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Als Favorit will der VfB nicht ins Prestigeduell gegen Hoffenheim gehen

Der VfB Stuttgart hat seit sechs Spielen nicht verloren, steht in der Tabelle auf Platz acht. Bei der coronageplagten TSG Hoffenheim läuft es hingegen in der Bundesliga nicht gut. Aber VfB-Trainer Matarazzo ist dennoch zurückhaltend.

Die Frage kommt zweimal. Die Antwort bleibt dieselbe. "Ich sehe uns nicht als Favorit", sagt Pellegrino Matarazzo. Vor dem badisch-schwäbischen Prestigeduell bei der TSG Hoffenheim hat der Trainer des VfB Stuttgart jede Chance genutzt, die sich ihm in der Video-Pressekonferenz geboten hat, um den Bundesliga-Nachbarn aus dem Kraichgau mit positiven Worten zu umschmeicheln. "Hoffenheim hat einen sehr guten, breiten Kader, der international Erfolge gefeiert hat."

Stimmt. Drei Spiele gab es in der Europa League. Und drei Siege der TSG. Aber in der Bundesliga ist der Trend absolut negativ. In den letzten fünf Spielen setzte es vier Hoffenheimer Niederlagen. Das Remis in Bremen macht die Bilanz nicht wirklich besser. Der VfB hat nur zum Ligastart verloren, es war das 2:3 gegen Freiburg. Seitdem ist der Aufsteiger in sechs Partien ungeschlagen.

Ein Lob für den Hoffenheimer Kader

Die Stuttgarter stehen mit zehn Punkten auf Platz acht der Tabelle, die Hoffenheimer mit sieben Zählern auf Rang 13. Aber die Favoritenrolle will Pellegrino Matarazzo partout nicht übernehmen. "Nein." Auch die enormen Coronavirus-Personalprobleme der TSG ändern nichts an der Zurückhaltung des VfB-Trainers. "Man darf die Breite des Hoffenheimer Kaders nicht unterschätzen."

In der Stuttgarter Mannschaft sind bislang "alle negativ getestet worden". Matarazzo freut sich darüber. Beim VfB gebe es "keine Aufregung" wegen des Virus. Doch das kann sich schnell ändern, allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz. Borna Sosa und Darko Churlinov waren mit den U21-Nationalmannschaften von Kroatien und Nordmazedonien unterwegs. Dort gab es jeweils zahlreiche Coronafälle. Die beiden VfB-Profis wurden deshalb nach ihrer Rückkehr von der Mannschaft separiert, trotz negativer Erst-Tests.

Gonzalez kommt spät, aber mit breiter Brust

Die Stuttgarter Topstürmer Nicolas Gonzalez und Sasa Kalajdzic werden erst an diesem Freitag von ihren Länderspiel-Reisen zum VfB zurückkehren. Gesund? Und fit? Keiner weiß es ganz genau. Matarazzo demonstriert Gelassenheit. "Wenn beide sich nicht wohl fühlen", habe man andere Möglichkeiten. Dann käme es wohl auf Silas Wamangituka, Mateo Klimowicz oder Tanguy Coulibaly an. Man sei "für alle Situationen gewappnet", versichert der Trainer. Sein großer Kader bietet tatsächlich viele Optionen. Personell wie auch spieltaktisch. Matarazzo hat in der Vorbereitung versucht, "Lösungen zu finden", die unabhängig von bestimmten Konstellationen in der Aufstellung funktionieren können.

Nicolas Gonzalez wird geschlaucht aus dem Flieger steigen. Er war mit der argentinischen A-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gefordert - und mit je einem Tor in den beiden Partien auch sehr erfolgreich. Der 22-Jährige ist nach dem Verletzungs-Aus in der Saisonvorbereitung des VfB wieder nah dran an seiner Topform.

Zuletzt beim 2:2 gegen Frankfurt war er der herausragende Spieler auf dem Platz. Pellegrino Matarazzo lacht, als er auf den Tore-Lauf des Argentiniers angesprochen wird. Erst beim VfB mit zwei Elfmeter-Treffern, dann auch im Nationaltrikot. "Ich gehe davon aus, dass er eine breite Brust mitbringt - aber ich glaube, er hat sie schon gehabt."

Das größte Risiko für den Stuttgarter Erfolg liegt in der defensiven Schwäche bei Standardsituationen. Der Trainer scheut das Thema nicht. "Wenn man die Anzahl an Standard-Gegentoren sieht, muss auch ein Mangel da sein." Matarazzo verspricht aber, dass es "in den nächsten Wochen eine Stabilisierung" geben werde. "Wir sind dran."

Andreas Öhlschläger
Fit zurück? Nicolas Gonzalez ist heiß. Auch im Nationaltrikot trifft er.
Fit zurück? Nicolas Gonzalez ist heiß. Auch im Nationaltrikot trifft er. (Foto: dpa)

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