sich im Training quälen konnte." Eingesteckt habe er auch in Liga fünf viel. "Aufstehen. Weitermachen. Das kommt ihm physisch in Schottland sicherlich zu Gute", glaubt Damm.

Seit rund zwei Wochen ist Adrian Beck nun in der neuen Fußball-Welt. Dort angekommen ist er schneller als gedacht. Am vergangenen Samstag beim Ligaheimspiel gegen Celtic Glasgow saß der Neuzugang auf der Ersatzbank, 21 Minuten vor Schluss dann das Debüt. "Ich hatte nicht damit gerechnet", sagt Beck. Er ist dann so verfahren wie neulich, als der schottische Trainer ins Handy sprach. Einfach machen, einfach nicht zu viel nachdenken.

Die 0:1-Heimniederlage gegen den schottischen Abo-Meister verhinderte der Hohenloher nicht. Das kleine Stadion war fest in Celtic-Hand. "Eine unglaubliche Atmosphäre. Man merkt, wie wichtig der Fußball hier ist", sagt Adrian Beck.

Hamilton setzt viel auf junge Spieler, den eigenen Nachwuchs. Der Verein hat dem Neuzugang eine Wohnung besorgt, dort lebt er mit einem Mitspieler zusammen. Freundin Sara verbringt ihre Semesterferien nun eben in Schottland.

Auch Finnland wäre eine Möglichkeit gewesen

Sein belgischer Club Union Saint-Gilloise hat Beck nach Schottland ausgeliehen, damit er Spielpraxis sammelt. Man habe ihm klargemacht, dass nur wenig Aussicht auf Einsätze bestünde. Die Belgier sind ambitioniert, der Verein gehört dem Besitzer des englischen Premier-League-Clubs aus Brighton. Der Aufstieg ist für den neuen Trainer Pflicht. Beck liebäugelte mit einer Rückkehr nach Deutschland, die erste finnische Liga war auch eine Alternative.

Hamilton Academical ist es geworden. Seine Wohnung in einem Vorort von Brüssel hat Beck noch immer, zum Saisonende braucht er sie wieder. Viel Erfahrung auf dem Spielfeld sammelte Beck in seinem halben Jahr dort nicht. "Ich kam aus der Winterpause, habe erstmal zwei Monate individuell trainiert", erzählt Adrian Beck. Im Aufstiegsrennen setzte der Trainer dann auf andere Spieler. Profischicksal.

Bald kommen die Ex-Kollegen zu Besuch

In Neckarsulm haben sie ihren Leistungsträger nicht vergessen. Mit Steven und Robin Neupert steht Adrian Beck in Kontakt, ab und an schaut er sich auch Videoausschnitte seiner ehemaligen Kollegen an. Die Neuperts haben sich übrigens schon für Anfang Dezember angekündigt. Als Besucher vor Ort, wenn Adrian Beck vor 60 000 im Celtic Park von Glasgow antritt. Dessen Spitzname lautet übrigens Paradies.

Alfred Schreuder versuchte es mit einem allgemeinphilosophischen Ansatz. "Wir werden noch viele Höhen und Tiefen haben, aber das gehört zum Fußball und das gehört zum Leben", sagte der Trainer der TSG Hoffenheim nach dem 0:3-Heimdebakel gegen den SC Freiburg - einem Tiefpunkt.

Schreuder hat nun relativ viel Zeit, die Mannschaft neu zu ordnen. Erst am kommenden Montag (20.30 Uhr) sind die Hoffenheimer wieder dran, dann beim VfL Wolfsburg. Man darf gespannt sein, ob und wie sich die Lehren aus dem 0:3 in der taktischen Grundordnung niederschlagen werden.

Defensiv agierende Doppel-Sechs als Totalflop

Die defensiv agierende Doppel-Sechs mit Sebastian Rudy und Florian Grillitsch war im Duell mit dem SC Freiburg ein Totalflop. Grillitsch wurde zur zweiten Halbzeit ausgewechselt, der neu ins Spiel gekommene Lukas Rupp spielte dann weiter vorne - ohne aber wesentliche Akzente setzen zu können.

Im offensiven Zentrum, wo das Hoffenheimer Spiel gestaltet werden müsste, mühte sich Dennis Geiger vergeblich. Der 21-Jährige war laufstark wie gewohnt, doch erstens ist er kein echter Spielmacher, zweitens bekam er von den Kollegen wenig Unterstützung ("Da muss einer der beiden Sechser auch nach vorne", sagte der Trainer), drittens hatte sich Alfred Schreuder mit seiner auf Vorsicht ausgelegten Startaufstellung verzockt. Der Trainer gab am Ende der Pressekonferenz zu, dass die TSG "zu defensiv" agiert habe.

