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Spannende Wochen für Verbandsligist Hollenbach

Der FSV muss in den nächsten Spielen ohne vier Offensivkräfte auskommen: Beim Heimspiel und Verfolgerduell gegen den SSV Ehingen-Süd.

Es wird ein interessanter, spannender Monat für den Verbandsligisten FSV Hollenbach. Vielleicht sogar ein vorentscheidender. Es wird sich zeigen, wie stark der Kader in der Breite wirklich besetzt ist. Stürmer Sebastian Hack fällt schon seit der Vorbereitung aus. Und zu den verletzten Offensivkräften Michael Kleinschrodt (Innenbandanriss im Knie/vier Wochen Ausfallzeit), Hannes Scherer (Haarriss im Fußknochen/vier Wochen) gesellte sich noch Lorenz Minder (Innenbandanriss/vier Wochen) hinzu.

Minder wurde - wie Scherer und Kleinschrodt eine Woche davor gegen Sindelfingen - nun am vergangenen Wochenende in Neu-Ulm im Zweikampf verletzt. "Wir sind die fairste Mannschaft der Liga und werden getreten", ärgert sich Trainer Martin Kleinschrodt. "Das muss jetzt auch mal andersrum gehen." Dies ist keine Aufforderung zum unfairen Spiel, aber durchaus zu mehr Aggressivität.

Hollenbacher müssen die Ärmel hochkrempeln

Es könnten nun böse Wochen für den FSV werden, in denen es darum geht, den Anschluss an die Verbandsliga-Spitze nicht zu verlieren. Wenn es gelingt, so dezimiert an Essingen und Berg dran zu bleiben, kann es ein positives Signal für den Rest der Saison werden. "Es hilft nichts", sagt Trainer Martin Kleinschrodt. "Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln und uns dagegenstemmen. Auch wenn viele ausfallen. Wenn Corona nicht wäre, müssten wir jetzt noch enger zusammenrücken."

Am Samstag um 15.30 Uhr ist nun mit dem SSV Ehingen-Süd ein unberechenbarer Gegner zum Verfolgerduell der Gast in der Jako Arena. Die Ehinger zählten vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis. Nach durchwachsenem Saisonstart hat sich die Mannschaft aber langsam stabilisiert, gewann in der Liga zuletzt drei Mal in Folge und steht mit 19 Zählern auf Rang vier - einen Platz und zwei Punkte hinter Hollenbach. "Das ist jetzt ein Top-Gegner. Wir sind gewarnt. Ehingen hat eine junge aber eingespielte Mannschaft. Da wird uns alles abverlangt", sagt Kleinschrodt. "Die kennen sich, das ist ihre Stärke. Man darf die nicht ins Rollen kommen lassen. Die sind auch etwas vergleichbar mit uns." Dies unterstreicht auch die Statistik. Hollenbach hat ein Torverhältnis von 26:10, Ehingen von 27:12. Es treffen also zwei offensiv starke Teams aufeinander, die gleichzeitig eine stabile Defensive haben.

FSV-Kicker sind die braven Buben der Verbandsliga

Allerdings spielt Ehingen deutlich robuster - vergleichbar mit dem Hollenbach vor drei, vier Jahren. Denn mit erst neun gelben Karten sind die Hollenbacher die braven Buben der Verbandsliga, stehen in der Fairnesstabelle auf Rang eins. Ehingen-Süd hat bereits 23 Verwarnungen und zwei Gelb-Rote Karten gesehen.

Doch die Probleme der Hollenbacher liegen derzeit woanders. Die Ergebnisse waren nicht gerade konstant. Zuletzt setzte es eine Niederlage, einen Sieg und am vergangenen Samstag ein Unentschieden. Gegentore wurden meist durch eigene Fehler kassiert. "So haben wir mindestens vier Punkte verloren", sagt Kleinschrodt. Beim 1:1 in Neu-Ulm fehlte zudem ohne Kleinschrodt und Scherer die nötige Kaltschnäuzigkeit, um nach der 1:0-Führung nachzulegen. "Es ist klar, dass durch die Ausfälle nicht mehr alle Automatismen greifen", sagt Kleinschrodt. "Aber die Jungs geben alles, sie wollen, sie machen, sie tun. Deshalb tut es mir auch für sie leid, wenn sie etwas liegen lassen." Deshalb gillt es die eigenen Fehler zu minimieren. "Wir müssen sie stattdessen beim Gegner erzwingen."

Pokalniederlage für Ehingen

Der nächste Gegner Ehingen, war am Dienstag bereits im Einsatz. Und zwar im Viertelfinale des württembergischen Verbandspokals. Im Achtelfinale hatte der SSV den Oberligisten TSV Ilshofen aus dem Rennen geworfen. Nun war gegen den Regionalligisten SSV Ulm Endstation. Das dürfte die Motivation der Gäste für das Verbandsliga-Verfolgerduell aber eher gestärkt, als gedämpft haben.

Marc Schmerbeck
Die Personallage des FSV Hollenbach ist angespannt. Gegen Ehingen kommt es auch auf die Standards von Robin Dörner (li.) und Dennis Hutter an.
Die Personallage des FSV Hollenbach ist angespannt. Gegen Ehingen kommt es auch auf die Standards von Robin Dörner (li.) und Dennis Hutter an. (Foto: Marc Schmerbeck)

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