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Ein mühevoller Arbeitssieg zum Auftakt

Oberligist Neckarsulmer Sport-Union besiegt im ersten Punktspiel der Runde 2019/2020 den Aufsteiger Spfr Dorfmerkingen mit 1:0. Marco Romano trifft in der 64. Minute.

Der Auftakt ist gelungen. Die ersten Punkte in der neuen Oberliga-Saison sind eingefahren. Mit einer 1:0-Arbeitsleistung setzte sich die Neckarsulmer Sport-Union auf dem Pichterich gegen den Aufsteiger Spfr Dorfmerkingen verdient durch. In Abwesenheit des im Urlaub weilenden Cheftrainers Marcel Busch hatte Assistent Nicola Grgic letztlich alles gut gemacht, die richtige Aufstellung und die passende Taktik gewählt.

Marco Romano erzielte in der 64. Minute das goldene Tor. Am Ende hatte die NSU aber auch das Glück des Tüchtigen. Es war die erste Minute der Nachspielzeit als der Ball hinter dem Neckarsulmer Keeper Marcel Susser von der Unterkante der Latte auf den Boden knallte und ins Spielfeld zurück sprang.

Kein Tor für Dormerkingen, der Ball prallte auf die Linie

"Es war kein Tor, der Ball prallte direkt auf die Linie", beseitigte Simon Balles alle Zweifel. Der Auswechselspieler hatte sich hinter Sussers Gehäuse warm gemacht und den perfekten Blick. Am Ende waren alle erleichtert, allen voran Grgic. Auch er weiß, es gibt angenehmere Aufgaben, als im ersten Spiel gegen einen Liga-Neuling antreten zu müssen.

"Es ist zieht sich durch alle Klassen, ein Aufsteiger tritt in den ersten Spielen mit großer Euphorie auf", sagte ein erleichteter Grgic. "Dorfmerkingen war ein unbequemer Gegner, der seine Stärken bewusst eingesetzt hat. Mich hat es gefreut, dass wir heute als Team aufgetreten sind. Man hat gesehen, es ist Qualität vorhanden. Trotz der Abgänge von Daniel Schmelzle und Ouadie Barini sind wir einen Tick stärker als in der vergangenen Saison. Das liegt auch am familiären Umfeld in diesem Verein."

Neckarsulm tut sich gegen vielbeinige Abwehr der Gäste schwer

Bei allem Jubel und bei aller Freude, es war ein mühevoller Auftakt, gegen einen selbstbewusst aufspielenden Aufsteiger, der nach einem zurückliegenden erfolgreichen Jahr selbstbewusst auf dem Pichterich antrat. Neckarsulm spielte optisch überlegen, tat sich gegen die vielbeinige Gäste-Abwehr aber schwer Torchancen zu kreieren.

Die Partie entwickelte sich für die NSU so zu einer Geduldsprobe. Zwei eher harmlose Schüsse von Alexander Albert (7. und 9. Minute), mehr hatte die zähe Anfangsphase nicht zu bieten. Dorfmerkingen notierte in der ersten Halbzeit eine Chance. In der 19. Minute hatte Neckarsulm Glück, dass Deniz Bihr nach einer Hereingabe bei seinem Abschluss aus 12 Metern keinen Druck hinter den Ball bekam.

In der 24. Minute lag die Führung für die Platzherren in der Luft. Nach einem genialen Pass in den Strafraum zielte Albert einen Tick zu hoch, sein Schuss touchierte die Latte. Wenig später war es erneut Albert, der für Gefahr sorgte, doch bei einer Flanke war Spfr-Keeper Christian Zech eher am Ball. Mehr hatte die erste Halbzeit nicht zu bieten, außer das ein oder andere übermotiverte Zweikampfverhalten der Gäste.

Chance für Dorfmerkingen gleich nach der Pause

Der zweite Durchgang begann mit einer Möglichkeit für Dormerkingen. Nach einem NSU-Ballverlust im Spielaufbau, kam Timo Zimmer an der 16-Meter-Linie zum Abschluss, zirkelte den Ball aber knapp am Tordreieck vorbei. Ansonsten änderte sich nicht viel, Neckarsulm dominierte das Geschehen bis zum gegnerischen Strafraum, kam aber zunächst nicht erfolgreich zum Abschluss. Das Geduldsspiel ging weiter. Der Druck der NSU wurde größer, doch der letzte Pass, die abschließende Flanken, sie fanden keinen Abnehmer. Offensivaktionen der Sportfreunde aus Dormerkingen hatten hingegen bis dahin Seltensheitswert.

Dann kam die 64. Minute. Nach einer Ecke von Mert Öztürk kam Albert mit dem Kopf an den Ball. Marco Romano hatte goldrichtig spekuliert, kam zwei Meter vor der Torlinie an den Ball und ließ Zech keine Chance. 1:0, das Abwehrbollwerk der Gäste war geknackt.

Dorfmerkingen wird nach dem Rückstand offensiver

Nur wurde Dorfmerkingen offensiver. Ein Kopfball des eingewechselten Christian Scherer hielt NSU-Keeper Marcel Susser erst im Nachfassen fest (67.). Dann verfehlte ein Schuss von Gallego Vazques das NSU-Gehäuse. Die Sport-Union hatte nun mehr Platz und nutzte diesen zu weiteren Angriffsbemühungen, die jedoch zu keinen weiteren Treffer führten.

Ein Tor wäre dann wie erwähnt fast auf der anderen Seite gefallen. In der 91. Minute herrschte am Neckarsulmer Strafraum ein heilloses Durcheinander. Aus dem Gewühl heraus kam ein Dorfmerkinger zum Schuss, die Lattenunterseite rettete der NSU aber den knappen Heimsieg.

Von Alexander Bertok

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