Keine Dynamik mehr über die Flügel

Es habe zudem "ein bisschen an Tempo nach vorne" gefehlt. Unter Schreuders Vorgänger Julian Nagelsmann gab es oft große Dynamik über die Flügel, speziell auf der linken Seite, wenn Nationalspieler Nico Schulz für Tempo sorgte. Doch Schreuders Grundvorstellung vom Hoffenheimer Fußball ist eine andere. Und Konstantinos Stafylidis hat nicht die Qualitäten des zu Borussia Dortmund gewechselten Nico Schulz. Der Grieche war am Sonntagnachmittag schlechtester Hoffenheimer in einer insgesamt schwachen Mannschaft. Offensiv blieb er komplett wirkungslos.

Im Angriff fehlt weiterhin der bewährte Kroate Andrej Kramaric. Doch Alfred Schreuder hat genügend Auswahl in seinem Kader. Der Trainer hat aber noch keine durchschlagskräftige Formation gefunden.

Bei der Hoffenheimer Offensiv-Ausbeute steht konsequent die Null

Im ersten Bundesliga-Heimspiel gab es beim 3:2 gegen Werder Bremen drei Treffer. Sonst aber steht bei der Hoffenheimer Offensiv-Ausbeute konsequent die Null. 0:1 in Frankfurt, 0:0 in Leverkusen, nun das bittere 0:3 gegen Freiburg.

Der aus Hannover gekommene Ihlas Bebou hat fürs einzige Stürmertor gesorgt, die beiden weiteren Treffer gehen aufs Konto von Verteidigern, Ermin Bicakcic und Pavel Kaderabek. Gegen Freiburg konnte Bebou nur ganz selten seine Schnelligkeit einbringen. Echte Hoffenheimer Großchancen gab es nur in der ersten Halbzeit. Als nach der Pause im 4-3-3-System Druck gemacht werden sollte, um den 0:2-Pausenrückstand womöglich noch umzubiegen, kam wenig Gefährliches zustande. Obwohl nun in Jürgen Locadia ein körperlich präsenter Zusatz-Angreifer zwischen Bebou (rechts) und Ishak Belfodil spielte. Obwohl zum Schluss auch noch Robert Skov links für Zug nach vorne sorgen sollte.

Potenzielle Torjäger Locadia und Skov sind noch nicht integriert

Der holländische Mittelstürmer Locadia war bei der PSV Eindhoven über Jahre hinweg ein erfolgreicher Torschütze, ist nun von Brighton & Hove Albion ausgeliehen. Der "Dänen-Knipser" ("Bild") Skov kam für knapp zehn Millionen Euro Ablöse vom FC Kopenhagen. Doch die beiden potenziellen Torjäger sind noch nicht integriert im Hoffenheimer Gefüge.

Alfred Schreuder hat noch viel zu tun, um den Wandel in der Nach-Nagelsmann-Zeit zu bewältigen. Und er muss nun auch schauen, dass in der TSG-Mannschaft die Köpfe oben bleiben. Nach dem Freiburger Tor zum 0:3 war ein deutlicher Knacks zu sehen. "Da waren ein paar Jungs auch verunsichert", sagte der Trainer. Bis zum Montag ist Zeit, eine Erfolgsbasis fürs Spiel in Wolfsburg zu schaffen.

Daniel Didavi signalisierte seinen Mitspielern mit der rechten Hand: Kommt nur her, die beißen nicht. Nur zögerlich näherten sich seine Stuttgarter Mitspieler ihren mehr als 2000 Fans, die eine ganze Tribüne in der kleinen, feinen Regensburger Continental-Arena einnahmen. Wie sich so ein Auswärtssieg im Ligabetrieb anfühlt, das wissen ja nur die wenigsten Kicker des VfB Stuttgart.

