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Unterländer Vereine kämpfen um letzten freien Platz in der Bezirksliga

Am Mittwoch finden die Halbfinalspiele der Relegation zur Bezirksliga statt: SGM Erlenbach/Binswangen spielt gegen die SGM Stein/Neuenstadt/Kochertürn und der TGV Dürrenzimmern gegen den SC Böckingen.

Die Punktspiel-Saison 2018/2019 ist Geschichte. Bis zum 23. Juni werden in Entscheidungs- und Relegationsspielen nun noch die letzten freien Plätze von den A-Ligen bis zur Landesliga vergeben.

In den Halbfinal-Partien zur Bezirksliga diesen Mittwoch werden die Gegner für das Entscheidungs-Endspiel am Samstag ermittelt. Ab 18.30 Uhr stehen sich in Obereisesheim die Vizemeister SGM Erlenbach/Binswangen (A1) und SGM Stein/Neuenstadt/Kochertürn (A2) gegenüber. Auf dem Sportplatz in Meimsheim erwartet der TGV Dürrenzimmern als erster Nichtabsteiger der Bezirksliga den A3-Zweiten SC Böckingen.

Neuer Modus sorgt für mehr Fairness

Bis 2018 wurde der A-Liga-Qualifikant in zwei Spielen der drei Zweiten ermittelt, während der Bezirksligist pausierte. "Der neue Modus ist fair, bietet allen vier Vereinen die gleiche Chance", sagt Alexander Hügler, Abteilungsleiter des TGV Dürrenzimmern, der die Halbfinal-Zusammensetzung letztes Jahr ausloste, ohne damit zu rechnen, sportlich selbst involviert zu sein. Ein weiterer Vorteil: Die beteiligten Teams müssen nur eine Woche nachsitzen, statt wie früher 14 Tage.

Der Frust über den Abzug von drei Punkten, der letztlich die Meisterschaft kostete, ist beim A1-Vizemeister SGM Erlenbach/Binswangen dem Trotz gewichen, den Aufstieg nun über die Relegation zu schaffen. In einem dramatischen Saisonfinale hat die Mannschaft gegen den TSV Ellhofen am Samstag einen 0:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg gedreht und damit noch Platz zwei gerettet.

Erlenbach mit ganz viel Selbstvertrauen

"Wir gehen moralisch gestärkt mit viel Selbstvertrauen in das Halbfinale gegen Stein", sagt der Erlenbacher Abteilungsleiter Reiner Arpogaus. "Für unseren Trainer Timo Weber ist es ein ganz besonderes Spiel. Er war sechs Jahre lang in Stein tätig." Arpogaus erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. "Mit unserem Gesicht aus der ersten Halbzeit gegen Ellhofen brauchen wir gar nicht nach Obereisesheim fahren. Zeigen wir aber das Gesicht der zweiten Halbzeit, bin ich zuversichtlich."

Mit Platz zwei ist Jan Trabold zufrieden. "Alles was jetzt noch kommt ist ein Zuckerle", sagt der Abteilungsleiter der SGM Stein/Neuenstadt/Kochertürn. Auch für ihn ist es etwas besonderes, gegen den geschätzten Ex-Trainer, der in Stein erfolgreich gearbeitet hat, anzutreten. "Für 90 oder vielleicht auch 120 Minuten ruht aber die Freundschaft", sagt Trabold. "So ein Spiel ist von der Tagesform abhängig und eine Kopfsache. Ist man aber Vizemeister, will man aber auch aufsteigen."

SC Böckingen ist die erfolgreichste Rückrunden-Mannschaft der A3

Nach einer nicht optimal verlaufenen Hinrunde waren die Aufstiegshoffnungen des SC Böckingen fast schon geplatzt. Doch nach der Winterpause lief es beim SCB, der in der Kreisliga A3 die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde stellt. "Wir sind sehr gut drauf", sagt SCB-Sportkoordiantor Cengiz Aydügün. "Wir haben Dürrenzimmern beobachtet und kennen deren Spielsystem, aber die werden uns ebenfalls beobachtet haben. Es ist ein 50:50-Spiel, da braucht man auch das nötige Glück."

Dass die Böckinger noch Vizemeister wurden, ist auch zwei Erfolgsgaranten zu verdanken, dem Keeper Sven Stanschus sowie Fatih als 39-fachem Torschützen.

Eine "schwache" Rückrunde" bescheinigt Alexander Hügler seiner Mannschaft. Nur elf seiner insgesamt 34 Punkte hat das TGV-Team in der zweiten Saisonhälfte geholt. "Wir sind aber nie auf einem Abstiegsrang gestanden, müssen letztlich aber froh sein, den Relegationsplatz gerettet zu haben", sagt Hügler. Der TGV ist relegationserfahren, stand bis zurück in die Mitte der 90er Jahre fünf Mal in Entscheidungsspielen. Vergangenen Sommer war Dürrenzimmern über den da noch Drei-Spiele-Modus in die Bezirksliga aufgestiegen.

Auch Hügler sieht für das erste Entscheidungsspiel eine 50-Prozent-Siegchance, allerdings mit leichtem Vorteil für den SCB. "Auf dem Papier sind wir als Bezirksligist der Favorit", sagt Hügler, "doch wir haben nicht die breite Brust wie noch im vergangenen Jahr. Die hat jetzt der SC Böckingen."

Von Alexander Bertok
2018 jubelte der TGV Dürrenzimmern als A3-Vizemeister über den Aufstieg. Dieses Jahr stehen die Zabergäuer erneut in der Relegation, mit umgekehrten Vorzeichen: Es geht um den Klassenerhalt in der Bezirksliga.
2018 jubelte der TGV Dürrenzimmern als A3-Vizemeister über den Aufstieg. Dieses Jahr stehen die Zabergäuer erneut in der Relegation, mit umgekehrten Vorzeichen: Es geht um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. (Foto: Archiv/Bertok )

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