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Martin Kleinschrodt verlängert Vertrag beim FSV Hollenbach

Hollenbacher Verbandsliga-Trainer bleibt noch mindestens eine weitere Saison. Die Gespräche mit Spielern sind auf guten Weg.

Eine wichtige Personalie beim FSV Hollenbach ist geklärt: Trainer Martin Kleinschrodt hat für ein weiteres Jahr verlängert. Daneben steckt Manager Karl-Heinz Sprügel noch voll in den Vertragsgesprächen mit den Spielern. Auch da ist er auf einem guten Weg. "Ich denke, wir bekommen auch für nächste Saison, egal in welcher Liga, eine gute Mannschaft zusammen", sagt Sprügel. "Ich hoffe, es gibt keinen großen Aderlass."



So bleiben Fabian Czaker, Marius Uhl, Christoph Rohmer, Arne Schülke, Jonas Limbach und Torben Götz auch über diese Saison hinaus Hollenbacher. Bereits mit Verträgen für die nächste Saison ausgestattet waren Philipp Hörner, Lorenz Minder und Sebastian Hack.



"Es waren harte Gespräche mit Martin. Aber wir haben uns auf einen guten Kompromiss geeinigt", sagt Sprügel. "Wir sind zufrieden mit seiner Arbeit. Er arbeitet gerne mit jungen Spielern zusammen, weiß aber, dass es nicht nur mit jungen geht. Er selbst ist ein Verrückter. Das hat sich alles recht gut eingespielt. Auch mit dem Co-Trainer."



Der Manager korrigiert nach der Vorrunde auch das Saisonziel nach oben. "Unser Ziel muss sein, unter die ersten Zwei zu kommen. Im Moment könnte ich mit Platz drei nicht zufrieden sein." Vor der Saison hieß die Vorgabe noch ein Rang unter den Top Fünf. "Ganz wichtig ist, dass wir das erste Spiel in Rutesheim nicht verlieren. Das ist für mich ein Schlüsselspiel. Wir haben das Potenzial, um anzugreifen. Auch wenn es etwas vom Personal abhängt. Wenn wir wieder sieben Verletzte wie zum Schluss der Vorrunde haben, wird es natürlich schwer."



Aber unabhängig, in welche Liga die Reise den FSV Hollenbach führt, geht Sprügel die Personalgespräche mit dem Wunsch nach Kontinuität an. "Ich spreche erst unsere Spieler an, wenn ich weiß wer bleibt, schaue ich nach Neuen", sagt Sprügel.



Kleinschrodt denkt da ähnlich. "Ich arbeite gern mit den Jungs zusammen. Deshalb wollen wir auch erst mit ihnen reden." Auch in Sachen Zielsetzung deckt sich seine Erwartung mit der des Managers. "Ich will schon gerne aufsteigen. Das heißt aber nicht, dass wir müssen", sagt der 33Jährige. "Ich bin seit fast neun Jahren im Verein und fühle mich wohl. Ich würde den FSV Hollenbach gerne wieder nach oben bringen."



Und trotzdem hat er sich vor der Vertragsverlängerung einige Tage Bedenkzeit erbeten. Denn in diesem Jahr stehen einige Veränderungen an − unter anderem mehr Verantwortung im Beruf. Doch nach reiflicher Überlegung gab er dem Verein die Zusage. "Ich weiß, was ich an Hollenbach habe", sagt Kleinschrodt. "Und wenn ich etwas mache, dann in gewissem Maße richtig. Untere Ligen würden mich nicht reizen und passen auch nicht. Außerdem war das halbe Jahr bisher cool und hat Spaß gemacht. Die junge Truppe will." Aber es ist Kleinschrodt auch klar, dass es eine zeitlang dauert, bis er der Mannschaft endgültig seine Handschrift verpasst hat. "Das zweite Jahr wird sicher nicht einfacher, weil sich dann auch Gewohnheiten einstellen", sagt er.



Doch zunächst denkt er erstmal an die Rückrunde und den Vorbereitungsstart am 25. Januar. Mit Neuzugängen rechnet der Coach nicht. Die Hollenbacher vertrauen dem bestehenden Kader. "Ich hoffe, dass wir dann gut in die Rückrunde starten und wieder in einen Lauf kommen", sagt Kleinschrodt. Und zumindest leicht hat er die Konkurrenten im Blick. "Es ist noch alles offen. Essingen hat einen neuen Trainer und dadurch sicher neuen Schwung."



Aber der Coach denkt nicht nur tabellarisch: "Für mich ist es auch wichtig, die Spieler individuell weiterzubringen. Dafür muss sich aber auch jeder selbst einbringen. Wer zusätzlich für sich trainiert, hat größere Chancen, besser zu werden und Stammspieler in der Verbands- oder Oberliga zu werden", sagt Martin Kleinschrodt.



 


Von Marc Schmerbeck
Martin Kleinschrodt wird auch nächste Saison beim FSV Hollenbach als Trainer die Richtung vorgeben.
Martin Kleinschrodt wird auch nächste Saison beim FSV Hollenbach als Trainer die Richtung vorgeben. (Foto: Marc Schmerbeck)

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