308 Tage war der VfB zuvor in einem Ligaspiel fernab von Bad Cannstatt sieglos geblieben. Bis zum Samstag und dem 3:2-Erfolg in der 2. Bundesliga beim SSV Jahn Regensburg. Der Jubel auf dem Platz fiel genauso dezent aus wie in den Arena-Katakomben. Freudenschreie? Triumphgeheul? Mitnichten. Die Stuttgarter waren als Kritiker in eigener Sache unterwegs. "Zu langsam, zu fahrig", krittelte Trainer Tim Walter. "Das war nicht souverän", klagte Philipp Klement. Holger Badstuber monierte fehlende Cleverness, Sportdirektor Sven Mislintat sah das "bisher schwächste Auswärtsspiel". Das Ergebnis (drei Punkte) und die Aussagen (Selbstkritik) passten nicht so recht zueinander. Sie sind aber Ausdruck des schwäbischen Selbstanspruchs.

Vier Mal hat der VfB Stuttgart in dieser Saison gewonnen, vier Mal mit exakt einem Törchen Unterschied. Dazu kommen noch zwei Auswärts-Remis.

Stuttgarts Fußballer als minimalistische Hochspringer

Der VfB erinnert in dieser Zweitligasaison an einen Hochspringer. Die Latte, sie wackelt jedes Mal gewaltig, irgendwie bleibt sie aber dann doch liegen. Am Ende zählt das Resultat, den Allerwertesten gerade so übers Hindernis bekommen zu haben. Dem eigenen stilistischen Anspruch wird man damit aber nicht gerecht. Was fehlt, damit die Stuttgarter Hochspringer deutlicher über noch 28 Hindernisse zum Erstliga-Aufstieg kommen, dass die Mission Wieder-Aufstieg kein Flop wird? "Dass wir alle mit 100 Prozent spielen und nicht mit 80 Prozent", sagte VfB-Trainer Tim Walter.

14 Punkte bedeuten vorerst Rang eins. Der Hamburger SV könnte heute allerdings wieder vorbeiziehen. Neun Punkte mehr als Mitabsteiger Hannover 96 hat der VfB eingefahren. Bei 96 würde man sicherlich gerne die Probleme tauschen. Auch Nürnberg hat nur acht Zähler auf dem Konto.

Wie bisher immer waren vogelwilde Phasen dabei

In Regensburg kontrollierten die Schwaben den Ball, den Gegner und die Partie. Nicolas Gonzlez traf nach 24 Minuten zum 1:0. Die Überlegenheit mündete allerdings nicht in weitere Tore. "Vorne fehlt die Effektivität, hinten lassen wir zu viel zu", resümierte Sportdirektor Sven Mislintat. Wie bislang immer hatten die Stuttgarter vogelwilde Phasen dabei. In Regensburg beispielsweise Mitte der zweiten Spielhälfte, als das 1:1 per Foulelfmeter durch Max Besuschkow (71. Minute) fiel. "Darum haben wir förmlich gebettelt", sagte Tim Walter hinterher. Man müsse mehr auf Kompaktheit setzen, mahnte Holger Badstuber an: "Da hinten sind Riesenräume."

Die Regensburger wussten diese Freiräume nur nicht clever genug zu nutzen. Das könnte gegen die nächsten Gegner Fürth (Vierter) und in Bielefeld (Dritter) anders sein. "Da kommen schon Gegner, die in einer guten Phase sind", weiß auch Badstuber. Er brachte die Crux am sehenswerten VfB-Spiel auf den Punkt: "Es ist klar, dass viele Spieler nach vorne denken. Aber hinten ist auch die Musik an. Da müssen wir aufpassen." Immerhin: Der Ausgleich war ein Wirkungstreffer. "Danach haben wir wieder angefangen, Fußball zu spielen", sagte Tim Walter.

Kurios: Defensiv-Denker Badstuber trifft

Kurioserweise war es ausgerechnet der Defensiv-Denker Badstuber, der den VfB auf die Siegerstraße brachte. Eine Flanke von Daniel Didavi köpfte Badstuber zum 2:1 (76.) ein. Der eingewechselte Ex-Regensburger Hamadi Al Ghaddioui machte das 3:1 (90.), doch der VfB wackelte nach dem Nachspielzeit-2:3 von Palacios erneut. "Wir sind in einem Prozess. Aber zu lange dürfen wir auch nicht sagen: Prozess, Prozess, Prozess. Gerade, wenn jetzt die Phase kommt, in der man sich ein bisschen absetzen kann", sagte Badstuber. Das Schlusswort gebührte Sven Mislintat: "Es ist schön, dass wir Lehren aus einem Sieg ziehen können." Die Mitabsteiger aus Hannover und Nürnberg würden das auch gerne häufiger mal.

