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Hollenbacher Personal-Planungen laufen auf Hochtouren

Hollenbachs Manager Karl-Heinz Sprügel ist derzeit in Vertragsgesprächen. In Stürmer Hannes Scherer ist dem FSV ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Ab Sommer bringt er Regionalligaerfahrung mit.

Es ist die Zeit der Gespräche. Reden, reden, reden. Doch Karl-Heinz Sprügel, Manager des FSV Hollenbach, hat schon einige Vertragsverhandlungen mit Spielern des aktuellen Kaders erledigt. Und die meisten auch zur Zufriedenheit. Sprügel hat gerne früh Klarheit, was diese Dinge anbelangt. So konnte er schon einige Spieler auch für nächste Saison an den Verein binden.

Mit Hannes Scherer konnte Sprügel auch bereits einen Neuzugang für die nächste Saison präsentieren. Der 22-jährige Stürmer spielt seit 2016 für die TSG Balingen und sammelte damit Oberliga- und auch Regionalligaerfahrung. Für die Spvgg Greuther Fürth spielte Scherer in der B- und A-Jugend-Bundesliga.

Damit dürfen sich die Hollenbacher auf einen gut ausgebildeten Offensivmann freuen, der aus dem Landkreis Ansbach stammt und wieder zurück in die Region wollte. "Er passt einhundertprozentig zu uns", sagt Sprügel. "Das ist ein super Typ, der dann auch bei Jako arbeiten wird. Dies war auch eine Komponente, die den Ausschlag für den Wechsel gab." Der 1,82 Meter große Scherer kam bei der TSG Balingen in 60 Oberliga-Einsätzen auf 16 Treffer und in 36 Regionalliga-Einsätzen auf sechs Tore.

Allerdings kassierte der Manager auch schon eine Absage. Und zwar schon für den Winter. Beim EBM-Papst-Turnier stürmte Offensivmann Baris Yerlikaya schon für seinen neuen Club, den Landesliga-Zweiten Spvgg Satteldorf. "Es war sein Wunsch", sagt Sprügel. "Er hat ein Studium begonnen und erhofft sich dort mehr Einsatzzeiten. Wir haben ihn ungern gehen lassen, weil ich denke, seine Entwicklung ist noch nicht am Ende. Ich denke, für Satteldorf ist er eine riesige Verstärkung."

Leistungsträger haben bereits verlängert

Ansonsten sei er mit den Vertragsgesprächen zufrieden. Mit Manuel Hofmann ist es gelungen, eine wichtige Stütze zu halten - als spielender Co-Trainer, wie bisher auch. "Außerdem haben Samuel Schmitt, Lorenz Minder, Arne Schülke, Boris Nzuzi zugesagt", gibt Sprügel bekannt. Jonas Limbach und Marius Uhl, die beide aus der eigenen Jugend kamen, hatten noch Vertrag. Zusagen - aber noch keine Unterschriften - gab es von Philipp Hörner, Christoph Rohmer und Noah Krieger. Damit steht bereits ein starkes Grundgerüst für die nächste Saison. "Es fehlen nicht mehr viele", sagt Sprügel. "Ich habe ja auch noch nicht mit allen gesprochen." Zudem würden auch gerne einige Spieler der eigenen A-Jugend im Verein bleiben.

Spätestens im Trainingslager vom 5. bis 9. Februar will der Manager dann weitere Personalentscheidungen erledigt haben. Im Idealfall alle.

Für die Rückrunde gibt er das Ziel aus, den zweiten Platz verteidigen zu wollen. "Unsere Truppe ist so jung und stark wie in letzter Zeit selten", sagt Sprügel. Und damit sind auch die Ansprüche in Hollenbach wieder gestiegen. Die gezeigten Leistungen und die Entwicklung seit dem Abstieg aus der Oberliga machen Lust auf mehr. "Wenn nichts Gravierendes passiert, muss es unser Ziel sein, in den nächsten beiden Jahren wieder in die Oberliga aufzusteigen", sagt Sprügel. "Ob es dann klappt, ist wieder etwas anderes." Planbar sind Aufstiege nur schwer. Abgehakt haben die Hollenbacher auch diese Saison noch nicht. Zumindest der Relegationsplatz scheint für den Tabellenzweiten realistisch - wenn sich keine Führungsspieler langfristig verletzen. "Wir wollen zumindest bis zum Ende um Platz zwei mitspielen. Die Chance dazu ist jedenfalls da", sagt Sprügel. Die Konkurrenz ist groß. Sechs Teams sind noch im Rennen, dazu kommt der Spitzenreiter TSG Backnang, der sich mit sieben Punkten etwas abgesetzt hat.

"Wenn man betrachtet, wie viele Spieler wir aus dem eigenen Nachwuchs im Kader haben, sieht man, welch überragende Arbeit in der Jugendarbeit geleistet wird. Wir ernten nun, was wir gesät haben. Die Mischung in unserer Truppe passt im Moment", sagt Sprügel.

Trainingslager zur Vorbereitung

Trainer Martin Kleinschrodt will die laufende Saison nicht an einem Tabellenplatz festmachen. "Mein Ziel ist es, die Jungs auf ein Niveau zu heben, bei dem jeder bei 120 Prozent spielt. Daran arbeiten wir. Das ist der Weg, den wir gehen wollen. Was am Ende der Runde rauskommt, weiß niemand. Junge Spieler dürfen auch mal Fehler machen." Im Trainingslager kann er sich noch intensiver um die Entwicklung der Spieler kümmern.

Auch dafür sind viele Gespräche nötig. Aber anderer Natur,als sie der Manager führt.

Marc Schmerbeck
Mit Christoph Rohmer (links) und dem spielenden Co-Trainer Manuel Hofmann haben zwei Stützen für eine weitere Saison beim FSV Hollenbach zugesagt.
Mit Christoph Rohmer (links) und dem spielenden Co-Trainer Manuel Hofmann haben zwei Stützen für eine weitere Saison beim FSV Hollenbach zugesagt. (Foto: Marc Schmerbeck)

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