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Wird Dietmar Hopp in Köln erneut massiv beleidigt?

In der Vergangenheit kam es bei Hoffenheimer Gastspielen in Köln immer wieder zu Problemen. Der FC setzt jetzt auf verstärkte Einlasskontrollen, ein Restrisiko bleibt aber.

Alle Jahre wieder steht bei Gastspielen der TSG 1899 Hoffenheim in Köln wie heute (20.30 Uhr/DAZN) eine Person im Mittelpunkt, die das Kölner Stadion prinzipiell meidet: Hoffenheims Mehrheitsgesellschafter Dietmar Hopp.

Der 79-Jährige wurde dort regelmäßig mit ekelhaften Transparenten und Sprechchören bedacht, die weit, weit unterhalb der Gürtellinie liegen. Egal wie tief die individuell zu verorten ist. TSG-Sportdirektor Alexander Rosen echauffierte sich vor zweieinhalb Jahren über "Schwachköpfe" und sprach von einer "Frechheit". Auch der damalige Trainer Julian Nagelsmann bezog Stellung: "Die Leute müssen mal nachdenken, ob denen nicht allen der Helm brennt", sagte er nach dem 1:1 im April 2017.

Hoffenheimer bleiben ihrer Haltung treu

Als Hoffenheim im November 2017 zuletzt mit einem 3:0 die Punkte mitnahm, wurde dies einmal mehr von geschmacklosen Plakaten und Bannern gegen TSG-Mehrheitsgesellschafter Dietmar Hopp überschattet. "Wir akzeptieren keine Kölner Entschuldigungen mehr. In Köln gibt es bei den Vereinsoberen seit Jahren nur Achselzucken und Entschuldigungen", polterte der damalige TSG-Geschäftsführer Hansi Flick in den Stadionkatakomben gegenüber dieser Zeitung.


Dietmar Hopp stellte zuletzt immer wieder Strafanträge gegen Kölner Fans. Mancher per Polizei-Video ermittelte Fan wurde daraufhin auch vor Gericht zu teils empfindlichen Geldstrafen verurteilt. "Auch wenn in den nächsten acht Spielen Plakate hochgehen, werden wir klagen", sagte Hoffenheims Mediendirektor Christian Frommert damals und verdeutlicht damit die Vorgehensweise für die nächsten Partien gegen Köln. An der Haltung von damals habe sich nichts geändert, heißt es aus Hoffenheim.

Was unternehmen die Kölner Verantwortlichen eigentlich, um Beleidigungen und Schmähungen zu unterbinden? "Selbstverständlich finden am Freitag verstärkte Einlasskontrollen statt, Banner und Spruchbänder müssen angemeldet und dürfen keinesfalls unkontrolliert ins Stadion gebracht werden", teilt Kölns Mediendirektor Tobias Kaufmann auf Anfrage mit.

Was passiert am Freitagabend?

Darüber hinaus versuchen die Kölner, deeskalierend auf ihre Fans einzuwirken. "Selbstverständlich reden wir auch auf verschiedenen Ebenen mit Fanvertretern mit dem Ziel, Schmähungen gegen Herrn Hopp zu verhindern", sagt Kaufmann.

Bei den Kölner Fans ist dieses Mal die Frage, wie sich der Ärger über die unbefriedigende sportliche Situation beim Aufsteiger entlädt. Gegen die eigenen Vereinsoberen, den Trainer und das Team - oder doch wie zuletzt immer gegen Hoffenheims Dietmar Hopp?

Florian Huber
Dietmar Hopp am vergangenen Freitag in der Sinsheimer Arena.
Dietmar Hopp am vergangenen Freitag in der Sinsheimer Arena. (Foto: dpa )

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