14. September 2019

NSU beendet Negativserie

Der Jubel im Pichterich-Stadion war groß, die Erleichterung riesig - Nach drei Niederlagen in Folge ist Oberligist Neckarsulmer Sport-Union zurück in der Erfolgsspur. Am Samstagnachmittag wurde Aufsteiger 1. FC Rielasingen-Arlen 4:0 besiegt. Hätten die Platzherren eine viertes Mal in Serie den Platz als Verlierer verlassen, es wäre eine historische Niederlage gewesen.

Noch nie seit der Fusion zwischen der SVN und den Sportfreunden Neckarsulm im Januar 2009 hat die Sport-Union vier Mal in Folge nicht gepunktet. "Der Sieg war wichtig und völlig verdient", freute sich Marcel Busch. Nicht nur beim NSU-Trainer war das Lachen zurückgekehrt, auch seine Spieler klatschten nach dem Abpfiff mit einem zufriedenen Grinsen ab. "Man hat ab der ersten Minute gesehen, dass die Mannschaft wollte und mit Spielfreude überzeugte. Das war richtig gut", lobte Busch.

Erste Neckarsulmer Chancen schon in den Anfangsminuten

Die Platzherren legten forsch los und kamen in der 2. sowie 8. Minute durch Pasqual Pander und Marco Romano zu ersten Torabschlüssen. Danach tat sich lange Zeit nicht viel. Die NSU kontrollierte Ball und Gegner, hatte zunächst aber Probleme sich weitere Chancen zu erarbeiten. Wenn nicht spielerisch, dann mit Gewalt, dachte sich in der 30. Minute wohl Steven Neupert. Der Mittelfeldarbeiter hämmerte einen Eckball von Maxi Gebert volley durch Freund und Feind hindurch zum 1:0 ins Tor.

Pasqual Pander trifft doppelt zum 3:0

Gegen Ende der ersten Halbzeit folgten die Minuten von Pascal Pander. Im Sommer eigentlich als offensive Mittelfeldkraft auf der Außenbahn und Torvorbereiter geholt, gegen Rielansingen-Arlen aber als Stürmer aufs Feld geschickt, schnürte in der 41. und 44. Minute einen Doppelpack zum 3:0-Pausenstand.
Zuerst schloss Pander den schönsten Neckarsulmer Angriff über David Gotovac, Shpejtim Islamaj und Serhat Ayvaz vor dem leeren Tor erfolgreich ab, um dann noch eine Gotovac-Flanke per Kopf im Netz zu versenken. Es waren seine ersten Oberliga-Tore für die NSU. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit keine einzige Tormöglichkeit für sich zu notieren.

"Wir haben das schon ein paar mal ausprobiert und habe mich auf dieser Position wohl gefühlt, vor allem heute", war auch "Stürmer-Entdeckung" Pander bestens gelaunt. "Der Knoten ist endlich geplatzt. Das war von uns ein richtiger Schritt in die richtige Richtung."

Rielasingen-Arlen nach der Pause offensiver

Die Gäste starteten etwas offensiver ausgerichtet in den zweiten Durchgang und brachten die Sport-Union zunächst das eine oder andere Mal auch in Bedrängnis, aber nicht ernsthaft in Gefahr. Die Hausherren vertrauten der eigenen Defensivstärke und lauerten auf Konter.

Einen davon schloss Islamaj in der 63. Minute mit einem Schuss aus 18 Metern zum 4:0 ab. Neckarsulm hatte somit seine Torausbeute aus den ersten sechs Begegnungen in einem Spiel verdoppelt.
"Ein typischer Stürmer ist er nicht. Wir wussten aber schon, als wie ihn geholt haben, dass er das kann", meinte Busch über seinen vielseitig einsetzbaren Doppeltorschützen. "Wichtig war aber, zu sehen, wie wir als Mannschaft aufgetreten sind."

Für Pander endete der Arbeitstag in der 65. Minute., nachdem er mit seinem lädierten Knöchel umgeknickt war. "Die Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme", gab Pander Entwarnung. Beim Gastspiel in Freiberg hatte er sich beim Warmmachen einen Bänderriss zugezogen, setzte aber nur wenige Tage mit dem Training aus. "Wenn der Knöchel getaped ist, habe ich keine Probleme."
Nun gilt es den Rückenwind mitzunehmen zum SSV Reutlingen. Auch dort will die NSU nächste Woche in der Erfolgsspur bleiben. Das Lachen ist zurück, und es soll bleiben.

