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Noch ist der VfB im grünen Bereich

Der zuletzt auf Platz elf abgerutschte Aufsteiger spielt am Sonntag beim FC Augsburg. Der Vorsprung auf die beiden direkten Abstiegsplätze ist sehr komfortabel - zu komfortabel?

Pellegrino Matarazzo redet nicht drumherum. "Das Gefühl ist alarmierend", sagt der Trainer des VfB Stuttgart. Aber er meint damit nicht die beiden jüngsten Bundesliga-Niederlagen seiner Aufsteiger-Truppe gegen RB Leipzig (0:1) und zuvor beim VfL Wolfsburg (0:1). Matarazzo spricht über die politischen Unruhen in seiner Heimat USA mit dem Sturm aufs Kapitol als düsterem Schock-Moment.

Wenn er auf die Bundesliga-Tabelle schaut, muss sich der VfB-Trainer keine übermäßigen Sorgen machen. Zwar ist die Stuttgarter Mannschaft zuletzt auf Platz elf abgerutscht, doch weil der Tabellenletzte Schalke (4 Punkte) und der Vorletzte Mainz (6) bislang fast nichts hinbekommen haben in dieser Saison, ist der Vorsprung des VfB (18) auf die beiden direkten Abstiegsplätze sehr komfortabel.

Matarazzo gibt zu: Zu sicher fühlen, könnte eine Gefahr sein

Zu komfortabel womöglich? Fühlen sich die Stuttgarter Profis zu sicher und haben deshalb an Biss verloren? "Das Gefühl habe ich noch nicht", sagt Pellegrino Matarazzo. Er gibt allerdings zu: "Zu sicher fühlen, könnte eine Gefahr sein."

Vor der Partie am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) beim einen Punkt besser gestellten Tabellennachbarn FC Augsburg betont der Trainer: "Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, weiter Gas zu geben."

Augsburg ist von den Bundesligatrainern hoch respektiert

Leicht wird das allerdings nicht, denn der FCA ist ein schwer zu knackender Gegner, hoch respektiert von den Trainern in der Bundesliga. "Augsburg ist die Mannschaft, die am kompaktesten steht", beschreibt Pellegrino Matarazzo die Schwierigkeit der Aufgabe. "Es wird kein Spaziergang."

Der FCA steht gewöhnlich tief hinten drin, lauert auf Konter und kann aus wenig viel machen. "Es ist eine extrem effektive Spielweise, die die haben", macht Matarazzo deutlich.

Zwischen zwei Niederlagen liegt der Pokal-Sieg gegen Freiburg

Zuletzt haperte es beim VfB Stuttgart in der Offensive. Doch die beiden Nullnummern in Wolfsburg und gegen Leipzig sind für den Trainer kein Grund zu erhöhter Wachsamkeit. "Fakt ist, wir hatten zwei sehr gute Gegner." Da sei "alles aus meiner Sicht noch im grünen Bereich". Zumal Matarazzo das zwischen den Niederlagen in Wolfsburg und gegen Leipzig liegende Heim-1:0 mit in der Rechnung hat. "Man darf das Pokalspiel gegen Freiburg nicht vergessen, das wir gewonnen haben."

Intensiv aufgearbeitet hat der VfB-Trainer die beiden 0:1-Partien gleichwohl. "Ich hadere sehr lange mit Niederlagen." Aber: "Durch Niederlagen kann man viel lernen." Darum geht es nun.

Kein Übermut bei Torhüter Gregor Kobel

Jetzt soll ein Entwicklungsfortschritt in der Begegnung beim FC Augsburg erkennbar werden. Und Pellegrino Matarazzo setzt am Sonntagnachmittag erneut auf die Topform seines Torwarts Gregor Kobel, der zuletzt viel Lob zu hören bekam. Dass Kobel psychologisch abheben könnte, fürchtet er gar nicht. "Gregor macht einen sehr balancieren Eindruck. Ich habe nicht das Gefühl, dass er übermütig wird."

Andreas Öhlschläger
Obenauf? Der VfB Stuttgart (hier Silas Wamangituka, rechts, gegen Leipzigs Dani Olmo) könnte den Tabellennachbarn FC Augsburg mit einem Sieg überholen.
Obenauf? Der VfB Stuttgart (hier Silas Wamangituka, rechts, gegen Leipzigs Dani Olmo) könnte den Tabellennachbarn FC Augsburg mit einem Sieg überholen. (Foto: dpa)

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