News

Auf den Spuren von Niklas Süle: Hoffenheims Maximilian Beier

Nachwuchstalent Maximilian Beier hat mit 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt für die TSG Hoffenheim gegeben, muss sich aber vorerst noch gedulden.

Alleine mit dem Auto unterwegs sein, das darf man mit 17 Jahren, drei Monaten und 22 Tagen noch nicht. Aber sein Bundesliga-Debüt gegeben. Am vergangenen Samstag hat Maximilian Beier erstmals in einem Bundesligaspiel das Trikot der TSG 1899 Hoffenheim getragen. In der 88. Minute wurde der junge Stürmer beim 0:1 gegen den SC Freiburg eingewechselt.

"Er kam rein ohne Angst und mit viel Mut", sagt TSG-Coach Alfred Schreuder über den Youngster.

In Freiburg gehörte Beier zum Spieltagskader, weil Andrej Kramaric und Sargis Adamyan verletzt fehlten. "Er hat ein bisschen Glück gehabt", sagt Alfred Schreuder. Nun könnten die beiden gestandenen Offensivkräfte an diesem Samstag (15.30 Uhr, Sky) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg zurückkehren. Beier dürfte deshalb am Samstag (11 Uhr) mit der U19 bei Bayern München ran - und später den Profis im TV zuschauen. Für Schreuder ist es nun ein ganz wichtiger Test, wie sich Beier in der Hoffenheimer U19 bewährt. Bloß nicht abheben, zum Höhenflug ansetzen wegen ein paar Minuten Männer-Fußball auf allerhöchstem Niveau.

Torjäger in der U19

"Wenn man in der U19 auch Professionalität zeigt, dann verdient man es", sagt Schreuder und macht klar, dass er Beier im Blick hat. Der Torjäger soll weiter ab und an bei den Profis mittrainieren und Spielpraxis in der U19-Bundesliga sammeln. Dort hat der ehemalige Jugendspieler von Energie Cottbus in dieser Saison in 14 Spielen zehn Tore geschossen und vier Vorlagen beigesteuert.

"Seine Zeit bei Hoffenheim wird noch kommen. Wenn die Chance da ist, werden wir ihn bringen", sagt Schreuder über die Perspektive des Offensiv-Talents. Beier hat einen Vertrag bis 2023. Es wird bestimmt nicht bei ein paar Minuten Bundesligapraxis bleiben für den 1,83-Meter-Stürmer.

Süle stand bei einem Debüt unter größerem Druck

Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass Beier als jüngster TSG-Spieler einen gewissen Niklas Süle abgelöst hat. Der war bei seinem Debüt auch 17 Jahre alt, nur rund vier Monate älter als Beier. Heute kickt er bei Bayern München, ist Nationalspieler. Bei seiner Premiere für die TSG stand Süle am 33. Spieltag der Saison 2012/13 allerdings unter wesentlich größerem Druck.

"Der 17-jährige Debütant Niklas Süle sah in der Innenverteidigung bei den Toren von Heung Min Son (18.) und Dennis Aogo (35.) schlecht aus", hieß in dieser Zeitung damals über jenen 11. Mai 2013 und das 1:4 gegen den Hamburger SV mit Süles ersten Bundesliga-Minuten.

Die TSG 1899 hatte größere Sorgen. Existenziellere, war praktisch abgestiegen. Der Rest ist bekannt. Das Wunder von Dortmund, der Klassenerhalt in der Relegation. "Mit 17 darf ich noch keinen Alkohol trinken", grinste Süle nach dem 2:1-Sieg in Kaiserslautern, der den Klassenerhalt perfekt machte.

Florian Huber
Enttäuscht nach dem Schlusspfiff: Maximilian Beier (rechts) mit seinen Hoffenheimer Teamkollegen Jacob Bruun Larsen und Christoph Baumgartner.
Enttäuscht nach dem Schlusspfiff: Maximilian Beier (rechts) mit seinen Hoffenheimer Teamkollegen Jacob Bruun Larsen und Christoph Baumgartner. (Foto: imago images)

zurück alle News

Error message here!

Error message here!

Passwort vergessen?

Registriere dich (natürlich kostenlos) und werde Teil der fussball-in-bw.de-Community!

Als Rasen-Reporter kannst du:
- Bilder und Videos hochladen
- Spielberichte veröffentlichen
- Ticker schreiben
- und vieles mehr.
Gestalte fussball-in-bw.de, dein Portal für den Amateurfussball der Region, mit!

Error message here!

Error message here!

Error message here!



Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung sowie unsere Informationspflichten.

Passwort vergessen?
Trage die Email Adresse, mit der du dich registriert hast, in das Feld ein. Du erhältst dann einen Link, über den du dein Passwort zurücksetzen kannst.

zurück zur Anmeldung

schließen