Es sprach einiges dafür, dass es ein "Ausgerechnet"-Spiel werden würde. Karlsruher SC gegen SV Sandhausen, das ist ein Spiel mit Brisanz. Hier der Aufsteiger KSC, der in der 22. Zweitliga-Saison weiter von seiner Vergangenheit lebt, dort die Gäste aus der 14 500-Einwohner-Gemeinde, die in acht Jahren zweite Bundesliga eine Marke geworden, als Tabellendritter angereist sind. Und fünf Karlsruhern einst einen Arbeitsplatz boten: Manuel Stiefler, Marco Thiede, Daniel Gordon und Damian Roßbach sowie Trainer Alois Schwartz waren früher 50 Kilometer nördlich für die Sandhäuser aktiv. Und ausgerechnet Manuel Stiefler schoss vor 13 517 Zuschauern das Tor des Abends: Der KSC schob sich dank des 1:0-Sieges, es war der dritte Karlsruher Dreier der Saison, am Freitag zumindest vorübergehend auf Platz sieben der 2. Bundesliga.

"Wir sind gut hinten dringestanden, haben auf Konter gespielt und ein ekliges Tor gemacht - perfekt", sagte der Karlsruher Startelfdebütant Dirk Carlson. Auch Manuel Stiefler debütierte von Beginn an. Er habe sich vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club schon so seine Gedanken gemacht, sagte: "Es war ein besonderes Spiel für mich. Und besonders, das Spiel mit meinem Tor entschieden zu haben." Ausgerechnet Manuel Stiefler.

Ein Stolper-Tor, passend zum Spiel

Der 31-jährige Mittelfeldspieler hatte fünf Jahre lang (bis 2018) für den nordbadischen Nachbarn gespielt und in 82 Spielen fünf Tore geschossen. Am Freitagabend traf er in der 57. Spielminute erst im dritten Versuch, aber dann war der Ball doch an Torhüter Martin Fraisl vorbeigestochert. Philipp Hofmann hatte eine Flanke verlängert. "Darauf hatte ich spekuliert", verriet Zocker Stiefler. Die Gäste waren bedient. Weil sie beim Gegentreffer nur zu zehnt auf dem Platz waren: Rurik Gislason und Manuel Stiefler waren mit den Köpfen zusammen geknallt. Der Isländer musste am Spielfeldrand behandelt werden, Stiefler traf.

"Das ist sehr bitter", schimpfte SVS-Kapitän Dennis Diekmeier. "Die wissen doch selber nicht, wie sie gewonnen haben." KSC-Trainer Alois Schwartz zuckte mit den Schultern und sagte: "Da war viel Krampf und Kampf. Aber wir haben gewonnen. Und es war wichtig, endlich wieder drei Punkte geholt und erstmals in der zweiten Liga kein Tor kassiert zu haben."

Es war ein komisches Spiel. Ein Spiel, das quasi eine Stunde lang Anlauf genommen hatte. Das Duell der Nordbadener (Schwartz: "Es ist zwar badisch, aber ein richtiges Derby ist es nicht") hatte Pep, es fehlte jedoch die Klasse. Tendenziell bestimmten die Gäste die Aktionen, Torraumszenen waren rar. Die besten Chancen der Karlsruher in den ersten 45 Minuten: ein Kopfball von Marvin Pouri (21., der Mittelstürmer stand a im Abseits) und ein Schuss von Philipp Hofmann (27.). SVS-Chancen mit dem größten Torpotenzial: Erik Zenga zog ab (31.) und Kapitän Dennis Diekmeier passte gefährlich nach innen (39.) - in allen vier Fällen waren die überragenden Torhüter Martin Fraisl (SVS) und Benjamin Uphoff (KSC) mit Herz, Hand und Fuß die Spielverderber. Halbzeit. Welche der beiden Mannschaften würde auf der Baustelle Wildparkstadion als erstes ein Stemmeisen finden oder von ihrem Trainer eine Hilfe bekommen, um den Hebel an der richtigen Stelle anzulegen?

Mit dem Tor kippt das Spiel

Der Zufall hat noch immer die größte Durchschlagskraft. Stieflers Treffer fiel aus dem Nichts - und veränderte alles. Das nordbadische Geplänkel - vorbei. "Nach dem 1:0 ist das Spiel auf unsere Seite gekippt", sagte Alois Schwartz. Bis zum Schluss ging es im Wildpark munter hin und her, gab es richtige Chancen auf beiden Seiten. Doch es blieb beim 1:0. Dank des Tores des Abends von Manuel Stiefler. Ausgerechnet Manuel Stiefler.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Carlson - Fröde, Wanitzek, Stiefler (83. Grozurek), Lorenz (88. Camoglu) - P. Hofmann (90.+1 Kobald), Pouri.

