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Hogen verlängert beim VfR Gommersdorf um ein weiteres Jahr

Der Trainer des VfR Gommersdorf bleibt dem Verein auch in der nächsten Saison erhalten. Peter Hogen hat für ein weiteres Jahr verlängert - und zwar unabhängig von der Liga. Mit ihm bleibt auch der spielende Co-Trainer Tobias Scheifler.

Die Entscheidung fiel Peter Hogen nicht allzu schwer. Frühzeitig signalisierte er den Verantwortlichen des VfR Gommersdorf, dass er gerne eine weitere Saison bleiben würde. Egal ob in der Verbands- oder Landesliga. Zudem wird Tobias Scheifler an seiner Seite der spielende Co-Trainer bleiben. Die Vereinsverantwortlichen nahmen das gerne an. "Der Trainer ist schon eine wichtige Personalie bei uns", sagt Team-Manager Jörg Olkus.

DIe wichtigen Faktoren stimmten

"Im Verein herrscht ein gesundes Umfeld in Gommersdorf und sportlich ist es auch einigermaßen in Ordnung. Es ist ein rühriger Verein, in dem alle versuchen, an einem Strang zu ziehen. Das hat mir schon in meinem ersten halben Jahr hier gefallen", sagt Hogen. "Außerdem passt die Zusammenarbeit mit den Team-Managern Daniel Gärtner und Jörg Olkus und das Verhältnis zur Mannschaft war auch o.k. Das sind die Fakten, die auch stimmen müssen."

Und diese haben ihn trotz des Anfahrtsweges aus Mosbach zum Bleiben bewogen. "Die Fahrstrecke ist nicht ohne, aber es ist planbar, weil es normalerweise keine Staus gibt", sagt Hogen. Das sei zu seiner Zeit beim Oberligisten SV Spielberg anders gewesen. Durch Baustellen steckte er immer wieder fest. Und immer, so wie Hogen bei der Spvgg Neckarelz, im Wohnort zu trainieren, geht eben nicht.

Fünf Wochen Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte

Am 28. Januar bittet er seine Mannschaft dann zum ersten Training in der Wintervorbereitung auf den Platz. Fünf Wochen dauert es dann noch bis zum ersten Spiel der zweiten Saisonhälfte am 1. März zu Hause gegen den FC Olympia Kirrlach. Und Hogen wird sein Team bis dahin sicherlich fordern. Denn: "Wir haben ja noch alle Optionen", sagt der Trainer. "Wir haben uns die Möglichkeit eröffnet, den Klassenerhalt zu schaffen."

So gut wie jetzt (18 Punkte/Platz 14) standen die Gommersdorfer in einer Verbandsliga-Winterpause selten da. In der Saison 2015/16 waren es 21 Punkte nach 17 Spieltagen, am Saisonende 34 - allerdings in einer 16er-Liga. "Das war unter Thorsten Plasch", erinnert sich Vorstandsmitglied Eugen Bartl. "Am Ende sind wir dann über die Relegation abgestiegen."

34 Punkte dürften in dieser Saison bei 18 Mannschaften in der Liga nicht zur Relegation reichen. Aber der Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Gommersdorfer wirklich noch alle Möglichkeiten haben. Derzeit stehen sie auf dem Relegationsplatz, aber Rang zehn (FC Zuzenhausen) ist nur vier Punkte entfernt.

"Wenn wir keine gravierenden Verletzten haben, ist alles möglich", sagt Hogen. Ungern denkt er an die Phase Mitte der Vorrunde, als einige Ausfälle für hohe Niederlagen sorgten. Ungern blickt er auch auf das unnötige 1:2 gegen den direkten Konkurrenten Friedrichstal zurück, da sein Team das bessere war.

Geglückte Personal-Entscheidungen bringen Erfolg

Lieber redet Hogen über geglückte Personalentscheidungen. So funktionierte er Felix Schmidt vom Mittelfeldspieler zum Stürmer um - mit Erfolg. Mit elf Treffern steht er auf Rang vier der Torjägerliste. "Dazu hat Felix noch einige Assists. Er ist der Top-Gewinner von allen gewesen", sagt Hogen und fügt lapidar hinzu: "Wir haben es probiert und es hat gefruchtet."

Gefruchtet hat es auch in die andere Richtung: Offensivmann Tom Stöckel wurde kurzerhand auf die rechte Abwehrseite beordert. "Er hat da viel Dynamik reingebracht", sagt Hogen.

Bitter war hingegen, dass Dennis Herrmann lange nicht zur Verfügung stand und steht, da er sich beruflich nach Österreich orientierte. "Er war schon ein Stabilisator", sagt Hogen. Doch auch dieser Ausfall wurde schließlich kompensiert. Nun hofft der Trainer auf einen ordentlichen Start aus der Winterpause - auch wenn bis dahin noch einige Wochen vergehen.

"Das ist diese Saison schon eine komische Liga. Da sind einige Mannschaften dabei, die Oberliga-Format haben. Gegen die ist es für einen Verein wie unseren schwer zu bestehen. Mit uns bin ich zufrieden, aber eben nicht komplett. " Trainer finden eben immer Ansätze zur Kritik - nicht nur bei Abstiegskandidaten.

Sextett bleibt in der Verantwortung

Volles Vertrauen haben die Verantwortlichen des VfR Gommersdorf in die Trainer der noch laufenden Runde, denn das Trainer-Sextett der Gommersdorfer wird auch in der kommenden Saison das Sagen im sportlichen Bereich der Aktivenmannschaften haben. Dies gab Teammanager Daniel Gärtner nach seinem Tätigkeitsbericht an der 76. Jahreshauptversammlung bekannt. Neben Hogen/Scheifler bei der ersten Mannschaft wird die Kreisliga-Mannschaft weiter von Fabian Stöcklein und Michael Lieb trainiert. Das Trainer-Duo der dritten Mannschaft, Michael Pitz und Maximilian Schäfer, hat ihr Ja-Wort für die nächste Spielzeit ebenfalls gegeben. eb

Marc Schmerbeck
Peter Hogen hat beim Verbandsligisten VfR Gommersdorf für eine weitere Saison zugesagt. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.
Peter Hogen hat beim Verbandsligisten VfR Gommersdorf für eine weitere Saison zugesagt. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit. (Fotos: Marc Schmerbeck)

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