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Eine verrrückte Geschichte

Die A-Junioren des VfB Eppingen sind dabei, Geschichte zu wiederholen: Sie gewannen am Wochenende wie im Vorjahr die süddeutsche Meisterschaft im Futsal und erreichten erneut das bundesweite Finale. Damit hatte selbst der Trainer nicht gerechnet.

Sie haben es wieder getan: Nach ihrem riesigen Erfolg mit dem Gewinn der erstmals ausgetragenen deutschen Meisterschaft im Futsal haben die A-Junioren des VfB Eppingen im vergangenen Jahr Geschichte geschrieben. Unglaublich: In diesem Jahr ist die U19 drauf und dran, diese Geschichte zu wiederholen. Am Samstag sind die Kraichgauer wieder süddeutscher Meister geworden, haben sich damit wieder für das bundesweite Finalturnier qualifiziert - und alle Chancen, ihren Triumph zu wiederholen. "Eine absolut verrückte Geschichte", muss sogar Trainer Harald Wilkening zugeben.

Torhüter Noah Conz wird ausgezeichnet

Dabei hatte es am Samstag in Eppelheim zunächst nicht danach ausgesehen, dass die Eppinger die Vorrunde überstehen würden. Das erste von zwei Gruppenspielen vergeigte das Team, war dem SV Deisenhofen in allen Belangen, in Zahlen: 0:3, unterlegen.

"Da hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen, wenn wir 2:5 oder 2:6 verloren hätten." Dass es nicht so kam, hatte zwei Gründe: Einerseits hatte der VfB mit U 17-Keeper Noah Conz einen starken Rückhalt. Genau genommen den Stärksten: Er wurde am Ende gar als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Andererseits ließ der VfB die besten Chancen liegen. "Da hat mal gar nichts gestimmt", verrät Harald Wilkening.

Eppingen startet schlecht ins Turnier

Klar: Deisenhofen sei in der Futsal-Ausbildung noch einen Tick weiter als der VfB. Aber was sich bereits vergangenes Jahr abgezeichnet hatte: Eppingen hat Schwierigkeiten, in ein Turnier zu finden. "Vielleicht ist es Druck oder Nervosität. Die Jungs wirken da jedenfalls gehemmt", findet selbst Wilkening. Der VfB stand nach der Pleite schon mit dem Rücken zur Wand, musste sein zweites und letztes Vorrundenspiel gegen Backnang gewinnen. Und tat das auch: 2:0 hieß es am Ende. Doch der Trainer, der nach eigener Aussage "das Fußballspielen" so liebt, war nur bedingt zufrieden.

"Wir haben nicht so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten." Aber: Das Team glänzte mit anderen Tugenden, biss sich in dieses Spiel, gewann 2:0 - und stand im Halbfinale. Und dann war es wieder das Turnier der Eppinger. "Was die Jungs ab da gespielt haben: bombe", sagt Wilkening. Vor dem Halbfinalduell mit Viktoria Fulda war klar: Ein Sieg würde reichen, um sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Ein Sieg für Dortmund war das Motto

Ein Sieg für Dortmund war das Motto und trotz eines richtig guten Spiels war es am Ende eine Nervenschlacht. Beim Stand von 1:1 erlebte der VfB in der letzten Minute der regulären Spielzeit einen Schock, kassierte das 1:2. Doch das Team zeigte Moral, glich zum 2:2 aus und rettete sich ins Sechsmeter-Schießen. Eppingen setzte sich vom Punkt 10:9 durch, konnte sich dabei auf seinen Torhüter Noah Conz verlassen. Dass der U 17-Keeper im Tor stehen würde, war dem Trainer erst einem Verdauungsspaziergang kurz nach dem Mittagessen in den Sinn gekommen. "Er hat in der Halle mittrainiert, hat einen guten Eindruck hinterlassen und weiß, wie wir spielen wollen." Und weil der eigentliche Keeper Timo Klausnitzer nicht wirklich gerne in der Halle spielt, wagte Wilkening den Schritt.

Im Endspiel wartete mit Deisenhofen wieder das vermeintlich beste Team des Turniers. Die Qualifikation für die bundesweite Endrunde hatten beide Teams bereits sicher. "Aber wir wollten noch das Sahnehäubchen oben draufsetzen", sagt Wilkening. Entsprechend war das Team da, gewann durch einen Treffer von Mouha Camara 1:0. "Die Freude war brutal", sagt Wilkening, der nicht damit gerechnet hatte, die Geschichte zu wiederholen.

Ein Riesenerfolg für den Verein

Das Spiel der ersten Mannschaft war am Samstag noch nicht zu Ende, da machte sich Stefan Wild auf den Weg zur süddeutschen Meisterschaft. Da die Sportliche Leitung inklusive Vorsitzendem Steffen Häffner im Urlaub weilte, war der stellvertretende Vorsitzende an allen Ecken im Einsatz. Er kam gerade rechtzeitig in Eppelheim an, um den erneuten Triumphzug der A-Junioren mitzuerleben.

"Für den gesamten Verein ist das ein Riesenerfolg", sagte Wild, der von der Art und Weise, wie die A-Junioren den Titel gewannen, beeindruckt war. Das Ziel des Vereins sei es nun, wieder eine breite Unterstützung für das Team bei der Endrunde am 24. März in Dortmund zu organisieren. Dort geht es in der Vorrunde gegen Heiligenstadt und Bremerhaven . map

Von unserem Redakteur Martin Peter
So sehen Sieger aus: Die A-Junioren des VfB Eppingen von Trainer Harald Wilkening (rechts) sind am Wochenende in Eppelheim erneut süddeutscher Meister im Futsal geworden.
So sehen Sieger aus: Die A-Junioren des VfB Eppingen von Trainer Harald Wilkening (rechts) sind am Wochenende in Eppelheim erneut süddeutscher Meister im Futsal geworden.

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