SV Sandhausen: Fraisl - Diekmeier, Nauber, Schirow, Paqarada - Linsmayer, Taffertshofer (75. Biada), Zenga (64. Engels), Türpitz (81. Bouhaddouz) - Gslason, Behrens.

Tore: 1:0 Stiefler (57.). Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin). Zuschauer: 13517.

Günter Netzer zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. An diesem Samstag feiert der Mittelfeldstratege, spätere Manager des Hamburger SV, TV-Experte und Unternehmer in der Sportmarketing-Branche seinen 75. Geburtstag. Vor Eröffnung der Sonderausstellung "Günter Netzer - aus der Tiefe des Raumes" im Museum im Mönchengladbacher Borussia-Park stellte sich der frühere Weltstar in Düsseldorf zum Interview.

Herr Netzer, wie ist das Befinden vor Ihrem Ehrentag?

Günter Netzer: Mir geht es wunderbar. Ab und zu klopfe ich auf mein Hirn. Es rieselt zwar überall der Kalk. Jeden Tag tut mir etwas anderes weh. Es gab auch ein paar Operationen - ohne dass ich daran zerbrochen bin. Ich bin demütig, dankbar und privilegiert.

Das Leben hat es also gut mit Ihnen gemeint.

Netzer: Aber man muss auch etwas dafür tun. Ich hatte nicht von A bis Z Glück. Aber: Wir sind Glückskinder. Franz Beckenbauer sagt dasselbe. Wir sind auf der Sonnenseite geboren. Ohne die notwendige Arbeit geht das geschenkte Glück jedoch zugrunde.

Denken Sie in dieser späten Lebensphase an unbedingt noch zu erledigende Dinge?

Netzer: Nicht weil ich die Augen vor dem 75. verschließe - er ist aber kein Anlass, ab jetzt zu denken: Geht es zu Ende? Wann geht es zu Ende? Rückblick zu halten. All diese Dinge existieren nicht. Die Leute sagen: Der ruht zu sehr in sich.

Trifft das zu?

Netzer: Richtig beobachtet! Ein wunderschönes Kompliment! Es gibt keinen neuen Lebensentwurf, keinen Handlungsbedarf, irgendetwas unbedingt noch erleben zu müssen.

Manches Kapitel haben Sie vom Zeitpunkt her überraschend beendet, so das ARD-Zusammenspiel mit Gerhard Delling.

Netzer: Obwohl wir schon neun Jahre nicht mehr auf Sendung sind, sagen Leute: Schade, dass Sie aufgehört haben. Das ist doch viel besser, als: Mensch, das ist ja nicht mehr zu ertragen! Sicher habe ich zu einer anderen Fußballsprache im Fernsehen beigetragen. Aber ich bin selbst mein größter Kritiker. Neu erfinden konnte ich den Fußball auch nicht. Und ich war nicht bereit, für die Öffentlichkeit einen anderen Sprachschatz zu wählen, plakativer, dramatisch oder Effekthascherei zu betreiben. Mit dem Fußballspielen habe ich mit 32 Schluss gemacht. Beim HSV wollte ich nach sechs Jahren als Manager aufhören. Weil kein anderer da war, bis Felix Magath Nachfolger werden sollte, bin ich noch zwei Jahre geblieben. Raus wollte ich früher. Der Fußball hatte all meine Energien abgesaugt: Man würde mich in diesem Fußballgeschäft als Manager oder Vorstandsvorsitzender nicht mehr sehen.

Wäre Trainer etwas für Sie gewesen?

Netzer: Um Gottes Willen! In meinem Leben habe ich immer gewusst, was ich kann. Aber vor allem gewusst, was ich nicht kann.

46 Jahre nach Ihrem Weggang aus Mönchengladbach gibt es im Borussia-Museum eine Ausstellung zu Günter Netzer. Bereuen Sie inzwischen, selbst kein Sammler von Erinnerungen zu sein?

Netzer: Nein! Ich habe nie in der Vergangenheit gelebt, bin ein Gegenwartsmensch, der in der Realität lebt, die Zukunft im Auge.

