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Widderns Keeper Kuhn trifft dank "Eberhard" per Abschlag

Vergangenen Sonntag fegte Sturmtief Eberhard durch die Region und über die dazugehörigen Sportplätze, sorgte für die ein oder andere Spielabsage. Mit 3:4 unterlag die SGM Widdern/Olnhausen in der Kreisliga A2 der SG Bad Wimpfen II.

Vergangenen Sonntag fegte Sturmtief Eberhard durch die Region und über die dazugehörigen Sportplätze, sorgte für die ein oder andere Spielabsage.

Mit 3:4 unterlag die SGM Widdern/Olnhausen in der Kreisliga A2 der SG Bad Wimpfen II. Mit Rückenwind gingen die Gastgeber 2:0 in Front. Doch gegen den Wind drehte sich das Spielglück. Auf die Frage wie viele Tore den Sturmböen geschuldet waren, antwortet SGM-Spielertrainer Marcell Waldherr: "Zumindest eins." Es war in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. "Ein Abschlag unseres Torhüters Martin Kuhn landete vor dem Keeper der SG und prallte über diesen hinweg ins Tor." Der SG-Schlussmann kam zwar mit den Fingerspitzen an den Ball, das 0:2 war aber nicht mehr zu verhindern. Dass es am Ende nicht zu drei Punkten reichte, ist ärgerlich, aber Waldherr nimmt es sportlich: "Es gibt keine Ausreden, wir haben nach der Pause nicht wegen des Windes verloren." Schließlich mussten beide Teams je eine Halbzeit gegen die Böen ankämpfen. "Es war grenzwertig und kein normales Fußballspiel, der Wind hat über 90 Minuten durchgeblasen und das Geschehen stark beeinträchtigt. Wurde hoch gespielt, ist der Ball stellenweise in de Luft stehengeblieben. Aber man kann jetzt nicht wegen jeder Windböe ein Spiel absagen oder abbrechen", sagt Waldherr.

SC Abstatt meldet 2. Mannschaft ab

Dem Wetter zum Opfer fiel die Bezirksliga-Partie des SC Abstatt gegen Tabellenführer VfL Brackenheim. "Der Schiedsrichter hat uns Trainer zusammengerufen und sich erkundigt, wie wir die Sache beurteilen", erzählt SCA-Trainer Benjamin Kotsis. "Ich habe gesagt, bei ruhenden Situationen bleibt der Ball zwar nicht liegen. Ich würde anspielen lassen, aber gegebenenfalls abbrechen." Letztendlich wurde nicht angepfiffen. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass ein regulärer Spielverlauf nicht möglich ist", erzählt VfL-Trainer Tom Irrgang, der sich so die Partie der Spfr Lauffen gegen Botenheim anschaute. "Auch da war viel Zufall dabei, aber es war deutlich besser als in Abstatt." Für Kotsis stellt sich die Frage, "ob bei extremen Witterungsverhältnissen nicht frühzeitig komplett abgesagt werden sollte?" Auch das Spiel der zweiten Mannschaft, des SCA in der Kreisliga B1 fand nicht statt. "Wir haben unsere Zweite vom Spielbetrieb abgemeldet", klärt Kotsis auf. "Zu viele Spieler, mit denen wir fest geplant hatten, stehen aus den verschiedensten Gründen nicht regelmäßig zur Verfügung. Das wäre auch mit Akteuren aus der Ersten nicht aufzufangen gewesen."

Absage in Ellhofen kurz vor 15 Uhr

"Wir wollten unbedingt spielen", sagt Ellhofens Trainer Tapio Ferdinand, doch daraus wurde nichts, die Partie gegen den TSV Löwenstein wurde "vom Winde verweht". Kurz vor 15 Uhr erfolgte die Absage. "Der Schiedsrichter hatte zunächst gesagt, es gäbe keine Windregel", erzählt Ferdinand. "Später hat er dann die Verantwortlichen beider Teams zusammengerufen. Letztendlich haben wir uns einvernehmlich dazu entschlossen, nicht zu spielen. Bei diesen Verhältnissen wäre zu viel dem Zufall überlassen worden."

SV Schlucntern II mit blauem Auge davongekommen

"Wir sind mit einem blauen Auge und unfallfrei davongekommen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen", blickt Schluchterns Abteilungsleiter Guido Hutt auf den 2:1-Sieg seiner zweiten Mannschaft (Tabellenführer Kreisliga B3) gegen Pfaffenhofen zurück, gibt jedoch nur bedingt dem Sturmtief Eberhard die Schuld, auch wenn die Bedingungen irregulär waren. "Bei solchen Witterungsverhältnissen sollte nicht angepfiffen werden", sagt Hutt. "Ich gehe jetzt seit 40 Jahren auf den Sportplatz, aber noch nie bei so einem Mistwetter." Gespielt wurde auf dem Kunstrasen in Leingarten. Dort herrschte für die Zuschauer Regen-Kapuzenzwang. Regenschirme hätten den Böen nicht standgehalten. Dass die Eckfahnen den Tag überstanden, war allein ihren biegsamen Verschraubungen geschuldet.

Ball als Bummerang

November 2016 in der ersten dänischen Liga: Ein Abschlag von John Dahlin, damaliger Torhüter des FC FC Midtjylland, wurde von einer Böe erfasst zum Bumerang. Das Spielgerät wurde zu Dahlin zurückgeweht. Der Keeper nahm den Ball wieder auf, ohne dass ein anderer Akteur ihn zuvor berührt hatte, was ein Regelverstoß ist. Der vom Schiedsrichter verhängte indirekte Freistoß gegen Midtjylland blieb ohne Folgen. tok

Sturm Eberhard fegte am Sonntag über die Unterländer Sportplätze hinweg. Den Sturmböen beugte sich in Leingarten auch eine Eckfahne.
Sturm Eberhard fegte am Sonntag über die Unterländer Sportplätze hinweg. Den Sturmböen beugte sich in Leingarten auch eine Eckfahne. (Foto: Bertok)

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