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Juric zurück beim VfR, die Unbesiegten und ein Überraschungsteam

Für die A- und B-Ligisten steht dieses Wochenende der letzte Spieltag auf dem Programm. Am 9. Dezember treffen lediglich noch die A2-Vertreter Friedrichshaller SV II und die Spvgg Oedheim aufeinander. In der Bezirksliga wird dagegen auch nächstes Wochenende komplett gespielt. Auf dem Programm stehen dann die Rückspiele des vorletzten Hinrunden-Spieltages vom vergangenen Samstag.

Der Verein für Rasenspiele aus Heilbronn hat sich in der Kreisliga B2 als Tabellenführer bereits in die Winterpause verabschiedet. Doch ist die Gefahr groß, dass der VfR Heilbronn den Jahreswechsel nur auf Rang zwei feiert. Dies ist der Fall, gewinnt der Drittplatzierte VfL Obereisesheim am Sonntag gegen die SGM Krumme Ebene II. Dann wären der VfL und der VfR punktgleich, die Obereisesheimer hätten aber das bessere Torverhältnis. Jedoch ist die SGM-Zweite kein Gegner, gegen den man so im Vorbeigehen die Punkte gewinnt. Das hat der VfR bei seiner ersten Punktspiel-Niederlage der neuen Vereinsgeschichte bitter erfahren müssen.Bei der Krumme Ebene II wurde Anfang November 0:1 verloren.

Wie auch immer, die VfR-Verantwortlichen wollen in der Rückrunde nichts dem Zufall überlassen. Das Team wird weiter verstärkt. Vom SGV Freiberg kommt Clemens Schlingen. Der 21-Jährige hat in der Jugend beim VfB Stuttgart gespielt. "Aus gesundheitlichen Gründen kann er das nötige Pensum in der Oberliga aktuell nicht leisten", klärt VfR-Vorstand Onur Celik auf. "Er ist aber von unserem Projekt überzeugt und will seinen Teil zum Gelingen beitragen." Mithelfen will auch Zdenko Juric. Der heute 44-Jährige war Mitte der 90er Jahre Torjäger des alten VfR Heilbronn und spielte danach unter anderem für den FV Lauda, VfR Mannheim, SV Sandhausen und bei den Stuttgarter Kickers. "Wir werden uns noch weiter verstärken, die positive Entwicklung soll vorangetrieben werden", sagt Celik. "Unser Ziel ist der Aufstieg."

"Das war eine erfolgreiche Hinrunde", freut sich Pascal Marche, Spielertrainer der SGM Krumme Ebene am Neckar. Ohne Niederlage, mit nur zwei Unentschieden, hat sich die Mannschaft als Spitzenreiter der Kreisliga A2 in die Winterpause verabschiedet. "Wir haben uns spielerisch ein Stück weit verbessert, auch der Wille zum Erfolg ist ein Tick größer geworden", sagt Marche. Letzte Saison reichte es nur zu Platz zwei. Es folgte das Scheitern in der Relegation. "Es läuft jetzt. Aber wir haben nichts geschenkt bekommen, alles wurde hart erarbeitet." Mit den Ergebnissen ist man bei der Spielgemeinschaft der Vereine SG Gundelsheim, MSV Bachenau und Eintracht Obergriesheim zufrieden, mit der spielerischen Leistung aber nicht immer zu 100 Prozent. Es ist noch Steigerungspotential vorhanden. "Wir dürfen uns aber jetzt nicht zu sicher sein. Im Fußball kann es schnell in die andere Richtung gehen", warnt Marche seine Spieler vor zu großer Selbstzufriedenheit. Der Weg in die Bezirksliga ist noch weit.

"Es sind zu viele Spieler, die uns verlassen haben, und so viel Qualität ist nicht nachgekommen", sagte der Brackenheimer Abteilungsleiter Wolfram Mozer vor dem Saisonstart und gab als Ziel einen "Mittelfeldplatz" an. Und jetzt? Der VfL Brackenheim führt die Bezirksliga mit acht Punkten Vorsprung an. Am Wochenende sind die Zabergäuer spielfrei, was die Punktrunde betrifft. Gekickt wird dennoch. Am Sonntag erwartet der VfL den Landesligiste TSG Öhringen zu einem Testspiel. Anstoß ist um 13 Uhr. Eine Woche später geht es zum Bezirksliga-Dritten SV Leingarten, der vergangenes Wochenende 3:1 besiegt wurde. "Meine Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt. Aber wir hatten mitunter auch das nötige Glück, dass man sich aber auch erarbeiten muss. Zudem gab es bei uns keine verletzungsbedingten Ausfälle", hebt Trainer Tom Irrgang hervor. "Wir spielen es aber auch gut. Ein Kompliment an meine Jungs, für das, was sie Woche für Woche abliefern. Ich wusste, Potenzial ist vorhanden, dass es aber mit den jungen Spielern so gut läuft, ist überraschend."

Und dann gibt es ja noch Torhüter Jona Schellenbauer. "Jona hält überragend", lobt Irrgang. "Aber vor ihm wird auch ordentlich gearbeitet. Gegen Leingarten musste Jona nicht einmal ernsthaft eingreifen." Das Thema Landesliga ist (noch) tabu. "Ich habe selbst lange genug gespielt und weiß, die Rückrunde kann völlig anders laufen. Wir genießen jetzt einfach den Moment. Was gerade passiert, ist nicht alles selbstverständlich", sagt Irrgang. "Man muss abwarten, wie uns der Start aus der Winterpause gelingt."

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