Wie erklären Sie Ihre anhaltende Popularität?

Netzer: Nur mit dem Gesamtbild, ausgehend vom Fußballspieler über den Manager und Medienmann bis zum Unternehmer. Für einen Fußballspieler sicherlich außergewöhnlich. Im Fernsehen hatten wir etwa die Fähigkeit, auch andere Kreise für Fußball zu interessieren. Beispielsweise haben Frauen uns gemocht. Nicht, weil wir besonders schön aussahen, sondern weil sie das Erklärte verstanden, mitreden konnten. Und nach den Dingen, die ein Leben lang mein Job waren, wurde ich in der völlig anderen Aufgabe als Unternehmer ebenfalls erfolgreich.

Schon als Fußballstar waren Sie Unternehmer.

Netzer: Bei Länderspielen hörte ich, was die Bayern und und andere verdienten - das Drei- oder Vierfache. Also habe ich unserem Manager Helmut Grashoff vorgeschlagen, mein Geld auch mit anderen Dingen zu machen: mit Stadionzeitung, Werbeverlag, Versicherungsagentur. Und Disko. Kurz vor der Eröffnung habe ich Trainer Weisweiler informiert und eingeladen. Seine Worte: Das ist das Ende! Weil er dachte, ich würde nächtelang am Tresen sitzen, flaschenweise Whiskey und Wodka trinken. Aber von da an hatte ich meine beste Zeit, war zweimal "Fußballer des Jahres", ging zu Real Madrid, wir wurden Europameister. Die Diskothek hat eher geholfen als geschadet.

Hennes Weisweiler kam nicht in die Disko, aber der ehemalige Bundestrainer Sepp Herberger.

Netzer: Ich hatte gesagt: Elf Freunde müsst ihr sein, dieser Kokolores ist vorbei. Nach einem Spielbesuch in Mönchengladbach wollte er hören, wie ich diese Aussage erkläre. Ein imponierender Fußballphilosoph mit ganz knappen Formulierungen und Thesen, die heute noch gültig sind. Etwas ganz Großes.

Und Hennes Weisweiler?

Netzer: Ein grandioser Trainer. Weisweiler hat mich gemacht. Er hat mir Freiheiten gegeben, aber nicht gedroht: Wenn dein Spiel darunter leidet, wirst du mich kennenlernen. Dieser Typ war schlau, ein toller Psychologe.

Mitspieler nannten Sie "King".

Netzer: Sicher war ich der bekannteste Spieler der Mannschaft. Vielleicht war ich auch ihr bester. Eine gewisse Portion Egoismus gehört zu großen Fußballspielern. Was ich aber nicht toleriere, ist persönlicher Egoismus. Dass man nur für die Galerie spielt und sich nach einer Niederlage als bester Mann feiern lässt. Mein Egoismus war sicher teilweise vorhanden, aber ich war für die Mannschaft da. Also kein Anachronismus: Der predigt Wasser und säuft Wein.

Würden Sie etwas anders machen?

Netzer: Unabhängigkeit war immer das von mir angestrebte höchste Gut. Rechts und links gab es aber Enttäuschungen, Desaster. Oft bin ich auf die Schnauze gefallen, habe daraus gelernt und schnell vergessen, um verpassten Chancen nicht nachzutrauern.

Ihre beste Entscheidung?

Netzer: Privat sicher meine Frau.

Die Führungsspieler funktionieren. Die erfahrenen Manuel Hofmann, Boris Nzuzi und Michael Kleinschrodt bilden derzeit eine ganz starke Achse beim Verbandsligisten FSV Hollenbach. Dazu kommt der rechte Außenverteidiger Dennis Hutter, der für Stabilität aber auch gefährliche Standards sorgt. Aber an den Routiniers allein liegt der gute Saisonstarts mit vier Siegen aus sechs Spielen und Rang zwei mit 13 Punkten nicht. Auch die jungen Nachrücker erledigen ihre Aufgaben meist zur Zufriedenheit des Trainerteams Martin Kleinschrodt/Jens Breuninger.

Zuversichtlich aber auch mit einem gewissen Anspruch fahren die Hollenbacher nun am Sonntag (Spielbeginn 15 Uhr) zum Aufsteiger TSV Heimerdingen. "Wenn man das Gefühl hat, dass das, woran man ein Jahr gearbeitet hat, Früchte trägt, ist es einfach schön", sagt Kleinschrodt. "Es waren vergangene Saison schon noch Zufallsprodukte. Jetzt sieht man aber eine Entwicklung." Gerade im Spielaufbau ist mehr Struktur vorhanden. "Wir geben unserem Spiel eine Marke", sagte Kleinschrodt. Er sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial: "Im Zweikampf, im Abwehrverhalten müssen wir schon noch zulegen. Wir mussten in der Defensive aber auch umbauen. Aber auf jeden Fall steht jetzt der Grundstein. Darauf können wir noch einzelne Bausteine draufpacken."

Hollenbacher dürfen nicht nachlässig werden

Zwar nicht unbedingt draufpacken muss der FSV Hollenbach am Sonntag, aber er darf keinesfalls nachlassen und schon gar nicht nachlässig werden. Zwar ist der nächste Gegner Heimerdingen noch ohne Punkt in der Verbandsliga, doch der Aufsteiger scheint sich langsam an die neue Klasse zu gewöhnen. Gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen setzte es erst kurz vor dem Ende mit dem 1:2 den Niederschlag. "Die haben noch nicht gewonnen und sehr viele Gegentore kassiert", sagt Kleinschrodt. "Aber es war zuletzt die Tendenz dazu da, dass sie stabiler stehen." Im 4-5-1 verteidigte Heimerdingen gegen Calcio passabel und hatte selbst einige Möglichkeiten. Starkreden möchte Kleinschrodt den Gegner aber keinesfalls. "Mit unserem Anspruch, unter den Top Fünf spielen zu wollen, müssen wir gegen die gewinnen wollen. Das wird sicher ein Abwehrbollwerk sein. Jetzt gilt es, den Jungs Maßnahmen mitzugeben, wie wir die knacken", sagt der FSV-Coach. In den ersten sechs Spielen gelang es, jede Defensive auszuhebeln. Schon 20 Tore wurden erzielt.

Beim FSV wird mit dem Toreschießen abgewechselt

"Gut ist, dass wir schwer zu berechnen sind", sagt Kleinschrodt. Damit ist Hollenbach auch sehr schwierig zu verteidigen. "Vor der Runde sind uns ein paar gute Einzelspieler weggebrochen, doch von den anderen spielt jeder Einzelne zehn Prozent besser", sagt Kleinschrodt. Trug Fabian Czaker in der vergangenen Saison noch die Hauptlast im FSV-Angriff, wird nun eben mit dem Toreschießen abgewechselt. Zur Not hilft ein Standard. "Mit diesem Selbstbewusstsein gehen wir auch ins Spiel", sagt Kleinschrodt. Aber auch mit dem Bewusstsein, dass die offensive Spielweise auch ihre Risiken birgt. Kleinschrodt: "Wir haben zu viel zugelassen. Daran müssen wir arbeiten. Bei unserer Spielweise dürfen wir keine blöden Ballverluste haben, sonst wird es gefährlich."

Trainer Martin Kleinschrodt ist zufrieden

Bisher zeigt sich der Trainer zufrieden, weil die Mannschaft seine Vorgaben umsetzt oder es zumindest versucht: "Da tritt keiner aus der Reihe, das gefällt mit. Die taktischen Dinge, wie wir zu Toren kommen, sind einstudiert. Mir gefällt, dass das, was wir letzte Saison angefangen haben, forciert wurde. Die Laufwege sind automatisiert. Außerdem sind alle heiß aufs Kicken. Jeder hat Bock."

Eine seiner Hauptaufgaben ist es jetzt, die Spieler bei Laune zu halten. Denn der Kader ist ebenso ausgeglichen wie dünn. Viele Langzeitverletzte können sich die Hollenbacher nicht leisten. Durch die positive Personalsituation versucht Kleinschrodt zu rotieren, damit jeder seine Einsatzzeiten bekommt. Aber auch das mit Maß und Ziel, zu viele Veränderungen würden auch nicht gut tut.

Am Sonntag muss er eventuell umdenken und umbauen. Denn mit Felix Gutsche (Knöchelprellung bei der zweiten Mannschaft), Sebastian hack (Magen-Darm) und Torben Götz (Mittelfußdehnung) sind alle drei Mittelstürmer fraglich. "Ich hätte aber schon eine Idee, sollten alle ausfallen", sagt Kleinschrodt. Ebenfalls etwas kürzer treten unter der Woche mussten die angeschlagenen Fabian Schuler und Marcel Karausch sowie Robin Dörner (Beruf).

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